Babs54
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Zunächst etwas zu mir: mein Mann ist 56 Jahre, ich 63. Seit April beziehe ich die "Rente mit 63". Im letzten Jahr sind wir in unsere Traumwohnung gezogen und bis ca. Ende Juli d.J. habe ich geglaubt, dass wir beide hier sehr glücklich sind. Es gab bis dahin keine Anlass daran zu zweifeln. Anfang Juli hatten wir uns in einem neuen Fitness-Studio angemeldet, dass wir durch seinen Schichtdienst nicht gemeinsam besuchen. Und da ist es dann passiert: er hat eine Frau kennengelernt und kann nicht mehr loslassen. Ich habe selbst herausgefunden und nächtebohrt. Hat's dann irgendwann zugegeben. Dann wurde ich nur noch belogen. . Reden ist mit ihm schon immer schwierig gewesen, besonders wenn ans "Eingemachte" geht. Da mich das Thema komplett fertig gemacht hat, hab ich gesagt, er solle doch zu ihr ziehen. Wollte er mit ihr besprechen. Ergebnis: das ginge nicht, die Wohnung sei zu klein. 2 Tage später kam er zerknirscht an und fragte, ob ich es nochmal mit ihm versuchen wollen. Ich knüpfte das an 2 Bedingungen: sofort Schluss und Paarberatung. War er sofort zu bereit. Einen Tag vor der Beratung hatten wir ein gutes Gespräch und ich sagte ihm, dass ich es toll finde, dass er mit mir zu der Beratung geht. Ich fragte, was denn seine Motivation hierfür sei. Seine Antwort "dass wir zusammenbleiben". Keine 24 Std. später bei der Beratung das genaue Gegenteil: er müsse mir jetzt wehtun, hâtte mir viel zu verdanken, es täte ihm auch sehr leid, aber er käme nicht von ihr los. Also: Trennung - ca. 5 Wochen nach dem Kennenlernen. Er trifft sich mit ihr nach der Arbeit ganz unverblümt. Kommt statt 21:45h von der Spätschicht um 1:30h nach Hause. Einmal morgens 5:30h. Wenn er nicht bei ihnen ist, telefonieren sie 2-3 Stunden. Ich leid dabei ohne Ende.Er war noch ein zweites Mal mit zur Paarberatung. Da hat die Beraterin ihn gebeten, ob er es mir denn nicht etwas leichter machen könne und nicht vorübergehend zu ihr ziehen könne. Das ginge nicht. Nun sagt er,dass sie eine Tochter hat, die irgendwann von ihrem "Work and travel" Aufenthalt zurückkommt. Ja, und solange wenigstens? Das will sie nicht und ich auch nicht, sagte er. Und vielleicht vorübergehend möbliert? Das môchte er nicht. Ist vom 7.-14.9. in Italien bei seiner Mutter und dann würde er sich eine Wohnung suchen. Mir graust es schon jetzt davor, dass ich das ab Freitag wieder aushalten muss. Er will aber auch unbedingt, dass ich in der Wohnung bleibe. Dass das finanziell nicht geht, sieht er nicht. Will auch später für mich da sein, mir helfen, wenn er dürfe. Will auch Weihnachten mit mir verbringen, damit ich nicht alleine bin usw. Sagte auch mal, er wolle sein zu Hause nicht verlieren. Ich hätte ja wenigstens meine Freundinnen, mit denen er reden könne. Er hätte niemanden - was natürlich nicht stimmt. Er tut es einfach nicht. Aber mit ihr würde er die ganze Nacht reden können,das wäre so toll, mehr wäre nicht gelaufen. Dazu muss ich erwähnen, dass er nie jemand war, der viel geredet hat. Keiner aus unserem Freundeskreis kann sich vorstellen, dass er länger als 1/2 Stunde redet. Darauf angesprochen sagte er, dass auch eigentlich sie das meiste reden würde. Probleme hab auch immer ich angesprochen. Ich hôre jetzt einfach mal auf zu schreiben. Das war schon zuviel - aber bestimmt noch nicht alles. Lieben Dank fürs Lesen:))
notg* typen - echt...