Zitat von Kinbakubi:Ich finde das Wort "Leistung" auch nicht unbedingt positiv oder erstrebenswert
Natürlich nicht, Du hast ja wenig vorzuweisen, was berufliche Leistung betrifft und auch das Leben, das Du und Dein Mann Euren Kindern präsentieren, ist armselig - nicht in Sachen Reitunterricht, aber was die Vermittlung eines soliden Wertsystems betrifft.
Zitat:Ich mag lieber das Wort "Arbeit". Eine ehrenamtliche Arbeit, eine Arbeit in der Beziehung, für die Beziehung, in der Kindererziehung, eine gemeinnützige Arbeit, werden nicht finanziell vergütet, sondern mit Freude und Glück.
Kannst Du von Freude und Glück allein denn
frei existieren? Oder mußt Du Dich bei Deinem Mann auf den Schoß setzen und ihm die "Kinbaku-bi" machen, damit er Dir was abgibt von dem, was er mit seiner beruflichen Leistung erreicht
hat, hm?
Zitat:Das ist zum Beispiel ein Wert, den ich meinen Kindern vermitteln möchte.
Daß "nichts Besseres darin ist, denn fröhlich sein im Leben"?
Steht so bei "jemand" auf dem Grabstein: Nordfriedhof Düsseldorf, Feld 95...
Zitat:Eine Leistung ist schön und gut
Wer so hochnäsig über handfeste Leistung spricht, der sollte sich nicht beklagen, wenn er dann auch die Unterschiede zwischen den Ameisen und Grillen dieser Welt zu spüren bekommt:
http://gutenberg.spiegel.de/buch/jean-d ... ln-4576/36http://www.lafontaine.net/lesFables/fableEtr.php?id=531Dein Thread stammt aus Mai 2016. Du bist Hausfrau, Deine Kinder sind täglich stundenlang in der Schule - damit hast Du schon mal einen zeitlichen Vorsprung von werktäglich 8-10 Stunden gegenüber jeder Frau, die Vollzeit arbeiten und dafür eine Stunde Anfahrt hinnehmen muß.
Dennoch hast Du es über gefühlte 4 Monate
nicht hinbekommen, eine Entscheidung zu treffen, ob Du nun gehen oder bleiben willst - obwohl Dein Mann sich mittlerweile klar als der Pascha geoutet hat, der er über viele Jahre war und auch zu bleiben gedenkt.
Stattdessen buhlst Du um ihn, während Du gleichzeitig hintenrum nach einem Staranwalt suchst, damit Du ihn bei der Scheidung abziehen kannst. Denn ganz so unwichtig ist Leistung letztlich eben doch nicht: Ermöglichen doch erst deren Pfründe Dir jene Freude und das Glück, nach dem Du so sehr strebst.
Anders gesagt:
Die Freude und das Glück von Reitstunden für die Kinder sind Menschen wie Dir eben wichtiger, als dank eigener beruflicher Leistung eine vorbildliche Mutter sein zu können, die sich für deren Finanzierung eben
nicht zur Ware machen muß bei dem, der sie finanziert - bzw. meint, dies zu müssen.