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Eine Warnung an alle, die in einer Affäre sind

Maus-89
Diesen Konkurrenzkampf unter Frauen kann man schon auf dem Spielplatz oder in der Kita "Life und in Farbe" erleben.
Das geht von "mein Kind kann schon...., obwohl er vom Alter noch nicht so wäre..." bis "warum darf er an dem Projekt nicht teilnehmen, er ......."!
Obwohl der Kleine erst vier Jahre alt ist und das Projekt für Sechsjährige konzipiert.
Ich erlebe das tagtäglich. Und jetzt muss ich für die Männer/Väter eine Lanze brechen. Sie sind in diesen Dingen meist viel entspannter.

Frauen sind oft "Zicken". (Ich schließe mich dabei nicht aus). Warum sollte das gerade in der Affäre anders sein?

Und jetzt dürft ihr mich "teeren und federn".

x 3 #211


GeoReloaded
@Maus 89

da gibt es keinen Grund zu 'teeren und federn'. Es ist deine Meinung aus der Erfahrung heraus.

..und eigentlich ist es tatsaechlich so, dass der Konkurrenzkampf unter Frauen größer und ausgeprägter ist, wenn es um Beziehungen geht. Männer verlagern ihren Konkurrenzkampf lieber ins Berufsleben, auf den Fussballplatz oder auf die Strasse.

Und nicht umsonst nennt man Frauen 'Zicken', denn mehr oder weniger sind es wir alle irgendwann mal. Mr. Green

x 1 #212


A


Eine Warnung an alle, die in einer Affäre sind

x 3


VictoriaSiempre
Ich teere und federe auch nicht, aber kann nur bedingt zustimmen.

Meiner Erfahrung nach (und ich hab ja nun auch 50plus Jahre auf dem Buckel Glücklich ) ist es ein bestimmter Typ Frau, der stutenbissig und zickig ist. Mehrheitlich solche, die bereits vorab sagen "Ich kann nicht so mit Frauen, ich bin schon immer besser mit Männern ausgekommen", deren Stimme sich verändert, sobald ein XY-Chromosomträger sich nähert, dann oftmals in den Kleinmädchenmodus verfallen, mit ihren Haaren spielen und sich eigentlich nur vollwertig fühlen, wenn sie "die Frau von XY" sind, um dann - erst einmal mit Ring am Finger - auch als Supermutti zu glänzen.

Keine Ahnung, was ihr für Frauen kennt. Ich habe und hatte mehrheitlich mit anderen zu tun.

x 2 #213


D
Zitat von Binaneu:
Zitat von Dummda2:
Ich habe auf eine Studie hingewiesen. Dabei geht es nicht darum, ob man die Befunde mag oder nicht. Was uns unbewußt berührt bekommen wir doch oft eh nicht mit.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass man der EF oder sonst jemandem eine reinwürgen möchte. Aber machen wir uns nichts vor, auch Frauen jagen und mögen Konkurrenzkampf. Und es wird wohl auch kaum jemand ernsthaft verleugnen, dass uns unsere Kindheit und Beziehungen zu den Eltern nicht nachhaltig beeinflussen. So gibt es die einfache Regel, dass sich Frauen, die vom Vater schlecht behandelt wurden, viel eher auch vom Partner schlecht behandeln lassen. Usw.
.



Dem möchte ich, von mir ausgehend, widersprechen.
Männer" jagen" war und ist nicht meins.
Und auch Konkurrenzkampf um einen Mann nicht.

Übrigens habe ich mir wirklich ZU viel gefallen lassen.
Das gibt es auch, wenn die Beziehung zum Vater gut war!

Ich habe keine Probleme der Kindheit mit in die AF genommen.
Ich glaube, dieses ungesunde Verhalten kann sich auch erst in diesem ungesunden Konstrukt entwickeln.
Das ist ein schleichender Prozess....



Liebe Binaneu,
hab ich irgendwo geschrieben, dass das bei jeder Frau/ AF so ist? Ich meine nicht.
Ich finde es gut, dass Du so auf meinen Post reagierst. Heftige Reaktionen und klare Worte können viel mehr inspirieren und zum Nachdenken bringen, als das übliche scheinempathische Kuscheln.

Also, ich habe die Gelegenheit genutzt und ich würde mich freuen, wenn Du sie auch nutzen wolltest. die Frage ist doch immer, was triggert mich? Meist glauben wir, dass das, was uns provoziert auch andere provozieren würde. Dabei ist das nicht so. Wir bekommen wertvolle Informationen über uns, wenn wir den Ärger etwas überwinden und genau hinschauen was genau meldet sich da bei mir.

