Zitat von InDerSackgasse:Ich fürchte nämlich, ihr damit kolossal zu schaden,
weil sie dann psychisch angeschlagen dasteht, ohne Job und dann auch noch allein!
Du schadest ihr damit ja nicht vorsätzlich, sondern du gehst weil die Beziehung, so wie du es beschreibst, nicht mehr erträglich für dich ist und du eines Tages nicht genauso psychisch angegriffen wirst wie deine Frau.
Das ist ja auch nur deine Befürchtung, im Gegenteil du kannst ihr damit sogar helfen wenn du dich trennst, nämlich das sie lernt die Verantwortung für sich zu übernehmen und auf eigenen Füssen zu stehen, genauso wie es dein Psychologe und einige der User hier dich darauf hingewiesen haben.
Zitat von InDerSackgasse:Mein Psychologe sagte, das einzige, was meiner Frau hilft, wäre eine Trennung - ansonsten würde sie weiter vom sekundären Krankheits'gewinn' 'profitieren'.
Und es kommt noch dazu, daß sie sich auch unglücklich fühlen und auch Schuldgefühle haben kann weil sie bemerkt das auch du unter dieser Situation leidest.
- Sie könnte in eine Tagesklinik, in der sie einen strukturierten Alltag kennenlernt
- kann ambulant, betreut wohnen
- du musst ihr Unterhalt zahlen solange sie nicht arbeitsfähig ist, falls dieser nicht ausreicht steht ihr eine Aufstockung, Wohngeld, etc. zu, sie brauch nicht auf der Straße schlafen und auch nicht verhungern.
Diese Ausreden gelten nicht.
Meiner Einschätzung nach seid ihr beide in eine Abhängigkeit voneinander geraten und die müsst ihr auflösen, damit es euch besser gehen kann und ihr eigenständiger leben könnt.