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Einfach mal vor mich hin gedacht

St_Jappi

St_Jappi
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Ich sitze hier und beobachte Menschen
Ich sitze gerade in einer kleinen Fußgängerzone und mache etwas, was ich eigentlich ganz gerne mache: Menschen beobachten.
Keine Angst, ich starre niemanden an. 😄 Ich sitze einfach da und bekomme so nebenbei mit, was um mich herum passiert.
Da läuft ein älteres Paar vorbei. Sie drei Schritte voraus, er hinterher. Ich frage mich kurz, ob das schon immer so war oder ob das erst nach 40 Jahren Ehe angefangen hat.
Ein paar Meter weiter sitzt eine junge Frau auf einer Bank und tippt ununterbrochen auf ihrem Handy herum. Vielleicht schreibt sie gerade ihrem Freund. Vielleicht beendet sie gerade die Beziehung. Vielleicht bestellt sie auch nur Schuhe.
Man weiß es einfach nicht.
Und genau das finde ich irgendwie interessant.
Wir laufen jeden Tag an Menschen vorbei und wissen überhaupt nichts über sie.
Der Mann, der gerade aus der Bäckerei kommt, könnte einen richtig schlechten Tag haben. Die Frau mit dem Kinderwagen vielleicht den schönsten ihres Lebens. Und der Typ, der gerade ziemlich grimmig guckt, hat vielleicht einfach nur seine Brille zu Hause vergessen.
Man sieht es den Menschen einfach nicht an.
Ich finde das manchmal erstaunlich.
Jeder läuft mit seinem eigenen kleinen Film durch die Gegend und für die anderen ist man nur eine Nebenfigur.
Und manchmal frage ich mich, wie viele Menschen einem eigentlich begegnen könnten, wenn man nur ein einziges Mal stehenbleiben würde.
Vielleicht ist das auch das Schöne an solchen Orten.
Man muss niemanden kennen.
Man kann einfach dasitzen, zuhören, ein bisschen schauen und sich vorstellen, was für Geschichten hinter diesen Menschen stecken.
Und dann geht irgendwann jeder wieder seiner Wege.
Eigentlich schade.
Vielleicht sollte man viel öfter einfach mal sagen: „Hallo.“
Auch wenn man vorher überhaupt keinen Grund dafür hat.

x 14 #1


D
@St_Jappi
🤩🤩🤩🤩🤩
Einen ähnlichen Gedanken hatte ich vor einigen Wochen.

Vor einiger Zeit war ich mit einigen Bekannten in der Innenstadt. Wir hatten uns draußen vor einem Bäcker niedergelassen, tranken Kaffee, aßen etwas Gebäck und beobachteten nebenbei das Treiben auf der Straße.

Irgendwann hörte ich einen Mann neben uns fluchen. Er war über einen Pflasterstein gestolpert und nur knapp einem Sturz entgangen. Er beschwerte sich lautstark über diesen einen Stein, als wäre er persönlich dafür verantwortlich.

Ich weiß nicht warum, aber genau in diesem Moment begann ich, die Straße anders zu betrachten.

Hier meine Gedanken.!🤭🤭

Eine Straße, die durch eine optische Täuschung den Eindruck erweckt, als würde sie sich nach hinten immer weiter verjüngen, bis sie schließlich nur noch wie eine dünne Linie aussieht.

Auch die Gebäude links und rechts der Straße scheinen diesem Effekt zu folgen. Geschäftsräume und Wohnungen wirken, als würden auch sie sich in der Ferne zu einem einzigen Strich verlieren.

Alte Gebäude stehen neben sehr alten. Dazwischen neu errichtete Häuser, frisch verputzt, mit glänzenden Fenstern und noch ganz ohne Geschichte. Und dann gibt es jene, an denen noch die Reklamen hängen: „Zu vermieten“ oder „Zu verkaufen“.

Geschäftsräume, Wohnungen – mieten, kaufen oder gleich das ganze Gebäude. „Super Rendite“ wird versprochen.

Aber welche Geschichten würden diese Gebäude wohl erzählen, wenn sie sprechen könnten?