Du hast keine Elemente Deiner Kindheit mit in die Affäre genommen? Ich verwette mein Hab und Gut, dass Du es doch getan hast. Du wusstest ja nicht, dass der AM vergeben war, also nimm den Aspekt einer "Affäre" weg. Du wolltest weder bewußt, noch unbewußt eine Affäre. Alles was hier im Forum steht, warum Menschen eine Affäre eingehen, trifft nicht auf dich zu. lass es mich so darstellen: eines Tages bist du aufgewacht und hast festgestellt, dass Du in einer sehr "komplizierten" Situation warst. Aber was hat die Situation für Dich kompliziert gemacht? Andere hätten einfach einen Schlussstrich gezogen. Oder sie hätten mit allen Mitteln um den Mann gekämpft und "gewonnen". Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann warst Du nicht bereit Sauereien zu machen. du konntest den Mann nicht loslassen - warum? Nur mit "ich liebe ihn" ist es nicht erklärt. Und welche Rolle hatte seine Frau? Wie siehst DU ihre Rolle? Wo gibt es für Dich Anknüpfungspunkte? welche Erwartungen hattest Du? Und so weiter und so fort.

Ich habe übrigens in meiner ersten Ehe auch viel hingenommen, weil ich so eine gute Beziehung zu meinem Vater habe. Den Respekt gegenüber meinem Vater habe ich auf meinen Mann übertragen. Zusammen mit der weichen Art meines Vaters war ich ein prima Opfer.

Und meine Mutter? Was für ein Zufall, gehört zur Kategorie "selbstgerechtes Miststück das anderen Frauen immer versucht hat den erfolgreichen Mann auszuspannen". Da ist keine Vermutung, sondern das weiß ich. Natürlich reagiere ich auf die AF stärker als andere, denn ich habe so eine meine ganze Kindheit über erlebt. Jetzt könnte man sagen, was geht es mich als Kind an, was meine Mutter so treibt. Ganz einfach, die Eigenschaften, die das Verhalten meiner Mutter hinsichtlich Affäre gesteuert haben, haben sich auch im sonstigen Leben gezeigt. Und natürlich gibt es da Übertragungen die mitunter nicht gerecht sind.

Und deshalb meine ich, schau auf das, was Dich am meisten provoziert und nimm es als individuelle Reaktion an.

x 4 #214


K
Zitat von Maus 89:
Diesen Konkurrenzkampf unter Frauen kann man schon auf dem Spielplatz oder in der Kita "Life und in Farbe" erleben.
Das geht von "mein Kind kann schon...., obwohl er vom Alter noch nicht so wäre..." bis "warum darf er an dem Projekt nicht teilnehmen, er ......."!
Obwohl der Kleine erst vier Jahre alt ist und das Projekt für Sechsjährige konzipiert.
Ich erlebe das tagtäglich. Und jetzt muss ich für die Männer/Väter eine Lanze brechen. Sie sind in diesen Dingen meist viel entspannter.

Frauen sind oft "Zicken". (Ich schließe mich dabei nicht aus). Warum sollte das gerade in der Affäre anders sein?

Und jetzt dürft ihr mich "teeren und federn".


Frauen fechten halt ihre Konkurrenzkämpfe anders aus und manche Frauen übertragen ihren "Wert" auf Mann und Kind. Die sind dann nicht mehr Lieselotte Müller, sondern "die Frau von Herbert Müller". Oder Zahnarztfrau Mr. Green (wollte ich als Kind wegen der damals aktuellen Zahnweiß-Werbung immer werden). Und natürlich sind ihre Kinder allesamt hochbegabt, wunderschön und überhaupt ... das ist neben Lästern eben die weibliche Form von Konkurrenzkampf.

Männer stehen viel offener und direkter in Konkurrenz zueinander, die haben sich früher duelliert, sich was auf die Nase gegeben und der Stärkere hatte eben gewonnen. War ganz schnell und einfach geklärt.

So könnten Affären ja auch enden - die beiden Frauen prügeln sich, und die Gewinnerin darf - oder muss - den Mann behalten Mr. Green

x 1 #215


D
deshalb verstehe ich aber auch nicht, warum immer von der tollen sozialen Ader der Frauen gesprochen wird. Wir brauchen unbedingt viele Frauen in den Unternehmen, damit wir netter zueinander werden. Denke ich an meine "Spielplatz-Erfahrungen" (ich hatte viele, da viele Kinder) und stelle mir vor, alles diese Mütter wären jeden Tag um mich herum, dann bekomme ich hektische Flecken.

