Zitat von GeoReloaded:verzeiht wenn ich wieder davon anfangen sollte aber ich versuche immer noch zu verstehen warum eine Frau sich bewusst fuer einen Mann entscheidet, der verheiratet ist.
Ich denke das ein verheirateter Mann eine Art "Gütesiegel" trägt. Prädikat Besonders wertvoll
Verheirateten spricht man zunächst mal gewisse Eigenschaften zu, wie bindungsfähig, verlässlich, ehrlich, irgendwie "solide".
Sie sind fähig eine (längere) Beziehung zu führen, bestenfalls sogar treu (die AF ist selbstverständlich die Ausnahme), verantwortungsbewusst (dafür spricht ja auch das sie sich nicht sofort trennen).
Das Risiko an einen durchgeknallten Axtmörder zu geraten, an einen kompletten Egoisten oder an einen Menschen mit unerträglichen Eigenschaften ist bei einem Ehemann geringer, als bei irgend so nem Halodri, der aus dem Nix auftaucht und aus unbekannten Gründen ewiger Single ist.
Zitat:So egoistisch und ruecksichtlos koennen doch Menschen nicht sein oder?
Oh doch, klar.
Guck Dir die (Um)Welt doch an. Da fällt sowas wie "eine außereheliche Beziehungen eingehen" noch unter die eher nichtigen Rücksichtslosigkeiten.
Zitat: Fuer mich sieht es so aus als ob es der Next ueberhaupt egal war, dass es eine EF gibt. Sie wollte den Mann und das mit allen Mitteln und sie hat ihn auch bearbeitet in diese Richtung (ist verstaendlich irgendwie), hat gegen die EF gearbeitet, wo sie nur konnte.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Eine Ehefrau, die man nicht kennt, mit der man nix am Hut hat außer das man den selben Kerl teilt ist doch gedanklich total easy wegzuschieben.
Da ist ein Mann, der einen will. Man will ihn auch. Passt.
Es könnte alles so schön sein, wenn die kleine Hürde EF nicht wäre. Die zu überwinden ist ("wir schaffen das zusammen", sagt auch der Kerl), was wieder das Wir-Gefühl stärkt.
Ein riesen Push fürs Selbstwertgefühl ist es obendrein, er verlässt sein altes Leben für
mich, boah, ich muss schon was besonderes sein.
Nun noch die EF ein wenig passend angleichen (läuft nix mehr im Bett, Ehedrache, versteht ihn nicht, war nie wirklich glücklich mit der, ich tue ihm viiiieeeel besser ect) und BÄMM, ist die Olle doch eigentlich selbst Schuld an der Misere.
Schließlich
hatte sie ihn ja und hat nix draus gemacht.
Chance verpasst, nun ist man selbst am Zug.
Ich denke so oder so ähnlich wird es zu erklären sein, Geo.
Und wenn man mal ganz ehrlich in sich geht ... mich (meine ganz persönliche Meinung) würde vom zur AF werden der Punkt "ich tue dadurch einer völlig fremden Frau weit weg im Irgendwo eventuell weh" eher weniger abhalten. Denn er hat den Deal mit ihr, nicht ich.
Mag nun nicht solidarisch klingen aber weshalb sollte man jemandem gegenüber Solidarität zeigen, den man nicht kennt.
Zitat:Sie wusste von Tag 1, dass er verheiratet war und eine "Liebe" kommt nicht so "ploetzlich" als Blitzschlag vom Himmel - Love at first sight ist eigentlich nur Hollywood. Und wenn, wo bleibt das Hirn oder sind wir nur Triebgestoert?
Da bin ich bei Dir.
Selbst wenn der Blitz einschlägt, man sinkt nicht willenlos dahin.
Man entscheidet sich dafür. Mal mit, mal ohne schlechtes Gewissen, was sicher auch davon abhängt wie der OdB der AF alles "verkauft". Und wie man selbst so gestrickt ist natürlich.
Ganz sicher spielt der Gedanke "ich hab doch auch mal Glück verdient" auch eine Rolle dabei.
Nicht zu vergessen das man die ganze Sache Anfangs noch nicht überschauen kann und will.
Der Form halber (vor allem für Kuddel, den kleinen KK),
ich habe der Einfachheit halber und auf Geos Fall und Fragen bezogen von der AF weiblich, dem EM männlich und der EF weiblich geschrieben.
Selbstverständlich können alle Rollen immer und jederzeit andersgeschlechtlich umbesetzt werden
