ICh glaube ich bin auf dem Boden der Tatsachen angekommen.
Die ganze Zeit noch mit irgendwelchen unterschwelligen dämlichen Hoffnungen ala "Es wird alles gut, er wird schon noch merken dass....."
..nach der Aktion gestern auf dem Boden der Realität angekommen.
Nein ich war ihm nie wichtig, nein ich habe mich in ihm getäuscht und jetzt bin ich getrennt. Alleine....und es geht mir so unglaublich mies.
Ich erinnere mich an die Tage an denen ich heulen wollte aber nicht konnte, der Meinung war die Gefühle müssen doch raus... Jetzt kapiert dass ich mich einfach nur leer gefühlt habe weil ich dachte "vlt merkt er ja". Nun selbst gemerkt dass er nichts merken wird...denn er hat aufgegeben mit Worten und hat mir ja gesagt was er nun tut.
Also habe ich wohl endlich realisiert dass es nie das gab wovon ich dachte dass es das gab...sondern jetzt bei so isses.
Ich kann heute die Tränen kaum aufhalten und sobald ich irgendwie mal kann weine ich. Sei es kurz auf dem Klo auf Arbeit vorhin oder dann doch vor der einen Kollegin oder jetzt auf dem Weg nach Hause. Nachher ist mein Sohn weg und ich bin froh dass ich dann Weinen kann.
Man hat mir gesagt ich soll mich nun selbst mal ein bisschen hochziehen, mir immer wieder bewusst machen dass ICH den Schlussstich gezogen habe, dass ICH etwas besseres verdient habe und das man an seinem Verhalten sieht dass er mich nicht lieb. Ich muss mir selbst mal auf die Finger klopfen und aus diesem Loch kommen, denn es ist gut so dass er weg ist.
Ja das weiss ich. Ich könnte selbst mit mir schimpfen warum ich so traurig und enttäuscht bin. Es war schließlich KEINE gute Beziehung die von ihm von heute auf morgen beendet wurde, so dass ich nun erstmal damit umgehen muss.
NEIN ich hatte so oft schlechte Zeiten mit ihm, habe mich so oft gefragt ob das noch Sinn hat, stand bestimmt schon 10x vor der Trennung. Jedes Treffen habe ich mich Enttäuschungen getreffen und an fast jedem Treffen habe ich GEdanken gehegt wie "x. trenn dich endlich von ihm" oder war von Situationen genervt.
Und statt jetzt stolz auf mich zu sein, dass ich den Vogel abgeschossen habe, trauere ich etwas hinterher und es geht mir so dermaßen schlecht. Ich will am liebsten gar nicht aufstehen sondern nur weinen

Und der Depp macht einfach weiter.