Zitat von paul258: Erlaube mir den Hinweis, dass du versehentlich falsch zitiert hast.
Das Zitat ist nicht von mir, sondern von jemand anderen und mir ging es lediglich darum ganz nüchtern aufzuzeigen, dass es schlicht und einfach faktisch falsch ist.
Is doch gar nicht so wichtig, von wem.
Geht mir ja um den möglichen Inhalt, wie ich persönlich es sehe.
Zitat von paul258: Ergänzend kann ich verstehen, wenn man auf Thematiken keine Lust hat und es ist ja auch zum Glück jedem selbst überlassen womit er sich beschäftigt.
Natürlich.
Aber möchte sagen, es ist nicht daß blanke Desinteresse, was mich hier raushält.
Es ist eben diese meine Erfahrung wohin einen dies bringen kann, gibt man bestimmten Themen sowie eben Philosophien, Ideologien usw zuviel Raum im eigenen Leben, im Denken, fühlen und handeln. Eine für anfällige Menschen bestehende Gefahr, durch das World Wide Web.
Verkopfung, gefühlt Gehirnwäsche , vollkommen übertriebene
Desillusionierung. Verlust der Gabe eigene Erfahrungen, Sinne, Begabungen, Charakter und Willen zu fühlen, zu nutzen. Eigene Wahrnehmung . Auch den Mut, diese zu vertreten nach außen. Aber auch die Bereitschaft, diese zu korrigieren.
Aber nicht durch vollkommen unreflektiertes Nachplappern, auswendig lernen von Gedanken, Büchern usw anderer.
Verkopfung, da bin ich mir sicher zerstört so viele Pflänzchen der Liebe.
Jeder Depp (Sprichwort jetzt, meine niemanden persönlich) kann heute im www jedes Thema, einfach alles recherchieren.
Und einfach Mist, den er nicht versteht als Wahrheit überstülpen.
Ungefragt, vorallem.
Ich persönliche überlege mir sehr sehr gut, warum ich hier gelandet bin. Weiß was ich verloren habe und wo meine Anteile daran liegen.
Nein, ich will nicht mehr wissen, wie, warum und was da sich nun klar nachvollziehbar durch Betitelung an ideologischen Gruppierungen abzeichnet.
Ich bin kein Mensch, der mit Mitte 50 mit Kumpels an den Ballermann fährt, da mitmischt, sexistischen Müll überall womöglich postet, seine Kinder zuhause sich schämen usw.
Darf man meinetwegen.
Ich brauch da aber keine ideologische, psychologische Tiefenanalyse um da was dazu zu sagen.
Tu ich aber nicht.
Hab ich eben auch gelernt.
Also, diesen Schriften, Gruppierungen soviel Zeit und Energie einzuräumen.
Was soll es bringen?
Was bringt es, sich aufgrund Kummer wochenlang wegszusaufen?
Ich glaub einfach, es gibt, oder vielleicht sollte Grenzen geben. Sonst kann das wirklich wichtige verloren gehen.
Zitat von paul258: - oder noch weniger eigentlich: die Korrektur meines Quatsches - so getriggert zu fühlen, weil das offensichtlich mehr über mich aussagt als alles andere.
Betrifft daß nicht, natürlich mehr oder weniger jeden einzelnen hier?
Wer ist schon in so einem Forum?
Ich weiß ja nicht ob Du
Herold and Maude kennst, ein Film?
Sind wir nicht alle irgendwie Harold?
Allein das Wort "Affäre" löst grundsätzlich einen Tsunami aus.
Auch dieser Thread hier.
Zitat von paul258: Aber genau das scheint eine intellektuelle Hürde zu sein über die nicht jeder springen kann.
Metadiskussion.
Aber ich glaub nicht, daß man hier generell von einer intellektuellen Hürde sprechen kann.
Menschen sind verletzt, haben Träumen, wollen nicht können nicht...
Und klar, können vielleicht schon auch intellektuell überfordert sein. Doch wer legt dies fest und kann dies auch so nachweisen?
Ich persönlich bin aber schon so frei, manchen Menschen die stabil auftreten, nichts preisgeben usw ihre stabile "Rolle" uneingeschränkt abzukaufen. Auch viel Selbstschutz.
Nicht jeder lässt sich gerne zum "König des Selbstmitleids"(ich) krönen, respektlos behandeln usw. Wenn man wie paar wenig andere und auch ich ohne Rüstung auftritt.
Aber nie lernt man schneller, deutlicher und nachhaltiger fest, mit wem man es zu tun hat. Als wenn man am erkennbar am Boden liegt.