Zitat von KuddeI7591:ich hab mal ne Frage - geht es auch weniger dramatisch/martialisch? da geht dem Vernehmen nach eine für die TE verbindlich scheinende Liebes-Geschichte kaputt - ganz frisch geschehen. Sie hat alles daran gesetzt, dass es so wird, wie "ihr versprochen", was sie sich ja auch vorgestellt und auch so ausgemalt ...
Ich bin mir nicht sicher, was du mir sagen willst.
Aber um deine Frage zu beantworten - ich finde mein posting nicht dramatisch und schon gar nicht martialisch. (Die Frage finde ich aber dramatisch.)
Und ernsthaft - das ist doch reine Wortspielerei:
Wenn man sich "für" etwas entscheidet, dann entscheidet man sich auch "gegen" etwas anderes, wenn es eine "entweder-oder" Entscheidung ist.
Der Mann hätte sich locker von der EF trennen können - die EF wollte aus dem Haus ausziehen (dann wollte er drin wohnen, wissend, dass es eine Frechheit ist die AF in das ehemalige Familienhaus zu holen. Warum hat er sie denn nicht ausziehen lassen und ist ebenfalls ausgezogen?) und seine Kinder sind fast erwachsen (mit 14 und 16 sitzt man nicht jeden Abend und jedes Wochenende bei dem Papa auf dem Sofa und verbringt 24/7 mit ihm) und er scheint es sich leisten zu können, eine Wohnung zu nehmen die groß genug für ihn und die Kinder ist.
Also - wo war das Problem? Was hing denn dran? Ein Umzug und eine Scheidung?
Das passiert doch jeden Tag!
Der Mann hatte sich schon vor der Trennung von der TE gegen sie entschieden, mehrfach: gegen Urlaub mit ihr, gegen Übernachten bei ihr anstatt im Familienhaus.
Der wusste genau, was er tut um seine Frau nicht komplett zu verprellen. Das wollte er offensichtlich nicht!
Da sehe ich eher die Beschreibung der "reinen und bedingungslosen Liebe" als etwas dramatisch und verherrlicht.