steveforterio
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Zitat von zebra2020:ABER dieses Suchtverhalten entsteht durch dieses permante On/Off. Ich hatte das in der Beziehung mit Anfang 20: Als die Dame sich plötzlich von mir trennte, habe ich das einfach völlig gesund akzeptiert. Aber was dann folgte war, dass sie um mich kämpfte wie eine Löwin. Das war echt richtig krass. Immer, wenn es dann wieder lief u ich wieder Vertrauen fasste, kam das nächste plötzlich Schlussmachen. Man gerät dann immer tiefer rein in den Strudel. Das Suchtverhalten wird erst dadurch ausgelöst.
Absolut richtig! In erster Linie hatte ich ja davor auch schon Beziehungen, die irgendwann mal zu Ende gingen. Auch hier konnte ich es akzeptieren, wenn auch mit Herzschmerz, aber das Wichtigste für mich war, dass ich immer noch ich selbst war und nicht so ausgelaugt wie jetzt.
Auch bei meiner "BL"-Ex habe ich die erste Trennung (nach 3 Monaten) wie sonst immer ertragen, aber irgendwie hat sie trotzdem immer den Kontakt mit mir gesucht, so dass ich auch geglaubt habe, dass das Ganze vielleicht noch eine Chance hat und wir die Beziehung wieder aufnehmen sollten. Damals war ich noch relativ frisch in sie verliebt, die Trennung kam für mich überraschend, daher war ich froh darüber, dass wir wieder zusammen kamen. Aber ich hatte noch keine Ahnung, auf was ich mich da eingelassen hatte.
Ganz richtig ist es eben nicht, dass ich mich ihr aufgedrängt habe, so wie du sagst @Angi2 . Das Aufdrängen kam meinerseits erst später als ich schon mittendrin in der (unbewussten) Sucht war. Wenn ich bewusst nachdenke, habe ich erst während ihrer Amerika-Reise angefangen, so richtig zu klammern, das war aber schon im November 2019, nach 2 1/2 (Brutto) Beziehung. So einen Schmerz wie damals musste ich aber auch noch nie zuvor durchmachen!
Soweit ich mich an einige Trennungen erinnern kann, ging der weitere Kontakt oft von ihr aus und da kamen dann schon mal Sätze wie: "Ich möchte zu dir zurück, denn es geht mir so gut bei dir!" oder "Das Leben ist zu schön mit dir als es nicht nochmal zu probieren!" bis zu "Wenn ich diesmal zurückkomme, dann weiß ich, dass du der Mann meines Lebens bist!".
Vorallem der letzte Satz hat etwas mit mir gemacht, dass ich nicht aussprechen kann.
Zitat von T4U:Vielleicht auch, weil du in Salzburg außer ihr kaum wen kennst, dies ein überschaubarer Bereich war, wo du theoretisch die Fäden in der Hand gehalten hast.
Auch ein Mitgrund ja. Ich wohnte aber schon 3 Jahre in Salzburg, als ich sie kennenlernte. Kam damals wegen der Liebe hierher und hängte mich an die Freunde meiner Ex-Ex ran. Nach diesem Beziehungsende blieb mir da fast niemand mehr übrig. Was mich aber nicht sehr störte, da ich ohnehin nie viele Freunde brauchte und außerdem hatte ich ja die Arbeitskollegen oder ich ging einfach mal alleine wohin. Letzteres kann ich mir in meinem Zustand jetzt aber kaum mehr vorstellen!