Zitat von Beate12-05-1961: Hab mir jetzt auch die Daten aufgeschrieben an welchen Tagen er woanders nächtigt (fast täglich, kommt nur zum duschen und Wäsche wechseln).
Liebe Beate, jetzt hab ich mir Dein Thema durchgelesen. Wow, sowas macht mich erstmal sprachlos. Ich finde, Du hast komplett alles richtig gemacht, diese Beziehung zuerst zu sortieren. Und ich freue mich, dass Du und Dein Sohn eine so gute Beziehung habt.
Zitat von Beate12-05-1961: Ich hoffe nur ich bleibe standhaft.
Was ich mir beim Lesen überlege: Du schreibst öfter, dass Du nicht weißt, ob Du Deinem Mann noch vertrauen könntest. Und dass Du nicht weißt, was Du machst, wenn
er einen Neuanfang will.
Würdest
Du denn einen Neuanfang wollen? Es klingt nicht so, und alles, was Du schreibst, klingt furchtbar, schwer vorstellbar, dass es damit einen Neuanfang geben sollte.
Du schreibst auch, dass Du hoffst, dass es bald vorbei ist. Nur scheint Dein Mann die Situation nicht ändern zu wollen. Wenn Du auch nichts änderst: Wie soll es vorbeigehen?
Habt Ihr über die aktuelle Situation eigentlich gesprochen oder wie es weitergehen soll? Also mit Ruhe, verabredet, nicht zwischen Tür und Angel? Könntet Ihr das? Darüber, dass Ihr Euch räumlich trennen müsst, sogar falls Ihr beide einen Neuanfang wolltet (wonach es nicht aussieht und rein aus Deinen Beiträgen würde ich Dir wünschen, dass Du keinen willst).
Für mich war der Verlust dieses oft freundlichen Zusammenlebens riesig groß. Vielleicht ist das bei Dir ähnlich, weil man sich beim Lesen fast wundert, dass Du diese unzumutbare Wohn-Situation akzeptierst. Es ist sehr schade, dass Du nicht das Schloss auswechseln kannst.
Ich wünsch Dir sehr, dass Du versuchst, räumlich auseinanderzukommen - entweder über ein Gespräch und er zieht aus, weil er kapiert, dass er immer noch mehr kaputtmacht. Oder übers Familiengericht oder doch, dass Du anfängst, nach einer anderen Wohnung zu schauen. Das tut weh und es hilft.