Zitat von Tiefes Meer:Hallo peppina,
schön, dass Du jetzt schreibst. Das hier kenne ich auch:
Zitat von peppina: Was mich so extrem nervt: dass ich ihn so idealisiere, so anders sehe, als er wirklich war..
Man fühlt sich innerlich so zerrissen dabei. Es ist, als wenn man ständig zwei Bilder vor sich hätte. Das eine ist die Illusion. Man möchte sie so gerne behalten. Das andere ist die Realität. Und die ist nicht halb so schön
Dafür aber ist sie echt. Doch es dauert eine Weile bis man den Anblick schmerzlos aushalten kann. Weil die Ent-Täuschung, das Loslassen der Illusionen so weh tut. Doch es wird besser.
Liebe Grüsse
danke, tiefesMeer!
mein Promblem ist, dass ich die Illusion noch gar nicht von der Realität unterscheiden kann... die Illusion scheint die (meine) Wahreheit zu sein.. in ganz wenigen Momenten weiss ich genau, was die Realität ist.. aber das ist eher selten..
es scheint sich etwas in mir zu sperren, die Realität zu betrachten.. und was komisch ist: ich habe so viele Schmerzen, doch fällt es mir soooo schwer, die Schmerzen zuzulassen, die nötig sind, damit ich dieses alles verarbeiten und abschliessen kann...
es hilft mir, zu lesen, dass es mit der Zeit besser wird...
ja, ich war als Kind/Jugendliche oft in der ErwachsenenRolle.. das habe ist mir letztens in meiner Therapie bewusst geworden.. doch noch weiss ich nicht so recht etwas damit anzufangen. wirklich anzufangn. Es fällt mir schwer, dass mir dieses Wissen hilft..
Psychoanalytisch bin ich manchmal sehr gut.. doch dieses theoretische Wissen verhindert teilweise auch meine Verarbeitung, weil ich automatisch denke: "hmm. das weisst du alles, also darfst du die und die Gefühle ja nicht haben".. ich verurteile schnell meine Gefühle, anstattt diese zu durchleben. .. durchlebe aber dabei auch eine enorme Gefühlswelt..