Vor Jahren sah ich mal einen Film. ein Mann und zwei Frauen auf einer Insel (nein, kein Por.). Was machen die Frauen? genau prügeln sich um den Typen und die eine erschlägt die andere. Ganz clever. Sie hätten sich ja auch zusammen tun können und den Mann entsprechend gemeinsam nutzen können. Aber nö...

A pro pos Solidarität zwischen Frauen. Alle jammern ja ständig, dass Frauen weniger verdienen als Männer. schaut man sich die Zahlen mal genau an, dann sind diese 20 + x% Unterschied schon mal statistischer Unfug. Unter Berücksichtigung relevanter Faktoren bleiben dann so ca. 7% Unterschied. Auch der hat mehrere Gründe die oft nichts mit der Diskriminierung zu tun haben müssen (z.B. Frauen verhandeln meist schlechter). Worauf ich hinaus will ist jedoch, der größte Lohnunterschied besteht zwischen Frauen die sich nie eine Auszeit genommen haben wegen Kindern und jenen die es getan haben. Gäbe es Solidarität und wäre der Wunsch nach "Gerechtigkeit" tatsächlich ach so groß, dann würden sich alle Frauen dafür einsetzen, dass keine Frau wegen Familienzeit Nachteile hätte. Ist doch auch bemerkenswert, dass dieser Gap nie diskutiert wird....

x 1 #216


K
Zitat:
(...)....Ist doch auch bemerkenswert, dass dieser Gap nie diskutiert wird....


Weil die Männer dort "oben" die Oberhand haben....
...und...

Zitat:
(z.B. Frauen verhandeln meist schlechter).


Überhaupt gesetzlich verfügen zu müssen, dass geschlechtsspezifisch eine
Gleichstellung zu erfolgen hat, statt "Qualität" walten zu lassen, zeigt doch auf,
wie "eng" Männer denken, weil sich Männer nicht das Wasser abgraben lassen
(wollen).

Ob das für "Affäre" oder "nicht Affäre" relevant ist, weil mehr als 90 % der Männer
wieder "nach Hause" gehen...für Verwirrung ist "gesorgt" - geschlechterspezifisch? grinsen

#217


K
Zitat von Dummda2:
dGanz clever. Sie hätten sich ja auch zusammen tun können und den Mann entsprechend gemeinsam nutzen können. Aber nö...



Du bist aber auch gut! *lach* Ein Mann soll also "genutzt" werden, ja?! Mr. Green

Das wäre allerdings die bessere Lösung gewesen. Und auch in den allermeisten Affären wäre das die beste Lösung, denn natürlich kann die langjährige Ehefrau dem Mann nicht das geben, was die Kurzzeit-Geliebte ihm geben kann, und umgekehrt. Aber abgesehen von wenigen polyamoren Ausnahmen sind ja die wenigsten Menschen so generös, und deshalb sind beide unzufrieden mit ihrem Status. Die Ehefrau will den Mann für sich, auch wenn er dann darunter "leidet", dass ihm halt was fehlt, und die Geliebte will ihn auch für sich, auch wenn er dann genauso leiden würde, denn dann fehlte ihm ja wieder was.

x 1 #218


D
Ist alles eine Frage der Kommunikation. Aber manchmal "versteht" man nicht den anderen und oft auch nicht sich selber. Dann können Bedürfnisse nicht korrekt vermittelt werden und entsprechend keine Lösung gefunden werden.

Es wäre ja auch toll, wenn es sich nur um s. Dinge handeln würde. Einfache Lösung, Spaß zu dritt oder Besuch in entsprechenden Häusern. Ist ja kein Problem. Aber meistens geht es um etwas anderes. Da bräuchte man eher einen Therapeuten.

Das andere Problem ist, was für den einen gilt, sollte auch für den anderen gelten. Und da hört die Toleranz schnell auf. Die Eifersucht meines Mannes ist schier legendär. zwinkern

natürlich ist es so, dass die größere Gruppe das Sagen haben muss. Damit schaltet man den Wettkampf in diesem Set up aus. Die die von Harems o.ä. schwärmen, vergessen, dass es da klare Regeln gibt.

