Zitat von Birkai: Mein Ex macht einen Vorwurf und ich komme in eine Rechtfertigungsspirale. Es hat schon einen Grund warum ich den Kontakt stark reduziert habe. Dies führt aber zu Frust bei ihm, den ich dann bei erforderlichen Gesprächen abbekomme.
Du meinst, er ist frustriert, weil du den Kontakt reduzierst? Wie äußert sich das - wird er dann bei notwendigen Gesprächen noch unangenehmer?
Bleib dir trotzdem auf jeden Fall treu - du merkst ja selbst, dass dir Kontaktminimierung guttut und dich Kontakt mit ihm zurückwirft.
Ich finde, man kann sich noch so oft rational sagen, dass arxiges Ex-Verhalten mit dem Ex und nicht mit einem selbst zu tun hat - die eigenen Emotionen wollen das trotzdem oft nicht so recht akzeptieren. Da hilft nur - Nase weghalten!
Ich habe meinem Ex ganz sachlich gesagt, dass ich die Interaktion mit ihm meist unangenehm finde und dass ich daher nach der Devise "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" agieren möchte. Darauf hat er auch mit Unverständnis reagiert, aber er hält sich weitgehend daran, das ist die Hauptsache.
Mittlerweile triggert er mich tatsächlich nur noch wenig (ab und an kommt es noch vor), trotzdem gilt die Devise weiterhin. Ich habe einfach keine Lust mehr auf Interaktion mit ihm - er nervt mich.
😎 Das ist ja schon ein deutlicher Fortschritt zu Triggern.
😁 Zitat von Birkai: Da hat man mal schön einer Übersicht, wie die beruflichen Entwicklung nach dem ersten Kind auseinander gelaufen ist.
Ja - das ist leider typisch. Neben den "hard facts" oft auch auf eine ganz subtile Art und Weise. Hier war es sogar so, dass wir die meiste Zeit formal beide "gleichberechtigt" gearbeitet haben (VZ etc.) - aber der Ex ist halt auf Kongresse gefahren, hat Netzwerke gepflegt ... während ich Babysitter organisiert und mit den Kindern Diktat geübt habe. Initial war sogar ich die mit den besseren Noten, der schnelleren Karriere etc. gewesen.