Urmel_
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Zitat:Meine Frau konnte nicht verstehen warum ich nicht gegangen bin, sie meine, dass meine Tochter doch gesagt hätte, dass ich gehen könnte.
Demonstrieren>Argumentieren ist in erster Linie eine elementarer Bestandteil des eigenen Selbstverständnisses. Und vor allen Dingen ist es stark kontextabhängig.
Geht es um die Anschaffung eines Autos für die ganze Familie muss man Kompromisse machen (wenn das Geld eingeteilt werden mus UND wenn die Dame ihren Anteil in die Familie investiert). Geht es jedoch um das eigenen Wohlbefinden in emotionalen Dingen, hat es fast immer Gültigkeit.
Dabei kommt es nicht auf Zustimmung durch Worte an, sondern die Handlungen, die durch den Ansatz bedingt werden.
Einfaches Beispiel: Wenn man einem Mädel im Spaß einen Spruch gibt, dann ist die beste Reaktion (wenn die Beziehung im Gleichgewicht ist), wenn man spielerisch einen Schlag auf den Arm bekommt samt der Aussage "Du bist doooooof!". Das ist ein sehr starker Indikator für die Balance zwischen Komfort und Anziehungskraft. In diesem Fall sind die Worte und die Handlungen völlig konträr zu den Emotionen bei diesem Mädel.
Ist alles jedoch in Schieflage, die Dame zickt schon, weil emotional etwas nicht passt, wird es schwer. Denn als Mann hat man in diesem Moment das Problem, dass man nicht einfach sagen kann "Urmel sagt, Dem>Arg", dann läuft es, also mache ich es so. Kontext ist da extrem wichtig. Noch viel wichtiger ist das eigene Bauchgefühl und die Verantwortung vor sich selbst. "Hab ich eventuell etwas in der Beziehung schleifen lassen?". ABER, man darf nicht die WOrte der Frau "Du machst nix im Haushalt" als Ansatz nehmen, sondern muss wirklich lernen, dass Geschwätz von den wahren Dingen zu trennen. Und deswegen: taten>Worte. Handelt die Dame mies, dann ist etwas im Argen. Aber man muss selbst herausfinden, was es ist.
Deine Dame sagt, dass sie Freiheit will. Aber das Problem ist die fehlende Anziehungskraft. Und die liegt NICHT an der Freiheit. Und wie ich schon sagte, Du kannst ne Frau nicht fragen, welche Farbe ihre Gefühle haben, die ANtwort wäre dann 39 Grad Celsius. Wenn Dir in FLeisch und Blut übergegangen ist, dass Frauen ihre Gefühle nicht beschreiben können, sie diese aber ZEIGEN, und der Rest ist nur Feuerwerk, dann haste was gewonnen. Und dann musst Du Deinen Weg auch noch gegen die Handlungen der Dame durchziehen, weil sie Dir nur AUswege zeigt, die noch schlimmer sind als der Weg...auf lange Sicht. Und nein, aus dem Spiel kommst DU nicht raus, weil ALLE Frauen so sind. Manche mehr, manche weniger, aber alle sind so drauf. Die Cluster-B-Mädels übertreiben es und sind ungesund, aber sie treiben das "Frau sein" schlicht auf die Spitze, kochen aber mit dem gleichen Wasser wie die gemäßigten Damen.
Kontext ist alles.
Apropos Kontext, die Ansage Deiner Dame oben wegen der Tochter war ein klassischer *beep* Test. Sie presst Dich in den Frame, dass Du Dir selbst von der Tochter vorschreiben lässt, was Du tust. Verstehst? Bei ihr kommt gar nicht mehr an, dass Du als Mann Dich auch umentscheiden kannst, sie ist automatisch bei "Tochter macht Ansage" statt "Mann entscheidet sich um". Und wenn Du es begründen willst, hast Du verloren weil "Dem>Arg". Ich bin unsicher, was ich gemacht hätte. Konstruktiv betrachtet eventuell den Frame komplett umkrempeln und NICHT ihren Frame akzeptieren (ihre aussage nicht ernst nehmen) -> "Sei nicht so frech, sonst versohle ich Dir den Po".
Und jetzt heulen wieder alle, weil ich sooft auf den Po zu sprechen komme. Frauen, weil sie dieses Recht nur Männern einräumen, auf die sie stehen und sich ansonsten davon distanzieren (in der häkelgruppe laufen solche gespräche aber ganz anders), Männer, weil sie durch und durch WHite Knights sind, an die Lügen um sie herum glauben und schlicht verlernt haben was es heißt, ein Mann zu sein. Weil sie sich schämen, ein Mann zu sein.
Frauen wollen was auf den Ar., wenn der Kontext, wenn der Mann, passt. Wenn der Anspruch des Mannes ein mann zu sein von der Frau als valide betrachtet wird.