Gast006
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Zitat von stream:Weil du auf ein Warmwechsel gehofft hast. jetzt kannst du auch noch dein Mann verlieren.
Ja, das berühmte schlechte Gewissen (erst) NACH der Affäre ist meistens eher die Erkenntnis, dass der beabsichtigte Warmwechsel nicht funktioniert hat und die (unterbewußte) Rechtfertigung, dass sich jetzt wieder voll auf den Mann konzentriert werden muss.
Für mich ist das schlechte Gewissen ein guter Indikator, was (unterbewußt) geplant war. Einmaliger Seitensprung - schlechtes Gewissen kommt sofort (oft verbunden mit dem Geständnis am Tag danach). Versuchter Warmwechsel - schlechtes Gefühl kommt erst, wenn der Warmwechselpartner die Affäre beendet hat (oft wird dann komplett von dem Geständnis abgesehen, was auch meistens besser ist).
Das schöne Gefühl, von zwei Männern begehrt zu werden (meistens vom Affärenmann mehr als vom Ehemann) wird zum sehr unschönen Gefühl, dass es gut sein kann, bald von gar niemandem mehr begehrt zu werden. Dieses Gefühl wird nicht selten dann als "schlechtes Gewissen" fehlinterpretiert.
Wenn sich dann wieder neue Chancen auftun, hat sich das schlechte Gewissen dann auch sehr schnell wieder erledigt.
Ich sehe das ganze allerdings weniger vom moralischen Standpunkt her. Wenn ihr Mann ihr das nicht mehr gibt, was sie braucht, was soll sie machen?