Connor
Gast
Meine Partnerin hat durch verschiedene Traumata ein sehr großes Autonomiebedürfnis, ich selbst durch eine schwere Vergangenheit mit schlagendem Vater und seelischen Missbrauch durch meine Mutter ein massives Bedürfnis nach Verlässlichkeit und Beständigkeit.
Ich weiß mittlerweile wie ich mir dieses Bedürfnis selbst erfüllen kann, ich habe in der Beziehung weder geklammert, habe ihr such Freiraum gegeben und wollte trotzdem mit ihr eine Enge Bindung eingehen, zusammen ziehen und nächstes Jahr heiraten. Laut Therpeuten an Zeichen von Klammern, wobei ich massives Verständnis für meine Partnerin zeigte und ihr ihren Freiraum einräumte, genauso wie ich ihn bei mir auch benötige und auch nehme.
Leider haben sich dadurch, dass ich nicht in einer On-Off-Beziehung leben wollte und auch keine Fernbeziehung ohne tatsächlicher örtlichen Distanz, in den letzten Monaten massive Probleme und Diskussionen entwickelt, die unsere Beziehung zerredet haben.
Jetzt hatte sie sich am 25.07.2020 von mir getrennt und ich verstehe es auch, weil wir einfach nur noch am diskutieren waren. Allerdings würde ich gerne mit ihr in 3 Monaten noch einmal in Kontakt treten und schauen, ob die Arbeit an unseren Themen geholfen hat.
Meine Expartnerin ist sich dessen nicht sicher und weiß nicht ob sie sowas machen möchte.
Die Zeit wird es zeigen, war ihre Antwort darauf.
Wie gehe ich am Besten damit um und lohnt es sich eurer Meinung nach abzuwarten oder gar um sie zu kämpfen?
Ich selbst bin dahingehend derzeit unentschlossen, ich vermisse sie und die gemeinsame Zeit und habe tiefe Gefühle für sie, bin aber gerade auch froh keine Diskussionen wegen irgendwelchen Missverständnissen und unterschiedlichen Bedürfnissen führen zu müssen.
Könnt ihr mir da Tipps geben?
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