Woelkeline
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Zitat von die_Zeit_danach:Ich habe das Gefühl, dass dem TE hier nicht richtig zugehört wird. Er schreibt sehr oft, dass er, als er wusste, dass er der Erzeuger des kleinen Mädchens ist, es nicht mehr für sich behalten wollte. Er wollte, sobald er Sicherheit hatte, zu seinem Kind stehen. Und er wollte ja anscheinend auch die Sicherheit haben, sonst wäre ja vielleicht gar kein Test gemacht worden?!
Es ist alles nicht so einfach, wenn man Gefühle hat. Und die hatte er ja für die Frau. Vermutlich wird es immer wieder Gespräche gegeben haben, in denen sie darüber gesprochen haben, wie sie es am besten für alle Beteiligten angehen. Aber da es da keine beste Lösung gibt, ist es jetzt so, wie es ist.
Ich finde, dass der TE hier handelt und Verantwortung übernimmt, richtig. Es wird erstmal ein großer Scherbenhaufen sein, aber es ist sicherlich nicht hilfreich, wenn ihm immer wieder gesagt wird, was für ein Mist er gebaut hat. Das ist ihm bestimmt selbst bewusst.
Da möchte ich Dir widersprechen. Er wollte zu seinem Kind stehen, hat aber akzeptiert, dass die AF jede Diskussion darüber ablehnt. Ihm war es am Ende wichtiger, die Affäre fortzuführen.
Beide haben immer so gehandelt, wie es für den Fortbestand der Affäre und die persönliche Sicherheit am einfachsten war.
Dass er jetzt sagt, er wisse, dass er "Mist gebaut" hat, ist eine völlige Verharmlosung seiner Verantwortung.
Ein Kind ist ja nicht plötzlich da. Es gibt eine Schwangerschaft. Wie ist das abgelaufen? Hat der TE ihr die Hand auf den Bauch gelegt, wenn sie zusammen waren? Und dann ist sie heim und wenn der "Workaholic" da war, durfte er dann auch mal fühlen? Und wer war bei der Geburt dabei? Doch wohl der EM, sonst wäre es ja aufgeflogen. Hat er "sein" Kind abgenabelt, es in den Arm gelegt bekommen?
Das sind für mich charakterliche Abgründe, die mit jedem Tag der Lüge schlimmer werden. Das kann man nicht abtun mit: "ich weiß ja, dass ich Mist gebaut habe".
Da gibt es Großeltern, Verwandte, Geschwister.
Ich würde dem EM wünschen, dass es in Ö. ein Gesetz gibt, das es ihm ermöglicht, den beiden die Tür vor der Nase zuzuschlagen und zwar so lange, bis seine Kinder alt genug sind zu erfahren, was passiert ist.