Zitat von Exgeliebtexy:'SIE' haben doch 'Alles'... Genauso platt wird hier auch aufgerechnet....
'Geld' gegen Gefühle.... Was hat 'Frau' da noch zu fordern?
Kinbakubis Mann ist vor rund 14 Monaten damit aufgeflogen, daß er ein Doppelleben führt.
Sie hat dann erst mal
Treue gefordert.
Kinbakubis Mann ist jedoch nicht länger bereit, monogam zu leben. Ob er seine Neigungen schon immer kannte oder ob sie auch ihm erst mit den Jahren bewußt geworden ist, wissen wir nicht; seit dem Auffliegen ist er jedenfalls fest entschlossen, offen damit umzugehen und
fordert eine
offene Ehe.
Kinbakubi war dann beim Anwalt, um sich beraten zu lassen. Seither fordert sie
1/4 mehr, als der Ehevertrag ihr zusteht.
Mal abgesehen davon, daß das
wirkt, als wolle sie sich dafür
bezahlen lassen, daß er nun "offiziell" fremdgehen darf: Kinbakubis Forderungen decken sich weder mit seiner Veranlagung (Treue), noch sind sie rechtlich einklagbar (1/2). Um sie zu erfüllen, müßte ihr Mann
sich selbst verraten (= als promisker Mensch ein monogames Leben führen) und zudem auf eben jenen Deal
einlassen, den er mit diesem Ehevertrag unterbunden hat (= eine Zugewinngemeinschaft).
Zu beidem war er bislang
nicht bereit und er läßt sich auch
nicht dazu zwingen.
Soweit, so ungünstig Kinbakubis Ausgangsposition für eine wie auch immer geartete Verhandlung, was den
Machtfaktor betrifft - und für das Stellen von
Forderungen.
Ich gehe davon aus, daß Kinbakubis Mann am Fortbestand der Ehe noch
interessiert ist, sonst hätte er sich ja längst absetzen können, statt sich allabendlichen Nörgeleien auszusetzen - daß ihn eine Scheidung nicht ruinieren würde, dafür sorgt u.a. dieser Ehevertrag.
Finanziell hat Kinbakubi ihm nichts zu bieten, also muß sein Interesse auf
anderen Gründen beruhen und die liegen
in ihrer Person - vielleicht auch in den gemeinsamen Kindern. Man sollte meinen, daß Kinbakubi nun versucht, den
emotionalen Deal nachzuverhandeln, also
1.
ob sie trotz geöffneter Ehe weiter bei ihm bleibt
2.
wie der eheliche Umgang miteinander ggfs. ausschauen soll, angesichts des geänderten Status Quo.
Stattdessen zettelt sie immer neue Diskussionen über den
Ehevertrag an. Wie Kinbakubis Gatte völlig richtig feststellte, wird dieser aber erst im konkreten Trennungsfall überhaupt relevant. Schon ihr ständiges Gerede darüber impliziert also, daß sie 1. nicht vorhat, bei ihm zu bleiben und daß Diskussionen über 2. sich damit gleich mit erledigt haben.
Wenn jemand hier sich und die Ehe damit abwertet, so ist das Kinbakubi selbst. In der Tat sollte der Ehevertrag derzeit überhaupt kein Thema sein. Natürlich wissen wir nicht, ob Kinbakubi nun
überhaupt bleiben oder gehen will. Sobald sie geht, wird die Zeit gekommen sein, über den Ehevertrag zu reden - aber das kann dann ihr Anwalt übernehmen. Jetzt ist jedenfalls ein denkbar ungünstiger Moment dafür, denn sie verschärft so nur den Graben, den ihr Mann mit seinem aufgeflogenen Doppelleben gerissen hat.
Also wenn die beiden nur noch 'nen Funken Interesse am Fortbestand ihrer Ehe und Familie haben, sollten sie sich 'nen geeigneten Mediator suchen - bitte nicht die Püschotante - damit sie ihre Kommunikation in geordnete Bahnen lenken und über das sprechen (lernen), was ihre Ehe künftig ausmachen soll.
Good luck.