MaraLou
Gast
Ich hätte ihm niemals absichtlich weh getan und habe ihm immer das Beste gewünscht, weil ich wirklich der Überzeugung war, dass er auch nur das Beste verdient hat.
Ich bin sogar auf respektvolle Weise gegangen und habe es ihm nicht unnötig schwer gemacht, damit er seinen Weg finden kann. Liebe Worte für seine Situation konnte ich auch am bittersten Ende noch aufbringen und habe ihn wissen lassen, dass ich ihm alles Glück der Welt wünsche. (Innerlich natürlich nicht mit ihr, aber bezüglich seiner anderen, existentiellen Probleme).
Insofern bin ich eins mit mir.
Aber das, was zerbrochen ist, das muss ich erstmal wieder zu einem Ganzen zusammenfügen und auch lernen, mich wieder alleine wohlzufühlen und klarzukommen. Ich muss zu meiner alten Kraft und Unabhängigkeit finden.
Ich weiß, dass das irgendwann wieder so sein wird. Aber ich weiß auch, dass das diesmal ein ziemlich steiniger Weg mit vielen Schlaglöchern sein wird.
Es wird lange dauern und ich muss viel Geduld mit mir und meinen Gefühlen und Rückschlägen haben. Ein Kraftakt! Aber langfristig betrachtet sicher nicht unmöglich.

blamiert haste Dich damit nicht