Vielleicht von Geschäftsleuten, die voller Euphorie ihren Traum verwirklichen wollten. Motiviert bis in die Haarspitzen und überzeugt davon, es schaffen zu können.

Von denen, die anfangs mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, irgendwann aber den Dreh herausbekamen und später expandierten, weil die ersten Geschäftsräume längst zu klein geworden waren.

Von Menschen, die von Anfang an das richtige Händchen hatten. Und von solchen, die nicht lange durchhielten.

Von Unternehmern, die sich zu sehr auf ihrem Erfolg ausruhten und irgendwann feststellen mussten, dass Erfolg keine Garantie für die Zukunft ist.

Von Geschäftspartnern, die gemeinsam voller Tatendrang ein Projekt begannen und sich irgendwann wieder trennten.

Aber vielleicht würden die Gebäude auch von Menschen erzählen, die noch heute jeden Morgen die Tür zu ihrem kleinen Geschäft aufschließen. Menschen, die ihren Kunden persönlich begegnen, ihre Stammkunden kennen und trotzdem mit Sorge in die Zukunft blicken.

Denn die Zeiten haben sich verändert.

Global Player sind andere Platzhirsche als früher.

Und vielleicht würde ein Gebäude auch von einem neuen Besitzer erzählen, der das Geschäft übernommen hat und nun versucht, sich das Internet zunutze zu machen, um seinen Kundenstamm zu vergrößern.

Was würden die Gebäude wohl über das Leben der Menschen, die über den Geschäften gelebt haben und leben, erzählen?

Vielleicht, wie sie morgens, noch im Schlafanzug, runter zum Bäcker gelaufen sind, um zum Beispiel frische Brötchen zu holen?

Vielleicht noch kurz vor der Arbeit irgendwelche Kleinigkeiten für Kollegen besorgt?

Vielleicht Schreibutensilien für die Kinder für den Schulunterricht besorgt, weil diese in der Hektik des Tages vergessen wurden?

Vielleicht, wie sie aus dem Fenster mit einer bekannten Person unten auf der Straße ein Pläuschchen halten?

Vielleicht, wie ein Paar eingezogen ist und sich nach einer Zeit getrennt hat?

Vielleicht, wie eine Person einzog und nach einer Zeit eine andere Person zuzog?

Vielleicht, wie Kinder ungeduldig die Treppen hoch- und runterliefen, während die Eltern besorgt und bangend hinterherriefen, dass sie langsamer laufen sollten?

Vielleicht, wie Kinder schnell in den Laden liefen, um sich die leckersten Süßigkeiten zu kaufen oder vielleicht ein Eis?

Vielleicht, wie Kinder morgens auf dem Schulweg stehen blieben, um Sammelkarten zu tauschen, und dabei völlig die Zeit vergaßen?

Was würde die Straße erzählen?

Welche Geschichten würden ihr wohl im Gedächtnis bleiben?

Die Straße würde vermutlich von den Geschäftsleuten erzählen, die schon sehr lange ihrer Berufung nachgehen. Von den Bäckereiangestellten, die morgens früh den Teig für die Brote, für die Brötchen und für das leckere Gebäck vorbereiten.

Jetzt wird alles angeliefert und muss nur noch aufgebacken werden. Und es schmeckt immer noch lecker. Es ist und bleibt einfach etwas Besonderes! Sonntags Brötchen und Gebäck vom Bäcker bleiben immer noch ein Klassiker. Jedes Mal schwelgt man in Nostalgie bei diesen Gedanken.

Die Straße würde auch von den Lieferanten erzählen, die sehr früh am Bestimmungsort die bestellten Waren liefern. Vermutlich darf nur der „Lieferverkehr“ bis zu einer bestimmten Zeit in die Straße hineinfahren?

Und dennoch gibt es bestimmt andere Menschen, die zum Beispiel eine große Menge einer Ware abholen und deshalb sehr nah an das Geschäft heranfahren, damit sie keinen zu langen Weg haben. Oder andere Menschen, die vielleicht zerbrechliche Ware abholen. Damit sie mit der zerbrechlichen Ware keinen langen Weg laufen müssen, parken sie eben „schnell“ und nur „kurz“ vor dem Geschäft.