#219


D
Zitat von kuddel7591:
Zitat:
(...)....Ist doch auch bemerkenswert, dass dieser Gap nie diskutiert wird....


Weil die Männer dort "oben" die Oberhand haben....
...und...

:


Dieses gap müsste von Frauen diskutiert werden. Gut ausgebildete Frauen ohne Anhang habe extrem gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und verdienen mitunter mehr als Männer.
Aber geht es nur um das Einkommen? Die gemeinsame Zeit mit Kindern ist unbezahlbar.

#220


A
Zitat von Kaetzchen:




Das wäre allerdings die bessere Lösung gewesen. Und auch in den allermeisten Affären wäre das die beste Lösung, denn natürlich kann die langjährige Ehefrau dem Mann nicht das geben, was die Kurzzeit-Geliebte ihm geben kann, und umgekehrt. Aber abgesehen von wenigen polyamoren Ausnahmen sind ja die wenigsten Menschen so generös, und deshalb sind beide unzufrieden mit ihrem Status. Die Ehefrau will den Mann für sich, auch wenn er dann darunter "leidet", dass ihm halt was fehlt, und die Geliebte will ihn auch für sich, auch wenn er dann genauso leiden würde, denn dann fehlte ihm ja wieder was.[/quote]

Also, dazu fällt mir nur ein, dass man im Leben nun mal nicht alle Bedürfnisse gestillt kriegt. Nicht nur in Beziehungen. Ist nun mal so.
Wenn mein Mann zukünftig seine Bedürfnisse, die über normales freundschaftliches miteinander sprechen oder sonstwie umgehen hinausgehen, mit einer anderen Frau befriedigen wollen, werde ich bestimmt nicht generös reagieren.


Sicher bin ich nicht perfekt- er aber auch nicht. Muss ich ja auch mit leben...

Ja, es stimmt, dass es kommuniziert werden muss. Aber ich kann sehr wahrscheinlich nicht alles erfüllen. Er muss sich dann eben überlegen, ob er das aushält. Er kann sich ggbf. auch von mir trennen. Alles besser für mich als eine Affäre so nebenbei. Das setzt einer Beziehung nun mal die Krone auf...

#221


K
Zitat von Dummda2:
Zitat von kuddel7591:

Weil die Männer dort "oben" die Oberhand haben....
...und...

:


Dieses gap müsste von Frauen diskutiert werden. Gut ausgebildete Frauen ohne Anhang habe extrem gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und verdienen mitunter mehr als Männer.
Aber geht es nur um das Einkommen? Die gemeinsame Zeit mit Kindern ist unbezahlbar.


@ Dummda2

könnte es nicht auch sein, dass MANN sich dieser Tatsachen auch bewusst ist
und daher keine Frauen - und sind diese beruflich auch noch so gut drauf - in
ihren Gral lassen? Da fasst ganz sicher ein Rädchen ins andere - zum Nachteil
derer, die sich nicht behaupten (können/wollen) - warum auch immer.
Dass die gemeinsame Zeit mit Kindern für Frauen einen ganz anderen Stellenwert
hat, ist AUCH ein "Faustpfand" für Männer, was nicht unbedingt für die Männer spricht...

#222


K
Zitat von Dummda2:

Das andere Problem ist, was für den einen gilt, sollte auch für den anderen gelten. Und da hört die Toleranz schnell auf. Die Eifersucht meines Mannes ist schier legendär. zwinkern


Ja, daran sind wir auch gescheitert Glücklich Zumal es gerade beim Thema S. halt eine sehr ungerechte Chancenverteilung zugunsten der Frauen gibt. Da hat wohl schon so mancher Mann, der sich freudestrahlend auf eine offene Beziehung eingelassen hat dumm geschaut, als die Frau ziemlich fix zum Zuge kam, während er ewig suchen und "arbeiten" musste ...

x 1 #223


GeoReloaded
@

eigentlch waere es ideal die Polygamie wieder einzufuehren. In einigen Teilen der USA und in muslimischen Staaten auch praktiziert. Was ist spricht eigentlich dagegen?

Hhhm, vielleicht die daraufhin steigenden Mord- und Totschlagraten?

(eine nicht ganz Ernst gemeinte Antwort zur Auflockerung Mr. Green )

#224


B
Das mit der Exklusivität ist einfach drin in den meisten...
Die wenigsten können damit umgehen, in Beziehung,bzw.Liebe zu " teilen".

Ich kann s auch nicht!

x 1 #225


A


x 4