Endlichfrei
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Ohne Dro., die einen klaren Blick unmöglich machen und die es verhindern, eine stabile Gefühlswelt aufzubauen.
Und die Bereitschaft, sich mit den wesentlichen Dingen zu beschäftigen und sich nicht narzisstisch in alle Winde zu zerstreuen und zu hoffen, das Heil käme von außen, wenn man nur weit genug streut.
Sie hat dir das Denken abgenommen, indem sie dir eine klare Vorgabe gab: kein Alk., eine (in Zahlen 1) Frau.
Sexsucht und auch die Neigung zu fe. ist natürlich nichts, was angeboren ist, oder worauf man sich sein Leben lang berufen kann, wenn man versucht, sich weiter in seiner Opferrolle heimisch zu fühlen oder die Eigenverantwortung zu vermeiden.
Im Alk. bleibt man gefangen (und damit in einer regen emotionalen Instablilität), wenn man sich selbst nicht vertraut (und damit natürlich auch keinem andern).
Man stabilisiert durch den Alk. eine Lebensangst, die auf mangelndem Selbstvertrauen beruht, mangelndem Glauben in sich selbst und seine Fähigkeiten und Talente, die durch den trüben und einzigen Blick auf alte Verhaltensmuster und Glaubenssätze nicht gesehen werden können.
Man verharrt in einem Zustand der Abhängigkeit von einem ungnädigen, von den eigenen Eltern übernommenen, bereits in seiner Anklage zum Selbstbild gewordenen Blick des eigenen Eltern-Ichs auf das Selbst.
In deinem Fall wird der kleine Alexander mittlerweile von dem jetzt so gewordenen und seienden Ego permanent selbst abgewertet und in seinen Fähigkeiten auf das begrenzt, was er, aufgrund der komplett fehlgeleiteten und von dir übernommenen Blicks der realen Eltern in der Vergangenheit, nur sehen konnte.
Deine Potentilale aus der Vergangenheit leben und es geht ihnen gut. Das sind die "anderen" Wirklichkeiten, auf die du dich nie fokussiert hast, und doch sind sie genau so real wie das, worauf du deine Aufmerksamkeit bisher gerichtet hast.
Das sind gewissermaßen die Dämonen, die die Tore deiner Vergangenheit bewohnen. Du hast sie teilweise dorthin gesetzt, um dich zu schützen und teilweise, aufgrund von Illusion und möglicherweise auch wegen der Scham, die du sonst vielleicht fühlen würdest im Hinblick auf die Dinge, die du früher mal gemacht hast.
Wenn du willst, kannst du in die Verganehiet zurück und deine anderen Potentiale 'besuchen'. Das wird deine Vergangenheit verändern.
Die Person, der Alexander, die/den du im Spiegel siehst, ist kein gutes Bild dessen, der du wirklich bist.
Du bist nicht der gut Alexander, der reihenweise die MEnschen beglückt. Dieser Alexander ist in meinen Augen ein Mensch, der glaubt, die Menschheit hätte nur auf ihn gewartet, um erlöst zu werden von ihrem gar ach so schrecklichen Dasein in Arbeit und Alltag. Als seien diese Menschn nicht wirklich ganz (dicht).
Du traust ihnen die Möglichkeit zum Glück aus sich selbst heraus nicht zu (wie dir selbst wohl nicht) und hältst dich auf diese Weise für vermient einzigartig und unersetzlich.
Hier plusterst du dein Ego auf, anstelle es loszulassen und du selbst zu werden.
Du bist kein Manipulator vor dem Herrn und auch kein ach so begnadeter Beglücker.
Wie du jetzt erkannt haben dürftest, beglückst du keinen wirklich, am allerwenigsten dich selbst. Im Augenblick, in dem du die neckischen kleinen Nebelbömbchen wirfst, ist alles paletti, aber wenn dieser Moment vorüber ist, dann stellt sich ein schales Gefühl von innerer Leere ein. Nicht nur bei dir. Dein Gegenüber stellt sich die Frage, was da nun eigentlich war.
Das, was von außen als Manipulation begriffen wird, ist eine Art von Kontrollmechanismus, der auf der Angst beruht, verlassen und entmachtet zu werden. Puh. Ich texte.
Leider ist es aber so, dass du dich selbt vor sehr langer Zeit verlassen hast und wenn du dich nicht wieder findest, wirst du keinen finden, der dir jemals das Gefühl geben könnte, bei dir zu sein.
Und Macht ist dann lohnenswert, wenn man sie in Form von Selbstbeherrrschung ausübt und nicht um andere zu beherrschen.
Das berühmte Fass ohne Boden, praktisch in allem, was das Leben ausmacht oder überhaupt richtig lebenswert.
Du wirst die Liebe nicht fühlen, die dir entgegen gebracht wird und immer weiter und mehr fordern und immer leerer werden und viele Weitere ins Unglück stürzen. (Die Verantwortung der Unglücklichen liegt allerdings jeweils bei ihnen selbst und es ist ihnen belassen, für sich zu sorgen und die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Ds heißt, du bist nicht für ihr Seelenheit zuständig, sonder nur für deins.)
