Wenn du meine Sicht dazu lesen möchtest.
Ihr seid im Verhalten gewechselt UND beide kommunizieren anders UND Rollen getauscht:
Zitat:Er war der Mittelpunkt meines Lebens
Zitat von Mixii: Er ist ganz alleine, sagt er zumindest und ich weiß ja, dass er keine "richtigen" Freundschaften hat
Zitat von Mixii: er hat sich nie um seine Kontakte gekümmert, sehr selten was unternommen und hat somit kaum jemanden, außer Arbeitskollegen
Er: Rückzug, Depressionen, passiv in Kommunikation?
Du: Co-Abhänig?
Zitat von Mixii: Trotz dass ich schon fast um Aufmerksamkeit und Liebe gebettelt habe
Zitat:Ich fühlte mich durch das anflehen und Betteln und nicht Verständnis dafür, wie es mir wirklich ging, bedrängt
ROLLENTAUSCH
Zitat von Mixii: Ich denke auch immer mehr, ich hätte mehr tun müssen, ihn mehr verstehen müssen.
Verstehen das er eine prägende Verganhenheit hatte, die er nicht ganz los wird und sich in seinem eigenen Verhalten dir gegenüber wiedergespiegelt hat.
Die Anzeichen waren wie du schreibst, schon zu Beginn der Beziehung da. Es gab aber keine Grenzen von dir UND er wurde zu deinem Mittelpunkt. Emotionale Abhänigkeit?
Er hätte dringend in Therapie gehen sollen- hat er das jemals getan?
Von dir kamen viele Gesprächsversuche-
das du unglücklich bist, nicht gern nach Hause kommst, dir mehr Nähe wünscht uvm. Fühltest dich nicht gesehen.
Irgendwann garnicht mehr geredet, nicht verstamden fühlen, resigniert, ausgesessen.
Auf seiner Seite war Vermeidung und Rückzug-
Auf dem Sofa schlafen, sich nicht mit Freunden treffen, nichts mit dir Unternehmen, Frust aussitzen und nicht offen Sprechen.
Oder sachen wie:
Du machst dich nur noch für dich Arbeit schön(nicht für mich), Du machst nichts im Garten uvm
Stattdessen versuchte er, so denke ich, sehr geschlossen darüber zu reden.Zitat von Mixii: Ich glaube er ist völlig allein. Braucht Zuspruch von anderen. Fühlt sich nichts wert
Zitat von Mixii: Er hat nur noch auf den Sofa geschlafen weil er zu kaputt war um ins bett zu kommen.
Zitat von Mixii: Er hat es nicht geschafft aus diesem Trott rauszukommen.
Klingt nach Depressionen
Das konntest du so nicht erkennen, weil er a) nicht Aussprechen konnte, was in ihm vorgeht,mit Regulation Probleme hat b) sich wahrscheinlich keine Fachliche Interstützung geholt hat c) in den Rückzug und Vermeidung ging d) du deine Bedürnisse auch nicht erfüllt bekommen hast, mit deinem Wunsch nach Nähe und Gespräche unbeantwortet blieben d) ihr aneinder Vorbei geredet habt e) zu nah und zu sehr in den Emotionen, dass ihr den anderen im vollen Umfang nicht sehen konntet, sondern jeder mit sich und seinen Verletzungen zu tun hatte=Dynamik
Zitat:Dabei war mir das so wichtig
Zitat:Er wollte Keine Geschenke oder so sondern mal in den Arm genommen werden.
Beide fühlen sich nicht gesehen, kommunizieren unterschiedlich.
Sein Problem:
Zitat von Mixii: Ich weiß, was für Leid er in seinem Leben aushalten musste. Das war auch meist die Begründung warum er so zu mir ist. Außerdem waren Gründe für fehlende Unternehmungen Geld, ich helfe nicht im Garten, daher keine Zeit, zu kaputt, und ich würde ihn ja nicht verstehen.
Zitat von Mixii: Es war immer irgendwas problematisch, Krankheit, er oder ich, Geld, Schicksalsschläge etc. Ich sagte immer, dass do etwas zum Leben dazu gehört und es auch wieder weiter geht, es gibt mehr, als nur durch die Probleme zu leben.
Zitat von Mixii: Ich habe gemerkt, dass er mich einfach braucht. Nicht um meinetwillen sondern weil er nicht mit sich im Reinen ist. Und das tut mir so leid. Ich komme über das schlechte Gewissen nicht weg. Es schmerzt in mir.
Zitat von Mixii: Als er vor meiner Tür stand, sagte er aber u. A. eine Sache die mir nicht aus dem Kopf geht: "die Katzen sind auch sch. geworden, kümmern sich auch nicht mehr". ?
