Carlson74
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Warum verschließen sich die Herzen der Frauen derart?
Werden sie dadurch glücklicher, dass sie sich trennen, ja endlich loslösen können aus dem Unglück, welches sie ertragen mussten?
So scheint es, dass das Unvermögen zu verzeihen, die Entscheidungen, angeblich seit längerem Zeit in den Köpfchen brühend, clandestin und dann urplötzlich, unwiderruflich, abseits jeglicher Empathie und Nachsicht, weder auf Familie, ja, noch nicht mal das eigene Wohl im Sinne, die Welt in Stücke reißen?
Muss diese Grausamkeit die Brut ihres Geistes erst manifestieren, damit diese dann legitimiert werden kann.
Denn nur so, mit all dem Hass, mit all dem Leid, mit all der Herabwürdigung kann diese Kind geboren werden.
Verletzt, in ihrem Unvermögen, glücklich zu sein, zu verzeihen, muss erst zerstört werden, damit erkannt werden kann,
dass zerstört werden wollte, ja dass der Wunsch nach Zerstörung schon immer da war, und immer größer wurde, so groß schließlich, dass er zur Realität werden musste, um das zu zerstören, was ihn, diesen Wunsch, hätte noch zähmen können.
Solange der Hass und die Wut noch entflammt sind, scheint es fast so, als hätte sich das Opfer für sie gelohnt.
Aber zu wessen Glück hätte dieses Kind geboren werden sollen?
Worte können ihr Herz nicht mehr berühren, besänftigen, treiben ihr Winden im Schmerz nur mehr fort.
Es scheint kein Zurück mehr zu geben, nur Vorwärts ist ihre Devise.
So erhebt sie sich aus ihrem Leid, mit einem Lächeln und man weiß nicht, ob dieses ihrem Glück oder ihrem Verderben gelte.
Die Tat ist vollbracht.
Eine neue Identifikation ist geboren.