Zitat von Kampfschnake: das ist - für mich der Denkfehler - wenn ich in eine besetze Kiste steige, dann ist die Dritte nicht unbeteiligt. Die Person ist anwesend. In der Ignoranz dieser anwesenden Person, liegt die Beleidigung. (Zu schwaches Wort, mir fällt gerade kein anderes ein.) Zentralverletzung könnte passen.
Ja.
Das stimmt so natürlich auch in dieser Form.
Trotzdem, ich glaube einfach schon, in vielen Fällen muss der Vorsatz erfragt werden. Und wer weiß was Gefühle mit einem machen können, wird achtsam damit umgehen, bedingungslos zu verurteilen.
Daß ist etwas was ich lernen musste, gelernt habe: Die Welt dsbzgl. ist nicht schwarz/weiß.
Man hat nicht das bedingungslose Recht auf einen anderen Menschen.
Und so glatten, moralisch perfekten, zutiefst stabil wirkenden Menschen traue ich eher weniger.
Die größten Dramen, Familienzusammenbrüche, Gemeinheiten und rücksichtslose Verhaltensweisen erlebte ich da, wo man sich hätte denken können, vorbildlich.
Schuld ist ein schwieriges Thema.
Musste mich selbst der Frage stellhö als es hieß, es gibt keine Schuld.
Klar, hört sich dann schon liebevoll und tolerant wissend an, wenn man denn nicht der ist, der leiden muss, vermissen muß, all dies was da so mit einem passiert. Auch dann muss es keine Schuld geben.
Aber Verantwortung schon.
Und die übernimmt auch nicht, wenn man einen Spruch wie oben genannt auffährt. Den in den doch allermeisten Fällen gibt es schon einen Initiatiator und wenn es schief geht egal warum entsteht oft großer Schmerz dadurch, daß derjenige der aufgibt oder geht sich seiner Verantwortung entzieht dazu zu stehen, auch dabei gewesen zu sein.
Hoffnung gegeben zu haben.
Verantwortung kann man dadurch übernehmen wenn man sich dann erklärt, dem anderen die Möglichkeit gibt, besser damit umzugehen.
Aber viele wollen dann eben dadurch, daß sie es zum "Schuldfall" erklären, sich eine weiße Weste verschaffen.
Anstatt auch dazu zu stehen, zum Beispiel:" Ja, ich habe mitgemacht, war eben im Nachhinein ein Fehler. Hab meine Gefühle nicht mehr im Griff. gehabt."
Kluge Menschen wissen doch darum, durchzudrehen.
Natürlich, die meisten werfen einen weg, nur eines im Fokus: Schadlos aus der Sache entkommen.
Ich war in meinem Leben Täter und Opfer.
Ich glaube Opfer, weil ich Täter war.
Fazit: Wenn einem dann doch eigene, realistisch tolle Werte einbrechen, Misstrauen und Verbitterung beherrschen, war dies das was man wollte?
Nein.
Gott sei Dank.
Aber daraus lernen kann man.
Zitat von Kasy1979: Inwiefern aufhorchen?
Sie instrumentalisiert ihre Kinder.
Grauenvoll.
Also, auf keinen Fall Fall möchte ich Affären verharmlosen.
Aber eben nicht vergessen, was Gefühle, für manche rudimentäre Triebe aus Menschen machen können.
Trotzdem nicht immer alles identisch sich verhalten muß.
Darum halte ich nichts davon, in Affärenthreads dann wildfremden Betroffenen die eigenen Hasstiraden überzustülpen.
Da wäre doch ein Boxsack, längere Reise, eine 20er Karte fürs Boordel eher sinnvoll.
Und klar will und kann @Kasy1979 noch nicht komplett wahrhaben, einfach nicht gemocht zu werden.
Vollkommen normal, wenn man ernsthaft die Bereitschaft aufbringen kann, gemeinsam weiterzugehen.
Und wie gesagt, ich orientiere mich daran daß es dies eben auch oft so gibt.
Draußen, wo die glücklichen Menschen leben.
PS.: Mich hat ja letzt so ein militanter, verbittert bösartiger Rachengel beschimpft, was der Scheicc mit meiner Wüste soll, ich solle endlich meine Fres.e hier halten.
Dachte nur, hoffentlich hat die keine Kinder...
🧐