Zitat von Mixii: er hat schon öfter Dinge zerstört
Zitat von Mixii: Mir hat er körperlich nie etwas getan. Das verurteilt er, weil sein Vater früher so war.
Zitat von Mixii: Solange alles einigermaßen gut lief also nichts negatives passiert ist und ich nicht das, was mich stört angesprochen habe, war es ruhig.
Zitat von Mixii: schrie mir hinterher, sagte zu den Nachbarn "guckt, die haut einfach ab, das macht man doch nicht"...
Zitat von Mixii: ich würde ihn ghosten, er kommt nicht an mich ran und das sei narzisstisch.
Zitat von Mixii: Er hat das Gespräch mit mir irgendwann einfach ignoriert
Zitat von Mixii: Ich war ja nur am weinen, das hält er nicht aus.
Zitat von Mixii: Ich komme nicht damit klar, dass er nicht versteht, wie ich mich gefühlt habe. So allein und wertlos.
Zitat von Mixii: Egal was ich versucht habe, es gab nie eine Klärung der Dinge. Bis ich aufgegeben habe.
gab es von dir mal Gespräche im Sinne von:
Schatz, ich merke das du dich zurückziehst, von Freunden und auf dem Sofa schläfst, gibt es etwas über das du mit mir reden möchtest, das dich beschäftigt? Oder auch, Schatz, zu ziehst dich zurück, wirkst in dich gekehrt und wütend/traurig, was brauchst du?
Er sagt,
er möchte nur in den Arm genommen werden- Traurigkeit. Schläft aif dem Sofa- Rückzug,Ttaurigkeit
(Er kann nicht offen über seine Probleme reden und was wirklich in ihm Vorgeht, Er agiert und resgiert mit Emotionen, wut/Trauer und wirft Gegenstände.
Du sagst-
mir war nähe so wichtig, er schläft aber auf dem Sofa, er sieht meine Bedürnisse nicht, redet nicht mit mir
(Reagiertest mit weinen, betteln, ich brauch, ich möchte, ich fühle)
Zitat von Mixii: Er ließ mich nicht in Ruhe, obwohl ich diese so sehr gebraucht habe. Ich musste ihn dann irgendwann auf sozial Media blockieren. Irgendwann dann auch auf WhatsApp und dann SMS.
Hast du ihm gesagt was du brauchst oder nur gedacht was du brauchst und vermieden das rechtzeitig zu sagen, weil sein Betteln für dich schwer auszuhalten war?
Für ihn war in der Zeit vorher, dein betteln und weinen nicht auszuhalten.
Stefanie Stahl sagte sowas wie: kommunikation wie aus 2 verschiedenen Stpckwerken eines Hochhauses.
Zitat von Mixii: Ich habe keinerlei Kontakt zu ihm. Seit Monaten. Ich weiß, jede Kleinigkeit würde ihn wieder mehr aufwühlen. Ein normales Gespräch nicht möglich.
Rollen getauscht
Zitat von Mixii: Dabei möchte ich es loslassen, kann aber nicht, solange er es nicht akzeptiert. Außerdem habe ich Angst, was danach kommt
Zitat von Mixii: kann mir noch gar nicht vorstellen, wie es ist wenn er auch seinen eigenen Weg geht. Alles "wirklich" weg ist. Dabei ist das so richtig, eine Beziehung funktioniert für mich einfach nicht mehr.
Zitat von Mixii: Ich habe das Gefühl, solange er nicht sein ok zur Trennung gibt, bin ich an ihn gebunden. Fühle mich unfrei, traurig und voller Schmerz.
Ihr habt nie die Möglichkeit gehabt miteinander zu reden.
Zu festgefahren.
Durch die Trennung wird ihm vieles bewusst, er kann jetzt einiges ändern, kommt ins Handeln, das was innerhalb der Beziehung nicht möglich war. Ändert aber nichts daran, dass er eine Therapie braucht.
Du lässt ihn nicht los und er lässt dich nicht los.
Ich wüsste nicht was dir hilft um einen Abschluss zu finden. Kontakt abbrechen oder eine Aussprache, per Brief, sicht aus der Perspektive des anderen.
Wenn du sowas möchtest.
(Er könnte aufschreiben was wirklich in ihm vorging und was ihm gefehlt hat UND wie er aus deiner Sicht die Dinge einschätzen würde, wenn er sich in dich hineinversetzt und Du könntest das ganze ebenso nur andersherum schreiben)
Ohne eine Therapie seinerseits, kein Kontakt möglich. Das würde ich an deiner Stelle auch so sagen.
Alles andere wie Geschenke am Auto usw muss er unterlassen.
Eine Trennung kann den anderen zum Handeln bewegen. Aber wenn die Verhaltensweisen nicht in Therapie bearbeitet werden, wird es auch nichts verändern.
Ich glaube daher, du "musst" klare Grenzen setzen.