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In den letzten Tagen gingen mir - getriggert durch Beiträge in diversen Threads - wiederholt ein paar alte und neuere cineastische Werke durch den Kopf:
"Nächstes Jahr, selbe Zeit" (Same time, next year)
Ach ja, diese Szene hier fand ich auch gut gemacht: "The Sopranos" (Serie)
Eine abservierte Geliebte ruft bei der Ehefrau ihres AM an. Immerhin versucht sie gar nicht erst so zu tun, als wolle sie sie über die Affaire aufklären, um ihr einen Gefallen zu tun. Es ist vielmehr offensichlich, daß es hier um hilflose, verzweifelte Rache geht.
Der folgende Clip enthält keinen Spielfilm, sondern eine Sendung des ORF: Barbara Karlich Show - "Ein Leben als Geliebte: Wann ist es genug?"
Die Geliebte kommt ab Minute 1:00. Anders als die meisten Damen, die hier im Forum schreiben, hat sie die Schattenbeziehung seit 30 (!) Jahren für sich als solche akzeptiert und wirkt nicht ansatzweise leidend darunter. Zu einem gesellschaftlichen Leitbild macht sie das nicht, aber sie ist ein Beispiel für eine 50erin, die mit ihrer Affaire offenbar umzugehen weiß. Ab 28:18 kommt dazu eine klare Ansage von ihr. Ich schreib's nur - gerichtet an die Adresse der Geliebten hier im Forum...
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x 2#2
A
Ein Thread über Affairenfilme
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BrokenHeart Mitglied
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ganz toll .................
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#3
Gorch_Fock Mitglied
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Against all odds. Gibts auch ein schönes Musikvideo von Phil Collins dazu, welches das "Leben im Dreieck" auch gut rüber bringt.
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#4
N
netteL Mitglied
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Hallo! Hier mal ein deutscher Film! "Mein Mann seine Geliebte und ich"
Urlaubsliebesaffäre über Jahrzehnte. Einmal im Jahr mache die beiden zusammen Urlaub. Ihr Partner ahnt etwas, seine Frau auch. Bei der Beerdigung des AM überreicht dessen EF der AF einen Brief.
AM entscheidet sich für seine AF. Auf dem Weg zu ihr stirbt er bei einem Autounfall. Die EF denkt, er habe sich für sie entschieden.
Das ist doch der Film mit Richard Gere - wo die Frau eine Affäre hat und der AF Mann stirbt - durch eine Auseinandersetzung zwischen Ehemann und AF Mann
hat sie die Schattenbeziehung seit 30 (!) Jahren für sich als solche akzeptiert und wirkt nicht ansatzweise leidend darunter.
Die erste Frau wirkt nicht wirklich glücklich auf mich. Aber ich schaue mir das Video heute Abend mal in Ruhe und komplett an. Jedenfalls ein sehr polarisierenderer Thread. Bin gespannt, was hier noch passiert.
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#11
E
Ex-Mitglied Gast
(Zille sein Milljöh, 100 Jahre später...)
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vilrum Mitglied
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Oh, da habe ich auch eins: "Die Frau des Leuchtturmwärters" 2004. Frankreich
Habe ich mal vor Jahren mit meiner Frau zusammen geschaut, als ich noch nichts von ihren Affären wusste. Im Nachhinein, mit meinem jetzigen Wissen frage ich mich, ob sie die Rollenverteilung in ihrem Leben ähnlich sieht.
Ein Mann (in ihrem Fall mehrere, bzw. immer mal ein andere) für die seltene Stunden der verbotene Freiheit und ungebändigte Leidenschaft und ein Mann für die Sicherheit, Vertrautheit und im besten Fall vielleicht ein tiefe, reife Liebe? Ich frage mich, welche Rolle möchte ich haben. Der sichere Hafen sein, wo sie reumütig zurückkehrt, oder der wilde Schiff für die leidenschaftlichen Stunden des Lebens, an die man wehmütig erinnert. Sehnsuchtort oder Heimat.
Wie bei den Film "Die Brücken am Fluss". Obwohl die Schlüsselszene am Ende auf die Entscheidung der Frau gespitzt ist, als Mann frage mich letzter Zeit öfter, in welchem Auto möchte ich sitzen. Wie möchte ich meinem Leben leben, damit ich tatsächlich in den richtigen sitze. Was muss ich ändern, wenn ich feststelle, dass ich in den falschen sitze. Vielleicht erstmal aussteigen aus dem Auto, wo der Körper der Frau neben mir sitzen bleibt, aber nicht ihre Herz.
Wenn ich super ehrlich bin und ich nur den Wahl zwischen diesen beiden Rollen hätte, ich möchte lieber der Mann sein, mit dem Frauen ihren Männer betrügen und die Stunden der Leidenschaft ausleben, an den sie nachts, neben ihren Ehemann liegend, mit Sehnsucht denken, als der Mann zu dem sie zurückkehren und ihren restlichen Leben verbringen. Liebe der Mann, mit dem sie ihre leidenschaftlichste Tage ihres Lebens verbindet als der Mann, mit dem sie ihre ganzes restliches Alltagsleben.
Tragische an der Sache ist nur, dass die beiden Rollen sich wahrscheinlich naturgemäß gegenseitig ausschließen. Man kann wohl kaum Sehnsucht haben nach irgend jemanden, den man schon immer hat. Man spürt auch nicht den leidenschaftlichen Sehnsucht des Fernwehs, wenn man an die heimatlichen Landschaft denkt. Oder vielleicht gibt es nicht nur diese beiden extreme und ist irgend eine Art Kompromiss doch möglich? Oder es ist vielleicht nur Wunschdenken von uns allen, Männer und Frauen gleichermaßen, das Urlaubsgefühl zuhause spüren zu wollen?
Das ist doch der Film mit Richard Gere - wo die Frau eine Affäre hat und der AF Mann stirbt - durch eine Auseinandersetzung zwischen Ehemann und AF Mann
Du hast Recht!
Ich meinte Richard Gere, aber den wo er woanders....
Harrison Ford (Polizist) Kristin Scott Thomas (Politikerin) Deren Partner haben eine Affäre, die erst herauskommt, als diese bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen und der Polizist sich fragt, was sie überhaupt in dem Flieger zu suchen hatte, weil sie woanders sein sollte.
Bei den persönlichen Sachen seiner Frau befindet sich ein unbekannter Schlüssel. Im Laufe der Ermittlungen findet man heraus, dass die Geliebten sich eine Wohnung für ihr Liebesnest eingerichtet haben.
Es kommt zu einer kurzen Affäre zwischen den beiden nun verwitweten Betrogenen.