susimareno
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Mein Problem ist, wie vielleicht denkbar, dass ich damit extreme Probleme habe einen Mann kennenzulernen. Was für mich noch enttäuschender ist, ist dass es selbst in religiösen Kreisen so ist.
Komme ich mit einem Mann ins Gespräch, falle ich nicht direkt damit mit der Tür ins Haus.
Wenn das Gespräch in solch eine Richtung geht, sage ich es aber sonst entweder direkt, dass ich diese Ansicht habe oder sage einfach Nicht-Gläubigen gegenüber, dass ich viel Wert auf die Ehe lege und sich zurückzunehmen.
Wenn ich mit nicht so religiösen Männern im Gespräch war, haben diese meist jedoch eine sehr konservative Einstellung. Manchmal sogar so weit, dass sie meinen die Frau solle besser die meiste Zeit Zuhause sein, er will versorgen, etc.
Wenn ich dann dieses Thema aufkommen lasse wundere ich mich immer wieder, wie schnell die Leute dann weg sind. Manchmal ohne ein Wort zu sagen, andere meinen dann „Habe nachgedacht, passt vielleicht nicht so bei uns.“
Von Gläubigen habe ich durchaus schon andere Sachen einstecken müssen, wie dass ich extrem oberflächlich sei, sowas anzusprechen so früh, dass ich damit den Mann unter Druck setzte, etc.
Mittlerweile ist es maßlos frustrierend. Unter anderem, weil ich es nicht verstehe, wie so viele Männer von sich aus erzählen, was für eine vernünftige und häusliche Frau sie wollen, dass sie Frauen, die sehr offen sind, nicht als Beziehungsmaterial sehen und dann bei dem Thema sofort weg sind.
Mache ich da irgendwas falsch? Klar wäre die Antwort, halt religiöse Leute kennenzulernen. Aber selbst da ist es ja ein Problem und teilweise wird es dann wirklich persönlich, wenn ich dafür kritisiert werde, das zu benennen. Ich nehme mir sowas leider sehr zu Herzen.
Ich verstehe es halt nicht, wie jeder Zweite eine vernünftige Frau will und dann doch da die Biege macht.