Zitat von Schätzchen: Was wäre wenn du deinem Mann einen Seitensprung vorschlägst? Notfalls mit einer Professionellen Dame?
Also das halte ich schon für eine Abwandlung von, adding insult to injury.
Wenn und eben auch nur wenn, ein Betrogener der Meinung ist, daß es für sie oder ihn gut oder ok wäre, das Recht auf einen Anschlusstreffer in Anspruch zu nehmen, dann wird das zwar nur in den wenigstens Fällen tatsächlich die verloren gegangene Augenhöhe wiederherstellen, aber dann ist das etwas, was halt der Betrogene für sich als Strategie in Betracht zieht.
Wenn allerdings der Betrüger, derjenige also der mit dem Betrug die Schieflage der Beziehung absolut sichtbar gemacht hat (möglicherweise, das ist individuell unterschiedlich, die Schieflache so gar rein verursacht hat), hingeht und dem Betrogenen ein solches Offert unterbreitet, dann scheint mir da überhaupt nichts mehr zu retten zu sein.
Der Schmerz des Betrogenen rührt aus der Erkenntnis sich im anderen und dem was gemeinsam vereinbart wurde getäuscht zu haben, der wird ganz sicher nicht dadurch behoben, daß dieser jetzt auch -mit Erlaubnis- sich außerhalb des eigentlich vereinbarten mal belustigen darf.
Dem ganzen dann noch die Dienstleistungskomponente hinzufügen zu wollen, wenn der Betrogene also am freien Markt nicht fündig wird, darf er gern auch einen bezahlten Service in Anspruch nehmen, wird nur dazu führen, daß der andere sich nicht nur verraten sondern dazu auch billig vorkommt.
Dadurch Augenhöhe wiederherstellen zu wollen, empfinde ich als hochgradig empathielos, weltfremd und toxisch.