Zitat von aequum: er war doch noch nie wirklich aufrichtig, bzw. ehrlich zu Dir.
Nie würde ich jetzt nicht behaupten, aber auf die letzten 2 Jahre trifft es schon zu.
Zitat von aequum: Er hat sich seine eigene Wahrheit zurechtgelegt und inzwischen glaubt er vermutlich auch nur noch dieser, nämlich seiner eigenen sich selbst zusammen fantasierten Wahrheit.
Damit habe ich mich auch arrangiert, dass es eine Aufarbeitung in der Rückschau nicht geben wird. Das wurde mir letzte Woche auch mal wieder klar. Es wurden wieder Punkte angesprochen und in eine völlig anderes Licht gerückt, Da gebe ich nicht mehr wirklich Energie rein. Ich kann mich davon recht gut distanzieren.
Zitat von aequum: So ist er nunmal von grundauf. Er ist ein unaufrichtiger Mensch und deshalb solltest Du Dich entsprechend darauf einstellen, dass Du ihm leider absolut nicht vertrauen kannst. Egal worum es geht.
Nein. Er ist ein unsicherer Mensch, der Konflikte nicht aushält. Er fühlt sich mir unterlegen und das nicht erst seit gestern. So habe ich ihn die letzten Jahre nicht gesehen und das ist meine Erkenntnis aus dem Ganzen.
Das was du schreibst, kann ich mir irgendwie nicht annehmen. Damit hätte ich 15 Jahre meines Lebens mit jemanden verbracht, der einem meiner wichtigsten Werte widerspricht. So verblendet kann ich nicht gewesen sein.
Ich glaube, dass kommt hier immer nicht so richtig rüber, wie er sich emotional in den Gesprächen verhält. Beim letzten Gespräch ist er zwischendurch ausgestiegen, weil er erst mal seine Fassung wiederfinden musste. Er weint dann häufig auch. In den Momenten merke ich deutlich, wie sehr ihm das Ganze auch zu schaffen macht. Es ist nicht so, dass mir eine komplett gefühlsloser Mensch gegenüber sitzt.
Zitat von aequum: Also fordere alles das ein was Dir rechtlich zusteht und nehme nicht weiter Rücksicht auf ihn, denn er nimmt offensichtlich auch keine Rücksicht auf Dich.
Das hatte ich von Anfang an nicht vor. Ich weiß nicht, ob es verständlich ist. Mir ging es darum eine Basis zu haben, auf derer ich meine Entscheidungen treffen kann. Mit gutem Gewissen mir selber gegenüber. Dazu gehört eine Aufschlüsselung aller relevanten Positionen für den Zugewinn und dies hat er bisher verwehrt.
Mit dem bisher vereinbarten Zugewinnausgleich, der völlig unstrittig ist, gehe ich mit einem sehr guten Polster aus dieser Ehe.
Zitat von Caecilia: Geh auf sein Gelaber überhaupt nicht ein (insbesondere auf "Drohungen" wie das mit der Privatinsolvenz), verlagere so viel der Kommunikation, wie irgend geht, auf Dritte (Anwälte), halte die Kommunikation von Deiner Seite konsequent sachlich-distanziert, geh notfalls aus der Situation, wenn Du denkst, Du könntest explodieren.
Ich glaube, dass explodieren war in diesem Fall mal genau richtig. Seit der Trennung bin ich ziemlich kompromissbereit gewesen, aber irgendwann ist es auch mal an der Zeit seine Grenzen aufzuzeigen. Drohnen lasse ich mir nicht mehr. Das sollte ihm jetzt ziemlich klar sein. In den letzten Monaten habe ich es viel zu oft, ignoriert des guten Friedens willen. Aber irgendwann ist mal genug.