Zitat von Mai22: Du bestimmst schon gerne die Regeln, nicht wahr?
Sein Thema, wems nicht gefällt - muss sich nicht einbringen. Und auch schick - wenn er dich hier nicht haben will, kann er @Forenleitung bitten, dich auszuschließen
Zitat von Essa: Sie: gute idee ich komme mit.
Ich: nein, ruh dich ruhig mal aus, das mache ich gerne.
Sie: was soll das heißen, willst du mich nicht dabei haben. Kannst du doch gleich sagen.
Ich: nein so war das gar nicht gemeint. Du hast ja sowieso immer kijnderdienst und brauchst bestimmt auszeit.
Man könnte auch sagen:
Ich will Dich entlasten.
Aber was hinter ihren Zeilen steht, große Sorge und kein Vertrauen. War da mal was, als der Kleine jünger war? Kram mal in deinen Erinnerungen.
Das ist so verfahren bei Euch.
Du könntest dir Hilfe holen, in Form eines Gesprächcoaches, der dir hilft, weniger Druck auszuüben, das sie nicht auf die Idee kommt, ständig überwachen zu müssen, ob du das richtig machst.
Hinzu kommt, und das ist ihr scheinbar nicht bewusst, du machst es ja nicht falsch - sondern eben anders. Es mehr Wege gibt, mit Kindern was zu machen, als nur den ihren. Und das kann man Ihr vermitteln - aber ohne den, für Sie triggernden Belehrungston. Denn das ist ihr rotes Tuch.
Wie wäre es mit mini Schritten:
Ich und (Sohn) bringen den Müll raus, Du (Frau) schaust vom Fenster aus zu, ok?
Ich und Sohn räumen die SpüMa aus und du schaust vom Sofa aus zu.
Ich und Sohn spielen im Garten und du liegst auf der Terrasse und feuerst uns an.
Warum sie dir nicht traut, weiß ich nicht, vielleicht spielt da auch ihre Kindheit mit rein, alles möglich, aber sie sollte erfahren dürfen, in zunächst kleinen Schritten, das du nicht der große böse Wolf bist. Positiver Nebeneffekt, du räumst im Haus auch mal was von links nach rechts
😇 Zitat von Essa: Sie: hör mal auf mit deinem belehren. Du denkst auch du kannst alles.
Ich: ich denke das wird so zu nichts mehr führen, außer du möchtest bitte wieder zum thema zurück.
Sie ist im Thema, sie betrachtet es eben anders als Du. Du argumentierst analytisch - sie hingegen emotional.
Wenn man von außen schaut, könnte man auch sagen, sie will Dich nicht kontrollieren, sondern mit ihren beiden Männern Zeit verbringen. Wenn du also sagst, du gehst mit dem Knaben zum Spielplatz und sie sagt, sie kommt mit, dann lache, freue Dich, nimm sie in den Arm und frage, ob sie die Förmchen mitnimmt, damit ihr zu dritt Sandkuchen bauen könnt.
Du kannst da einiges besser machen, wenn du sie mit einbeziehst. Ihr das Gefühl gibst, du hast sie gerne mit bei. Es macht dir Freude, wenn sie mit bei ist. Sie soll erkennen können, das Du ihr nicht die Mutterrolle streitig machen willst, sondern Dich aktiv mit einbringen willst.
Mit kleinen Schritten eroberst du dir Terrain.
Manchmal muss man einen Schritt rückwärts gehen, um drei Schritte weiter vor zu kommen. Gib ihr das Gefühl, du willst sie dabei haben. Du liebst sie.
Und lass es nicht klingen, als ob du belehren wolltest. Ihr seid beide Anfänger im Spiel der Erziehung, und als Mutter sag ich dir, egal wie gut wir es als Eltern meinen mit unseren Kindern, wir machen alle Fehler. Ausnahmslos.