Manche fahren bestimmt einfach aus reiner Bequemlichkeit trotzdem hinein.

Die Ordnungshüter, die ebenfalls sehr früh unterwegs sind, um „Parksünder“ zu erwischen, schauen manchmal darüber hinweg. Manchmal verhängen sie eine Ordnungswidrigkeit. Manchmal sind sie gut gelaunt und der Gegenüber ist einsichtig und wird mit einer Verwarnung entlassen. Manchmal streiten sie mit einigen Menschen. Manchmal unterhalten sie sich auch nur mit einigen Menschen. Manche Menschen verstehen die Wichtigkeit ihrer Arbeit. Manche wiederum halten sie für reine Geldeintreiber der Stadt. Manche sehen sie einfach nur neutral.

Die Straße würde bestimmt auch von Menschen erzählen, die die Straße als ihren Arbeitsweg nutzen, weil hier ihr Lieblingsbäcker ist und dieser den besten Kaffee oder Cappuccino oder die besten belegten Brötchen der Stadt hat. Dafür nehmen sie gerne einen Umweg in Kauf. Andere nutzen vielleicht die Straße nur als ihren Arbeitsweg, weil es tatsächlich der schnellste Weg ist.

Wahrscheinlich laufen oder fahren auch Kinder die Straße entlang, um zur Schule zu gehen. Auch hier bleiben die Kinder bestimmt stehen, spielen, albern herum und vergessen komplett die Zeit.

Im Laufe des Tages herrscht ein reges Treiben auf der Straße und in den Geschäften! Man hört so viele Stimmen, die sich über alle möglichen Themen unterhalten. Wahrscheinlich sitzen zwei ältere Menschen draußen vor einem Bäcker, trinken ihren Kaffee und unterhalten sich darüber, wie das alles früher aussah und wie sehr sich das Straßenbild geändert hat.

Wahrscheinlich ist da ein Elternteil mit einem kleinen Kind, das ein Eis in der Hand hält und es genüsslich verspeist. Es ist dem Kind egal, dass sein halbes Gesicht mit Eiscreme beschmiert ist. Es ist dem Kind auch völlig egal, dass das Eis allmählich anfängt zu schmelzen und nur noch schneller heruntertropft.

Wahrscheinlich sind andere Kinder damit beschäftigt, Tauben, die sich gerne an solchen Orten aufhalten, weil es fast immer etwas zu essen gibt, einzufangen.

Die stolzen Eltern und auch einige Passanten und Kunden finden es ebenfalls amüsant. Und die Kinder freuen sich und geben ihr Bestes, um einen der Vögel einzufangen.

Andere Kinder, die voller Ungeduld darauf warten, dass es endlich wieder weitergeht, weil die Eltern sich erst einmal ausgiebig austauschen müssen.

Andere Kinder genießen wahrscheinlich das Treiben und schauen neugierig aus dem Kinderwagen. Einige sind bestimmt auch von Tauben fasziniert und greifen sogar danach. Andere Kinder genießen die frische Luft und schlafen tief und fest im Kinderwagen.

Wie viele Menschen sind streitend, über was auch immer, die Straße entlanggelaufen?

Wie viele Menschen haben am Telefon, mit einem Headset telefonierend, die Straße entlanggelaufen?

Wie viele Menschen hat die Straße gesehen, die ein Geschenk gesucht haben, bevor sie nach Hause gegangen sind, um mit dem Geschenk ihre Entschuldigung zu verstärken?

Wie viele Menschen sind die Straße entlanggelaufen, um ebenfalls ein Geschenk oder irgendeinen anderen Gegenstand zu erwerben, der sie an ihre Vergangenheit mit dem Liebsten oder der Liebsten erinnert? Diese wussten wahrscheinlich, dass diese Partnerschaft zu Ende ist, wollen aber noch ein letztes Mal kämpfen, um zu zeigen, wie sehr sie noch lieben.

