Ich sehe es ist ein Thema das man sehr kontrovers angehen kann. Vom Grundsatz stehen hier ja diverse wichtige Interessen im Konflikt.
Kindeswohl, Arbeitsplatz der Frau, Arbeitsplatz des Mannes, Planbarkeit, eigenes Leben und noch mehr...
Was den Schichtplan betrifft ist mir klar das der Arbeitgeber da die Entscheidungen trifft. In diesem Fall ist es ein mieser Arbeitgeber. Ich erinnere mich noch an das letzte Jahr, da durfte meine Frau zu Weihnachten komplett durcharbeiten sogar an Silvester und Neujahr in den Frühdienst. Urlaub wurde abgelehnt, obwohl eigentlich Mütter hier bevorzugt zu behandeln sind. Vom Einkommen will ich erst überhaupt nicht reden, es lohnt nicht. Lassen wir mal nach Steuern rund 1000 Euro auf dem Konto ankommen für 30 Stunden in der Woche, praktisch mehr Stunden die nicht bezahlt werden. Da sie seit jeher beim Jobcenter aufstocken muss bleiben ihr vom Geld noch rund 200 Euro Freibetrag neben der Transferleistung. Mal ganz davon abgesehen das ihr die Arbeit überhaupt nicht gut tut. Aber das ist ein anderes Thema.
Wir sind ja wegen unseren Kinder bei der Familienhilfe, da ich der Meinung war das es ganz praktisch ist sich dort beraten zu lassen zwecks Kinder wie man am besten mit der Trennung umgeht und die Kinder auch noch einmal einen Ansprechpartner haben. Ich habe jetzt noch mal kurzfristig einen Termin vereinbart und da werde ich meine Sichtweise mal vortragen und mir Ratschläge einholen. Da meine Frau auch dort hingeht (mal sehen evtl. gehen wir auch gemeinsam) ist es ganz praktisch eben eine neutrale dritte Person mit dabei zu haben wenn wir das klären. Vielleicht sehe ich das ganze auch etwas zu verbissen, aber man unabhängig von den Kinder würde ich mir wünschen eben auch nicht täglich Kontakt zu ihr zu haben da man so doch auch mit dem endgültigen Abschluss der Ehe nicht wirklich weiter kommt. Es wäre alles einfacher wenn keine Kinder mit im Spiel wären

Nein das war jetzt nicht böse gemeint, es ist einfach so das Kinder so eine Trennung komplizierter machen.