Zitat von teardrops:Meine Trennung ist nun schon eine Weile her, es ist alles geregelt, geordnet und eigentlich gut. Ich habe keine Sorgen, wenige Probleme, bin unabhängig, habe versucht, mir das Leben aufzubauen, von dem ich meinte, dass es richtig ist. Es gibt ganz lange Phasen, da fühlt sich ...
Liebe teardrops,
das hört sich doch wirklich sehr gut an und was du hier so niederschreibst, das können nicht wirklich viele Menschen von sich behaupten. Du steckst übrigens nicht im falschen Leben (es ist dein Leben), aber du musst noch das gewisse Etwas finden, was dir eben gerade noch so fehlt !
Vielleicht solltest du es mal so sehen ...
Das Leben genießen bedeutet nicht, dass man Alles hat, sondern es bedeutet, dass man dafür dankbar ist, was man Alles hat (!).
Oftmals übersehen wir die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben, weil wir sie längst schon als Normalität einstufen. Also Gesundheit, eine intakte Familie, gesunde Kinder, echte Freunde, ehrliche Kollegen, einen sicheren sowie abwechslungsreichen Job usw. usw.
Was die Arbeit betrifft, da stehe ich auch am positiven Ufer... Aber dennoch sage ich immer wieder, wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir arbeiten um gut zu leben. Viele Menschen nehmen sich und ihre Arbeit viel zu wichtig, aber da gehöre ich nicht dazu, denn ich habe andere Prioritäten und das ist glaube auch gut so.
PS
Du kannst aber dennoch darauf stolz sein, was du dir aufgebaut hast. Es ist alles geregelt, geordnet und letztendlich gut.. Du hast keine größeren Sorgen, wenig Probleme, bist unabhängig und hast versucht, dir dein eigenes Leben aufzubauen. Jetzt musst du halt nur noch DAS finden, was dir immer noch wirklich fehlt, aber das können wir wohl nicht beantworten.
VG Holzer60