Zitat von Kinbakubi:Hoffentlich alles -zumindest vieles- wird anders!
Ich entziehe mich seiner Manipulation. Er setzt mich umsonst unter Druck, da ich nicht mehr emotional für ihn verfügbar bin. Keine Dienerin mehr! Kein Müllleimer! Kein Fußabtreter! Keine Gespielin seiner Bedürfnisse! Seine Bedürfnisse soll er sich woanders sich selbst besorgen. Deswegen, ich darf keine Angst vor seinem Auszug haben. Ich darf nicht weinen. Mein Mann muss mir als "mein Mann" egal werden, aber nicht als "Mensch". Er soll ruhig seine Nixe sehen, bitte schön! Ich hoffe nur noch, er nimmt seine Aufgaben als Vater wahr. Hoffentlich bleibt er auch vernünftig und zeigt Verantwortung... Und bleibt mir als Partner erhalten, so wie ich ihm helfen will, wo ich kann. Nur eben, er braucht mich nicht belügen und betrügen. Ich bin nicht mehr seine Frau im Bett, ich will aufhören, ihn als "meinen Mann" zu lieben. Ich hoffe, das ist realistisch, und klingt das wie wirres Zeug? Es ist noch ein Weg bis dahin zu gehen... Jeden Tag nehme ich mir eine Maßnahme des Abschiednehmens vor.
Die Mutter seiner Kinder - ja. Partnerin im Haus, im Wirtschaften des Hauses, des (seines) Vermögens, ja. Heißt ich werde nicht aus Rache die Kreditkarte "abscheuern".
PS: Es ist für meinen Mann nicht okay, dass ich nicht mehr mit ihm schlafe- das hält er gar nicht aus, so sagt er, dass meine Zuneigung wegbleibt. Etwas anderes außer "nett sein" fällt ihm aber nicht ein, wie er meine Zuneigung zurück gewinnen könnte. Er wirft es mir einfach vor, ihm nicht verzeihen zu können- immer wieder soll ich verzeihen! Ja sorry ich bin keine Puppe für Dich zum Spielen!
Ja, super. Jedenfalls wenn man mal davon absieht, dass Du finanziell voll von ihm abhängig bist und er das auch weiß und gekonnt ausspielt. Er hingegen ist auf wirklich nichts, was Du noch lieferst, angewiesen. Du hast von so vielen Seiten gehört, dass es bestimmt besser wäre, sich langsam mal einen Job zu suchen: das ist scheinbar keine Option für Dich. Lieber lässt Du Dich weiter demütigen.
Dein Mann weiß das genau; sprechend ist ja, dass er (so hast Du es ja mehrfach auch geschrieben) davon ausgeht, dass Du Dich schnell ins nächste gemachte Nest setzten wirst.
Nur mal am Rande: Du bist Ü40, hast zwei Kinder im Schlepptau und willst mehr als offensichtlich nur versorgt werden: ein Knaller auf dem Heiratsmarkt; wirklich!
Weißt Du, was ich wirklich so schlimm daran finde? Du hast das alles nicht nötig! Du hast (mal angenommen Deine Eigendarstellung stimmt so) eine gute Ausbildung, Kinder, die nicht mehr im Kleinkindalter sind, bist scheinbar sehr intelligent, kannst durchaus eloquent sein, bist nach Deiner Einschätzung gutaussehend und wirst nach der Scheidung über ein Anfangskapital verfügen, von dem die geschiedene Frau eines Durchschnittmannes nur träumt...Nutze doch endlich Deine Chancen, die Du jetzt noch hast.
Du weißt, dass Du keine Ehe mehr führst und mit diesem Mann auch nicht mehr führen wirst. Er kann Dich jederzeit vom Hof jagen. Im worst case bist Du dann Mitte 50...
Ich komme aus den Kreisen, aus denen Du Deiner Aussage nach auch kommst. Wir Frauen sind schneller ausgetauscht als wir *piep* sagen können, denn unsere Männer müssen nicht nachrechnen, ob sie sich eine Exfamilie leisten können. Ich habe schon so viel Frauen um die 20-30 erlebt, die alles in die Waagschale werfen, um sich einen Mann mit Geld zu krallen. Ohne jede Scham. Wie die Frau, die Du als Nixe bezeichnest. Die gibt es auch inzwischen in gut ausgebildet und beruflich eigenständig. Und inzwischen ist es gesellschaftlich auch kein Desaster mehr, sich für eine jüngere Frau aus z.B. Osteuropa scheiden zu lassen; die ist ja vielleicht Zahnärztin und damit eh passender als das bisherige Hausmütterchen; da drückt der gesamte Freundeskreis schnell mal ein Auge zu. Diesen konkreten Fall erlebe ich gerade im Bekanntenkreis. Kein Einzelfall.
Ich bin froh, dass ich finanziell absolut unabhängig bin. Damit bewege ich mich nicht am Rande des Üblichen: auf der privaten Schule meiner Kinder kenne ich fast nur berufstätige Mütter, die das finanziell im Moment sicher nicht nötig haben. Für Dich wäre das auch eine super Option, um sich nie wieder vom Wohl und Wehe eines Mannes abhängig zu machen. Du kannst den Weg, den Du jetzt gehst, nicht lange durchhalten (nicht mit diesem Mann), das macht Dich auch die Dauer kaputt. Ich hasse diese Metapher, aber dennoch: Du reitest ein totes Pferd. Wo genau soll das dauerhaft hinführen?
Mach Dich unabhängig von ihm und wohn meinetwegen noch weiterhin dort (so lange das gut geht), aber die Putz-und Gartenarbeiten werden outgesourct, Du bist für die Kinder und Deinen Job da, für den er Dir jetzt auch ruhig mal den Rücken freihalten darf und dann kann er gerne den Zampano machen; es kostest Dich nur ein Wimpernzucken zu gehen.
Sorry für meine harten Worte, aber ich kann kaum mehr verstehen, wie Du Dich kaputt machst und unter Wert verkaufst. Und damit wäre dann auch Deine Anfangsfrage beantwortet.