Fühlt sich der Gang eines Menschen, der tief trauert, anders an als der eines nicht trauernden Menschen? Ist der Gang schwerer, trauriger oder beides? Spürt es die Straße?

Wie viele Menschen, die der Einsamkeit entfliehen wollen, haben sich einfach an einen Tisch beim Bäcker gesetzt und die Menschen um sich herum beobachtet? Wie viele davon hat die Straße gesehen?

Wie viele Menschen interessiert es überhaupt, dass da eine Straße ist?

x 4 #2


A


Einfach mal vor mich hin gedacht

x 3


DieSeherin
danke für den post, der mir total aus der seele spricht 😍

auch ich nehme mir manchmal kleine auszeiten vom alltag und mache genau das, was du beschreibst - und erfinde manchmal kleine geschichten zu den menschen, die ich im fokus habe.

allerdings mache ich es tatsächlich manchmal, dass ich leute, die mir besonders ins auge stechen, dann tatsächlich anspreche - und sei es nur mit einem kurzen kompliment.

x 3 #3


St_Jappi
@DieSeherin

Das mit den kleinen Geschichten finde ich besonders schön. 😊 Ich stelle mir gerade vor, wie du irgendwo sitzt, jemanden beobachtest und dir denkst: Der da hat bestimmt gerade dies oder jenes erlebt … – und wahrscheinlich ist die Wahrheit am Ende manchmal völlig anders. 😄
Aber dass du manche Menschen dann tatsächlich ansprichst, macht die Sache natürlich noch spannender. Da würde mich wirklich interessieren: Ist dir dabei schon einmal etwas passiert, das deine vorher ausgedachte Geschichte komplett auf den Kopf gestellt hat?
Gerade das stelle ich mir spannend vor: Man sieht einen Menschen, macht sich im Kopf sein Bild – und dann sagt man einfach ein paar Worte und plötzlich öffnet sich eine völlig andere Geschichte.
Ich bin da bisher eher derjenige, der seine Geschichten im Kopf behält. 😉 Vielleicht sollte ich das tatsächlich mal ändern.

x 1 #4


Ouabain
Die meisten Leute mögen es, wenn man sie anspricht. Mache ich daher gerne, wenn sich ein Anknüpfungspunkt anbietet.
Neulich in der Warteschlange vor mir extrem auffällig angezogene junge Frau.

Hab sie drauf angesprochen. Und sie erzählte von ihrer Freundin. Von einem geplanten Fotoshooting. Und dass sie ganz aufgeregt ist .

Warteschlangen sind überhaupt eine großartige Gelegenheit für kurze Gespräche. Man steckt ja in einer gemeinsamen Situation, steht sich die Beine in den Bauch. Da tut allen ein wenig Ablenkung gut und schmeichelt der Seele, ein paar nette Worte zu wechseln.

An meinen Vater werde ich allerdings nie rankommen. Der hatte den Bogen mit dem Ansprechen echt raus. Und egal wo er war - ihn kannte immer jeder 🙂

x 1 #5


DieSeherin
Zitat von St_Jappi:
Da würde mich wirklich interessieren: Ist dir dabei schon einmal etwas passiert, das deine vorher ausgedachte Geschichte komplett auf den Kopf gestellt hat?


naja, meist mache ich ein kompliment, dass mir das wahnsinnig tolle klein aufgefallen ist, oder so... ich kann ja schlecht sagen, dass ich mir gerade vorgestellt habe, sie komme von ihrem jugendlichen liebhaber, mit dem sie im verborgenen ein/zwei wundervolle stunden hatte und deswegen so strahlt 😁

was mich oft überrascht, dass die stimme komplett anders ist, als ich die beim ansehen der person im kopf hatte.

x 1 #6


Babarella
@St_Jappi
Deine Gedanken sind mir absolut vertraut. Wieviele Schicksale umgeben uns täglich und wir haben keine Ahnung davon. Eine überwältigende Vorstellung, die sich leicht surreal anfühlt - positiv wie negativ.

x 1 #7


ElGatoRojo
Denkst du an so etwas ..........................

x 4 #8


FoolishHeart
Oder auch...

x 4 #9


Nur-ein-Mensch
Die Menschen sind mehr und mehr mit ihrem Handy verbunden als mit ihrer Umwelt/ihrem Umfeld.

