zurück zum eigentlichen ThemaZitat:Ich glaube ich muss doch klarstellen wie ich das mit der gemeinsamen Elternschaft in Bezug auf Vertrauen meine.
Wir wollten als Eltern weiter eng zusammenarbeiten. Den vielen hier bekannten Largo: Glückliche Scheidungskinder empfiehlt dazu ein ehrlichen Umgang.
Meine Position für Umgangsrecht usw. sei aber besser als ihre. Es wurden hier auch Warnung ausgesprochen, dass vielleicht andre Interessen bei unseren Verhandlungen über das Umgangsrecht beteiligt sein könnten als gesagt. Zum Beispiel, dass sie versuchen könnte mich über den Tisch ziehen, weil sie bereits andere Planungen mit einem anderen Mann hätte. Oder auch andere Gründe.
Wann kein Vertrauensverhältnis möglich sein sollte, kann ich nicht in der Form eine gemeinsame Elternschaft machen. Dann wären andere Formen nötig.
Ist das etwas klarer geworden?
In bezug auf ihr flirten, hatte sie selbst das Thema angefangen. Allerdings nach den sie bemerkt hatte, dass ich mich mit einer Frau treffe. Bezüglich des Orthopäden hatte sie sicher mitbekommen, dass ich da eine Gewisse Ahnung hatte, dass dies vielleicht ungewöhmliche Arztbesuche sind
Lieber TE,
hinsichtlich Eures Vertrauensverhältnisses :
Wir können Dir leider nur Hinweise liefern, Tipps geben, mögliche Gefahren aufzeigen.
Was Deine Frau wirklich denkt, fühlt und plant, weiß nur Sie allein, wieviel bewußt und wieviel unterbewußt, ist ebenfalls unklar.
Es ist verständlich, daß Du Dir klare Linie wünscht, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit auch in der gemeinsamen Elternschaft.
Die Frage ist halt:
Kannst Du Dich auf Sie verlassen oder nicht ?
Ist Sie ehrlich ?
Wird Sie ehrlich sein ?
Wird Sie fair sein ?
Was plant Sie ?
Hat Sie überhaupt schon wirklich etwas geplant ?
Weiß Sie überhaupt was Sie wirklich will ?
Usw ...
Momentan versuchst Du Euer Vertrauensverhältnis zu kalkulieren, verständlich, denn Du möchtest gerne wissen wie es weiter geht und welchen Weg Du am besten einschlagen kannst bzw solltest.
Du solltest aber die Beobachtung und Prüfung Ihrer Vertrauenswürdigkeit
NICHT zwangsläufig wiegen & messen an Ihrer Ehrlichkeit hinsichtlich Ihrer "Neuen Freiheit".
Wie gesagt : IHRE NEUE PRIVATSPÄHRE
Sondern an anderen Parametern:
Und da bleibt im Grunde nur weiter beobachten und / oder reden.
Wenn Dir da "vorenthaltene Informationen" oder "etwaige Lügen" bezüglich des Liebeslebens ausreichen, um auch eine mögliche konstruktive und ehrlich gemeinsame Elternschaft gleich komplett in Frage zu stellen, ist das natürlich Deine Entscheidung.
Nach meinem Gefühl, spielen dabei aber gerade bei der Bewertung Deine Gefühle für Sie noch eine große Rolle und daß Du Sie immer noch als Deine Frau betrachtest, auch wenn es Dir selber eventuell noch gar nicht so bewußt geworden ist. Achte darauf, daß Du nicht aus Verletztheit, Kummer und Schmerz vielleicht überreagierst.
Wie gesagt, es besteht durchaus die Möglichkeit, daß Sie Ihre neue "Privatsphäre" schützen möchte
und Dir in der Hinsicht nicht Alles erzählt oder vielleicht sogar lügt,
aber in anderer Hinsicht trotzdem total ehrlich und fair sein oder bleiben kann.
Und wenn ein Partner/in unfaire Intentionen und Absichten hat, wird es der Expartner meist zuletzt erfahren. Das ist meinem Ex so ergangen, ziemlich unschöne Geschichte.
Ich war die Neue nach der Trennung, also keine Affärenfrau.
Wie sagte mal Jemand sehr treffend zu mir :
Willkommen in der Realität, nun hast die die tiefsten Abgründe des menschlichen Daseins kennenlernen dürfen.
Hätt ich gut und gerne drauf verzichten können !
Eine gemeinsame Elterschaft, so wie Du Sie anstrebst mit Ehrlichkeit/Offenheit erfordert :
eine NEUE KOMMUNIKATIONSEBENE zwischen Euch
daß sich Eure Beziehungsprobleme nicht vermischen mit Eurer Rolle als Eltern
es geht nur mit genügend emotionalem Abstand
und Ehrlichkeit in Absichten und Kommunikation und Umgang ( mit Ausnahme der Privatsphäre)
Sicherheit gibts da nicht, man kann es nur probieren
und sich rechtzeitig "wappnen" für den Fall, daß es sich anders entwickelt