Zitat von thegirlnextdoor: Hier wurde vor einigen Beiträgen zur Solidarität zwischen Betrogenem und Affäre aufgerufen. Weil beide verar... würden.
Ich muss gestehen: so sehr ich mich deinen Argumentationen anschließen kann (die generalisierte Schuld sehe ich wenn überhaupt nur beim Betrüger selbst) - aber dem Argument der anderen Userin bezüglich Solidarität zwischen Affäre und Betrogenem kann ich mich definitiv nicht anschließen.
Wo war denn die Solidarität seitens der Affäre beim Eingehen der Affäre..? Das geht mir wirklich zu weit.
Ah, danke!
Ja meine ehemalige Affäre hatte da auch so Ideen, daß seine Ehefrau und ich uns doch mal an einen Tisch setzen sollen.
Ich bin mir bis heute nicht ganz sicher, ob ich das für der Situation geschuldeten Fatalismus oder schwere Manipulation halte.
Schau, jetzt kommen wir wieder von meinem logisch argumentativ begründbaren Ablehnen von häufig hier vertretenen Generalisierungen auch ein bissl zur Empirik des Forums.
Persönlich glaube ich, daß es Fälle gibt, in denen kann das funktionieren. Also ohne Anspruch an die Affäre oder den Betrogenen sondern, daß es Fälle gibt, in denen es vielleicht keine schlechte Idee ist, wenn sich alle an einen Tisch setzen. Betonung liegt auf Einzelfälle, das kommt halt auf die Situation drauf an.
(Interessant dabei aber, ich meine es gibt einen Empfindungsunterschied zwischen es setzen sich zwei Männer an den Tisch und reden über die Frau und es setze sich zwei Frauen an einen Tisch und reden über den Mann).
Das hat ja aber alles nichts mit Solidarität zu tun.
Genauso wenig, wie es im übrigen etwas mit Solidarität zu tun hat, sich in einen Mann zu verlieben, der mit einer anderen Frau (noch) verheiratet ist. Da wird ja auch immer der Ruf laut, ich würde nie mit einem vergebenen Mann etwas anfangen, weil ich anderen Frauen gegenüber solidarisch bin.