Du wirst die Chancen nicht sehen, die sich dir bieten, weil du deine Fähigkeiten unterminierst und weiter an dem bislang unheilvollen Verhaltensmuster der Vergangenheit festhältst, indem du Beziehungsangebote machst, um nicht das zu verlieren, was du erlangt hast.
Aber anstatt auf der erhaltenen Basis in kleinen Schritten voranzuschreiten, du dich der Sache an sich hingibst, sie aufbaust und weiterentwickelst, verstrickst du dich mit deiner einzigen Waffe (ja Waffe, denn damit ziehst du in den Krieg um Kontrolle und Macht), dem haltlosen Charme, in weitere Beziehungen und verlierst die Arbeit, das, womit man sein Leben unterhält, wodurch man einen Verdienst bekommt, mit dem man sich Dinge gönnen kann, komplett aus den Augen und jammerst dann, wenn man dich nicht für voll nimmt (oder gerade das
In deiner Angst und im mangelnden Vertrauen in dich selbst fllüchtest du dich ununterbrochen in Lügenkonstrukte, die sich neuerdings und zu meiner Freude wohl nicht mehr halten lassen... auf Dauer raubt das auch die letzte Energie und wo soll das denn hinführen, wenn nicht in die Irrenanstalt.
Ok. Bevor du jetzt wieder aufjaulst, ich sei sooooo esooooo, versuche ich mal eine Beobachtung.
Vor etlichen Jahren meintest du mal in einem Nebensatz allen Ernstes, eine Beziehung gründe sich auf Machtspielchen. Ich war sehr traurig, dass du dieser Ansicht warst und daran wohl auch glaubtest. Ich weiß nicht, ob daher auch diese BDSM-Spielereien beruhen, gehe aber stark davon aus, dass dein Elternhaus so funktionierte.
Zwei stark gekränkte Egos, die sich gegenseitig durch Verletzungen kontrollierten und sich unsinnigerweise in übersprungartige Ersatzhandlungen flüchteten, anstelle mutig ihre Verletzungen aufzuarbeiten.
Sowas will ich keinenfalls. Ich will meinen Mann lieben dürfen, so wie er sit. Ich will ihn und sein So-Sein respektieren und achten und ich will ihm helfen, sich selbst zu sein, damit er aus sich selbst heraus sich und damit natürlich auch mir, gut tun kann.
(Win-Win, wenn man so will, aber eine sehr lieb gemeinte)
Diese beinahe ausschließliche Hinwendung zu deiner Sexualität und deren Wirkung ist einem wahren Zugang zu dir selbst sehr abträglich. Sie streigert sich eher, natürlich noch unter Zuhilfenahme von Alk. und wird immer abartiger, immer 'perverser', weil auch da das Fass ohne Boden seinen Triebut einfordert. Es fällt alles Liebe, Einfache und Ehrliche einfach durch.
Was für eine gewisse Zeit hängen bleibt sind immer härtere, unkonventionellere Kicks, noch gut Bilder, noch höhere Hacken, noch schweinischere Spielchen...
Nur kein Partner will auf dieser Ebene, wenn er denn liebt (auch sich selbst), für ewige Zeiten sich auf diesen unersättlichen Wogen eines bislang unerfüllten Hungers nach sich selbst mitgestalten können.
Eine kleine Erinnerung:
Als wir am Freitag in der Sonne saßen bei dem kleinen Crodino und die Heike kam und du sie begrüßtest, hast du dich komplett blöd benommen.
Kein Mensch, der zuvor mit der Frau, die er liebt und überhaupt an einem Tisch sitzt und eine andere Person begrüßt, steht dabei auf und bleibt dann stehen.
Das war unglaublich unhöflich mir gegenüber und ich muss davon ausgehen, dass das entweder ein subtiler Abwertungsversuch war oder aber einfach ein mangelndes Wissen um 'Etikette.
Richtig wäre gewesem: Du stehst kurz auf um sie zu begrüßen und Bussibussi zu machen und setzt dich dann wieder zu mir, um sie aufzufordern, sich zu uns zu setzen. Oder aber du setzt dich nach der Begrüßung einfach so weider hin, eben in die Ausgangsposition. Schließlich kam sie in unsere Situation und nicht wir in ihre.
Der Eindruck der für mich aber entstehen musst war der, dass ich regelrecht übergangen wurde, weil ich, knigge- und bequemheitsmäßig einfach sitzen blieb, da Frau. Es wurde regelrecht über meinen Kopf hinweg parliert und das is kein Verhalten... und Nebensatz: schon gar nicht von einem, der von sich behauptet, verliebt zu sein.
Ich trage dir das nicht nach, wollte dir aber ein Feedback dazu geben. Ich denke, dass du solche Dinge einfach noch nicht auf dem Schirm hast, vor lauter Partnerwechsler (selbst da) und fehlender innerer Ruhe.
Zudem löst eine Trennung bei jedem Menschen zunächst einmal eine Orientierungslosigkeit und Hilflosigkeit aus...also alles ganz normal...wenn auch sehr schwer.