Mönchen72
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Ich komme - noch relativ frisch - aus einer so genannten "toxischen" Beziehung. Gern erzähle ich gelegentlich "unsere" Geschichte.
Ich habe viel reflektiert. Bin durch die Hölle gegangen, vor und nach der Trennung. Und arbeite nach wie vor hart an mir selbst und meinen Defiziten.
Ich will ihn nicht mehr zurück und verzehre mich nicht mehr vor Sehnsucht. Über diese Phase bin ich hinweg. Und hoffe, dass es auch so bleibt.
Was mich jetzt akut beschäftigt:
Soll ich die Next wirklich in ihr absolutes Unglück laufen lassen? Und dabei geht es nicht darum, sie vor der emotionalen Abhängigkeit zu warnen. Diese Erfahrung muss wohl jeder selber machen und für sich entscheiden, wie weit er sich ins Netz begibt.
Es geht vielmehr darum, dass er ein "Betrüger" ist. Er wird von etlichen Leuten gesucht. Sowohl von Gerichtsvollziehern, die mit Haftbefehl bei mir vor der Tür standen, um ihm die "EV" abzunehmen. Aber auch "Schlägertypen" hatte ich schon vor der Tür.
Ausserdem: Zwangsvollstreckungen (wegen Sozialbetrug) usw usw.
Ja. Auch mir schuldet er viel Geld.
Die Next ist verheiratet. Mann. Haus. Kind. Und finanziell ganz gut gestellt.
Darf ich es wirklich zulassen, dass sie (mit allem, was dazu gehört) "untergeht"? Es betrifft ja nicht nur sie. Sondern auch ihre Familie.
Aus meinem Bekanntenkreis bekomme ich natürlich solche und solche Meinungen. Alle waren aber selbst noch nicht "fremdbestimmt". Das heißt, sie hören zwar meine Worte, aber können es nicht nachvollziehen. Ihr kennt das alle.
Darum sind mir Meinungen von Betroffenen wichtig. Um meine Gedanken in die eine oder andere Richtung zu lenken.
Wer von euch hat evtl. schon gewarnt? War es von Erfolg gekrönt?
Vielen Dank für konstruktive Antworten.
Liebe Grüße
