Zitat von Brightness2: in meinen netten, sachlichen Posts vorher
Your delulu isn't Atzes solulu.
Zitat von singlemalt: Grundlose Beziehungszerstörung wegen Nichts.
@singlemalt Für Dich war alles in Ordnung. Für sie nicht. Das muss man akzeptieren und darf nicht den eigenen Maßstab, was der Partner toll zu finden und womit er/sie sich zufrieden zu geben hat, dem Partner überstülpen
Zitat von AtzeFlip: Wohl gemerkt da war noch keine Rede von Trennung.
@atze: Aber die Unzufriedenheit und die gegenseitige Bedrohung war da doch schon da.
Zitat von AtzeFlip: mir sofort die Tränen in die Augen schießen und ich absolut nur noch Gestammel raus kriege.
Gut, dass Du das jetzt schon erkannt hast. Lösungsmöglichkeiten:
Noch einen Termin bei der Therapeutin?
Sich etwas aufschreiben, das man dann selbst oder durch die Anwältin verlesen (lassen) kann?
Zitat von AtzeFlip: Das Jugendamt rät zum Residenzmodell.
Dann sei darauf vorbereitet, das Residenzmodell bei Dir anbieten zu können!
Zitat von AtzeFlip: Sie hat sich allein um die Kinder gekümmert
Das hat sie auch 5 Jahre lang. Und das letzte Jahr eben nicht mehr. Aber die Gerichte sehen eben auch, wer sich mehr für die Kinder zurück genommen hat. Und das letzte Jahr kann sie mit der Doppelbelastung der Umschulung und einer destruktiven Ehe begründen.
Versteif Dich bitte nicht darauf, dass das alles gelogen, dreist und unwahr sein muss. Sehr wahrscheinlich ist es nur die zu ihren Gunsten geschönte Version und ihre ehrliche Meinung, die anwaltlich zu ihrem Vorteil zusammengeschrieben wurde.
Lass das Gericht nie im Zweifel darüber, dass Du auf Bitten der Ex beruflich zurückgesteckt hast, um Dich hauptsächlich um die Kinder zu kümmern, um ihr den Rücken während ihrer Umschulung freizuhalten. Und dass es später dann umgekehrt laufen sollte. Weshalb Du aktuell das Residenzmodell (wenn es denn für die Kinder besser ist) bei Dir siehst. Und man später ja wie geplant tauschen könne, wenn die Ex sicher im neuen Job angekommen ist und Teilzeit machen kann.
Es geht (wie bei ihr) darum, erstmal Fakten zu schaffen. Denn nichts hält so lange wie ein Provisorium.
Ich würde also, sobald die Stimmung vor Gericht so ist, dass die Kinder noch zu klein fürs WM sein sollen, eher für ein "vorübergehendes" Residenzmodell bei Dir bis zum Ende der Ausbildung der Ex kämpfen, als für ein Wechselmodell für immer.
Und mit dem Angebot, dass nach z.B. einem Jahr der Residenzschwerpunkt nochmal neu besprochen werden kann, zeigst Du Dich kompromissbereit.
Die Fakten, die aktuell geschaffen werden, sind mehr wert als Sicherheit für die nächsten 5 Jahre.
Lass außer Zweifel, dass Du in Absprache und auf besonderen Wunsch der Ex Dir extra das Berufsleben so frei gemacht hast, dass Du derzeit (wie das ganze letzte Jahr schon!) die Kinder hauptsächlich (zu 90%) betreuen kannst. Dazu bedürfe es auch keiner Unterhaltszahlung durch die Ex. Und ihr und den Kindern käme ein wertiger Berufsabschluss der Ex ja auch langfristig zu Gute. Die Doppelbelastung von Ausbildung und Kindern habe in der Vergangenheit zu einer Überlastung der Ex geführt, die auch Auslöser für das Ende der Ehe war. Und dass Rudi jetzt mithilft und nach so kurzer Zeit mithelfen muss, zeigt, dass sich an der Belastungssituation im Job Deiner Ex aktuell noch nichts geändert hat. Aber in einem Jahr, wenn die Ausbildung vorbei und die Ex im neuen Job angekommen ist, könne die Situation ja zu Gunsten der Kinder an die dann bei ihr frei werdenden Kapazitäten angepasst werden.
Das wäre meine Strategie.
Aber Deine Anwältin kennt das Gericht und wird wissen, welche Strategie zu WM oder Residenz bei Dir führt.