@Teko
Zitat von PsychoMantis: Aus welchem Grund sonst lehnt er dann jegliche Hilfe ab? Paartherapie, Gespräche etc?
Das
wissen wir nicht.
Vorstellen könnte ich mir:
Paartherapie: Scham, mich einer fremden Person mit diesem schlimmen Fehler zu öffnen, Angst, dass es in der Therapie vor allem darum geht, mich zu beschämen etc.
Gespräche: wie gesagt, mein Eindruck ist, dass @Teko immer noch ihre Gefühle wegdrückt, möglichst schnell und "schmerzlos" zum Alltag übergehen will, was ja auch total verständlich ist. Wenn sich Teko allerdings den Raum nicht nimmt, kann ihn sich ihr Mann schon gleich 3x nicht nehmen. Ist das irgendwie verständlich?
Und jetzt kommt vielleicht das entscheidende: Wenn Teko ihre Ehe retten will, wozu sie vorerst fest entschlossen scheint, dann bleibt ihr gar nichts andere übrig, als ihrem Mann gute Absichten zu unterstellen. Wie der Menn ja sagt: Die Affaire ist beendet, er ist da.
Deshalb: nachfragen. Und zwar nicht "Warum bist du blockiert?" (impliziert eine Schlusfolgerung) sondern z.B. "Mir geht es so und so. Wie geht es dir, wenn du das hörst?" "Wie fühlst du dich gerade?" "Wie geht es dir, wenn du an die AF denkst?" "Bist du bereit, dieses Gespräch sehr oft zu führen, bis mein Schmerz nachlässt?" "Bist du bereit, dich ebenfalls in deinem Tempo zu öffnen?"