Kinbakubi
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Zitat von Unheilig:die Wirksamkeit des Vertrags
Ja richtig es geht um die Wirksamkeit des Ehevertrags. Der Richter entscheidet darüber im Laufe des Scheidungsverfahrens. Die Chance steht fifty fifty... Also sehr unsicher... Deswegen meine Überlegung, die 1/4 meines Mannes anzunehmen, das hätte ich dann sicher in der Tasche. Wenn wir kostspieligen Streit vermeiden können, würde mein Mann (aus Mitleid?) vielleicht meinen Anteil auf 1/3 erhöhen...
Möglichkeit no. 1: Sich sofort trennen.
Dazu der Kopf: Schaden auf beiden Seiten!
Des Herz folgt eh nicht.
Daher Möglichkeit 2: Auszeit 1 Jahr, zusammen wohnen unter demselben Dach. Hierzu muss die Vereinbarung noch ausgearbeitet werden. Der eine oder andere User hatte bereits auf Seite 30 oder 35 ihre Erfahrung erzählt, sich physisch trennen, auf dem Papier verheiratet bleiben. Dazu muss ich mir mehr Tipps holen. Was sind die Vor- und Nachteile.
Zitat von finita:Dein Gefühl gibt ihm die 3.Chance, Dein Kopf sagt, er hat sie nicht verdient, es wird nicht gut gehen!
Das Gefühl fährt Achterbahn. Der Kopf sagt einfach nur nein und fragt wie am besten. Es ist nicht mal mehr die Frage, hat mein Mann eine dritte Chance verdient, sondern es funktioniert nicht, einen Mann wieder innig zu lieben, der mich so verletzt hat, der sich nicht einmal an so eine einfache Absprache halten kann, wie zB sie darf nicht ins Haus. Seine Freundin ist ihm mittlerweile so wichtig geworden. Mein Mann soll gerne abzischen.
Ich dulde die Vielweiberei nicht, wenn er diese derart frei für sich treiben möchte. Seine oben genannte Bedingung ist nicht erfüllbar.
Er zeigt null Reue, (wenn dann bedauert er nur, dass die Tat nicht wie geplant gelaufen ist) ist nicht bereit zu viel Nachteil für sich in Kauf zu nehmen, sein Angebot vom 1/4 Zugewinn finde ich kleinlich, dann meint er noch, ich hätte es ja so gut, meine Freundinnen beneiden mich alle, dann ist er sauer, wenn ich ihm mitteile, sorry niemand beneidet mich, vorher nicht und jetzt auch nicht. Fazit: wir haben null (oder gegen null) gemeinsame Wertvorstellung. Er darf sich gerne eine neue dumme Frau suchen, die gegen Kost und Logis alles mögliche tut, sich derart einsetzt, dann die Vielweiberei duldet, den Mann trotzdem innig und aufrichtig liebt, na die Frau soll er mal finden, die das wissentlich mitmacht.