Ich grüße auch oft,nur schauen mich die meisten an,mit einem Gesichtsausdruck von,"Wat ,wer bist du denn?"

Social Media,sollte besser heißen,Desozial Media.

Ich hab das Gefühl,das die Menschen sich mehr und mehr voneinander entfernen.

Das Thema hatte wir gestern,egal ob in Zug,Bus oder Straßenbahn,der überwiegende Teil starrt in sein Handy,hat dazu noch Kopfhörer auf und sind somit in ihrer Welt.

Wenn man möchte,kann man die alte Generation ansprechen die sind immer für einen Schnack offen,aber der Rest ist eher wie"Zombies".

Das war glaube ich mal,eine Unwort für Handy Zombies.

Eltern die mit ihren Kindern spazieren gehen,mit Handy in der einen,und Kind in der anderen Hand.

Wenn du Fragen würdest was 10 Meter vorher war könnten sie das nicht mal beantworten.

x 8 #10


Islantilla
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Die Menschen sind mehr und mehr mit ihrem Handy verbunden als mit ihrer Umwelt/ihrem Umfeld.

Zitat von Nur-ein-Mensch:
Social Media,sollte besser heißen,Desozial Media.

Ganz meine Meinung.

Neulich kam mir ein Mann mit seinem Fahrrad entgegen (auf einem Fahrradweg im Feld). Die Unterarme auf der Lenkstange aufgestützt, beide Hände am Handy. Er hat nur kurz aufgeschaut, wer denn da kommt (also ich) und dann gleich wieder mit dem Kopf runter, aufs Handy gestarrt.
.
Ich finde so ein Verhalten sowas von bekloppt, dass ich keine Worte mehr dafür finde.

x 3 #11


DieSeherin
Zitat von ElGatoRojo:
Denkst du an so etwas ......

penny lane ist ja ein song, der an reale figuren erinnert - ich kann mir meine einfach so vorstellen. fast ein wenig so, wie es hier im forum ist... da stelle ich mir dann halt gesichter, haarfarben, augen, figuren und stimme zu den beiträgen vor 😁

x 1 #12


Nur-ein-Mensch
Zitat von Nur-ein-Mensch:
offen,aber der Rest ist eher wie"Zombies".

Ich zitiere mich ml selber

Es sollte "Smombies "heißen also Smartphone Zombies.

Autokorrektur ftw.

x 1 #13


St_Jappi
@DieSeherin

😂 Ja, das wäre vermutlich tatsächlich eine etwas schwierige Gesprächseröffnung: „Entschuldigung, ich habe mir gerade vorgestellt, dass Sie von Ihrem jugendlichen Liebhaber kommen …“ 😄
Aber genau das finde ich ja so spannend an deiner Art, Menschen zu beobachten. Im Kopf hat man schon eine ganze Geschichte, und dann sagt man ein paar Worte – und plötzlich merkt man, dass der Mensch ganz anders ist, als man ihn sich vorgestellt hat.
Das mit der Stimme kann ich übrigens gut verstehen. Man sieht jemanden und hat automatisch eine bestimmte Stimme im Kopf. Und dann öffnet die Person den Mund und – zack – passt plötzlich gar nichts mehr zusammen. 😄
Vielleicht sollte ich mich wirklich mal trauen, jemanden anzusprechen. Allerdings fange ich dann lieber mit einem Kompliment an und nicht mit meiner erfundenen Hintergrundgeschichte. 😉

x 2 #14


St_Jappi
@ElGatoRojo
Oh, jetzt verstehe ich, warum du ausgerechnet „Penny Lane“ gepostet hast. 😊

Diese kleinen Szenen mit ganz normalen Menschen und die Geschichten, die man sich dahinter vorstellen kann – das passt tatsächlich ziemlich gut zu meinem Beitrag. Schöne Antwort, auch ganz ohne viele Worte. 🎵

x 1 #15


A


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