kiramira
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Mein Mann ist am 3.12 nach einem heftigen Streit ausgezogen. angedroht hatte er das schon 2 Wochen früher. Erst zog er zu einem Arbeitskollegen, dann in die Wohnung seiner Mutter, die seit 4 Wochen im Krankenhaus liegt und dort wohl auch noch min. 8 wochen bleiben wird. am Anfang hat er sich sehr um eine neue Wohnung bemüht, momentan hat er davon Abstand genommen, weil ihm das Geld fehlt ( ist Taucher und hat sich mal eben einen Trockentauchanzug gekauft). Er lebt ein vergnügliches Leben mit viel B. und seinen Arbeitskollegen. Bis letzte Woche war er auch noch Krangeschrieben. Da tauchte er fast täglich bei uns auf, für ein - zwei Stunden.Wir haben inzwischen eine Paartherapie begonnen, auf seinen Wunsch.
Mein Problem ist: Abends, wenn wir mal telefonieren ist er nett, sagt nette sachen und macht mir Hoffnungen...( er ist dann meist angeheitert)
ist er nüchtern oder sogar hier,hört sich das ganze ganz anders an...
Ich gebe zu, ich bin die letzte Zeit fürchterlich Eifersüchtig gewesen ( Er hat da so eine Tauchkollegin, aber eigentlich glaub ich das nicht wirklich)
Mich düngt das Gefühl, solange er in der Wohnung seiner Mutter sturmfreie Bude hat, fühlt er sich pudelwohl, das nutzt er jetzt aus...
und ich sitz hier wie klein doof, bekomme ein Panikattacke nach der anderen, heul nur noch( Meine kinder sind auch schon genervt) und er macht mit mir den molly. Ich schaff das nicht . Selbst KS halte ich nur 48 stunden aus. Ich bin nervös, fahrig und lass mir alles von ihm gefallen.( Unsrere Tochter, 10, hat er Weihnachten für 2std. das letzte mal mitgenommen, seine Ausrede: wo soll ich den mit ihr hin?, hab kein Geld, soll ich mich etwa mit ihr bei meiner mutter vor den Fernseher setzen?) Bei der letzten
Anfrage,ob er sie am Sonntag mal holen könne, schmieß er den Hörer auf.
Ach ja sein Trennungsgrund, ich würde ihn kontrollieren ( Stimmt zum teil)
wie komme ich endlich von seinen Launen los ?, hat er eine midlifecrises? oder gar einen Burnout? Er war früher nicht so, hatte aber im letzten halben Jahr sehr viel stress und verantwortung, aber das ist doch nicht meine Schuld...
wie soll eine Paartherapie funktionieren, wenn er 15 km entfernt wohnt und wir garkeinen Eheleben haben? (habe selber kein Auto, kann also nicht zu ihm fahren)
Wie lange soll ich das mitmachen?
