Zitat von Vapiano2013:Ja ich weiß dass das nicht in Ordnung war. Und ich habe nie behauptet dass ich sein Opfer gewesen wäre. Ich habe in dieser Beziehung gelitten und mich teilweise auch wohl gefühlt. Ich konnte sie nicht aufgeben - viel zu lange, obwohl mir klar war, dass es keine Zukunft geben konnte. Ich habe diesen Mann so sehr ...
Das ist ja total in Ordnung zu gehen wenn man sich nicht geliebt oder gesehen fühlt!
Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass Du dies als Rechtfertigung hernimmst, dass Du Dich (übrigens auch Deinem Neuen gegenüber) absolut total daneben benommen hast!
Man kann einen klaren Abschluss machen und neu anfangen. Du aber hast den Neuen als Sprungbrett benutzt und den Alten warmgehalten und mit beiden gespielt am Ende.
Ich stelle mir das übrigens auch für Deine Kinder total verwirrend vor. Die bauen ja auch eine Bindung auf.
Und so bisschen hab ich das Gefühl, die Tatsache, dass sie "auf dem Tennisplatz feststellten, dass sie die gleiche Frau lieben" gibt Dir eine gewisse Befriedigung nach dem Sinne wie begehrt Du doch bist. Vielleicht brauchst Du das weil Du Dich wertlos gefühlt hast als Kompensation?!
So ist das hier aber nicht. Du hast die beiden benutzt um Dich wichtig zu fühlen und dabei beide übervorteilt.
Und das macht Dich nicht begehrenswert oder wertvoll als Partnerin, sondern eher unbrauchbar.
Sorry für meine harten Worte, aber bei manch einem Strang hab ich das Gefühl, dass jemand da unbedingt Mitgefühl möchte für das was ihm angetan wird- was ja legitim ist- aber überhaupt nicht die eigene Destruktivität mal anschaut oder schlicht Verantwortung für sich als erwachsener Mensch übernimmt. Das geht auch unabhängig vom Verhalten des Gegenübers. Denn Dein Spielfeld sauber zu halten ist ganz alleine Deine Verantwortung.
Wie soll Deiner Neuer Dir denn je ganz vertrauen können? Das geht doch jetzt schon nicht mehr, wenn auch er vermutlich aus Bedürftigkeit diese Tatsache erstmal verdrängt...