Zitat von ehemVerlasserin:Zitat von Milla1:Er lügt dich so dreist an. Was meinst du, was mein Mann seiner Af alles erzählt hat. Dass es keinen S gibt und wie schlecht ich bin. Dass sie zusammenziehen, er sein Problem ( ich) löst, etc.
Aber den Zahn mit S. habe ich ihr ganz schnell gezogen.
Milla, danke für deinen Beitrag. Magst du vielleicht ein wenig genauer erzählen und bist du heute noch mit deinem EM zusammen.
Ich glaube, gerade solche Berichte, wie der deinige öffnet die Augen für die Realität.
Die meisten AF glauben, bei ihnen ist es anders, weil sie es so gern glauben wollen und weil sie diese starke Hoffnung haben. Aber je mehr Parallelen sie finden (so wie dein Erfahrungsbericht) umso mehr werden sie aufhorchen und hinterfragen.
Ich bin zwar nicht Milla, aber ich war auch die Frau, die er nach der Trennung von seiner Ehefrau kennengelernt hat und die endlich die richtige ist. Seine Ehefrau lebt im Ausland, was hat er mir für haarsträubende Geschichten über das garstige Weib erzählt. Seiner Aussage nach hatte er sich im April 2012 von ihr getrennt, weil die Ehe keinen Sinn mehr macht. Seit August 2012 waren wir zusammen,ich bin dann im Spätherbst 2012 zu ihm gezogen. Ja, auch er hatte schon seit Jahren keinen S. mehr mit ihr, weil sie frigide ist. Sie versteht ihn nicht, sie nutzt ihn nur aus. Es war ein Fehler, dass er sie überhaupt geheiratet hat.
Im April 2013 hat er dann Scheidungsantrag eingereicht. Aufgrund von Verzögerungstaktiken seiner- und ihrerseits sind sie bis heute nicht geschieden. Interessant war das Anhörungsprotokoll zur Scheidung von ihrer Seite. Alles, was er mir jemals über ihr Kennenlernen, ihre Ehe und ihre Trennung erzählt hat, stand dort völlig anders. Er hat sich NIE von ihr getrennt. Die Ehe lief trotz der Tatsache, dass wir zusammen wohnten, bis Februar 2014 weiter. Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass er im Aussendienst tätig ist und ich in einer weiter entfernten Stadt arbeite. Was er tagsüber trieb, wusste ich nicht. Sie führte weiter aus, dass ER als Mann nicht mehr funktioniert (entweder war hier die Dolmetscherin gnädig oder die Protokollantin, diesen Fakt kann ich bestätigen). Weiter führte sie aus, dass er während der gesamten Beziehung und später Ehe außereheliche Beziehungen gehabt habe. Sie hätte es nie gestört, schließlich sei er immer zu ihr zurückgekommen.
Ich habe mich von ihm, nachdem eine Affäre aufgeflogen war, im Mai letzten Jahres getrennt. Irgendwann habe ich mal den Mut gefasst und Kontakt zu seiner ersten Ehefrau aufgenommen. Diese erzählte mir deckungsgleich dasselbe Verhalten von ihm während ihrer Ehe.
Will damit sagen, solche Typen ändern sich nie, weil sich immer eine arme Seele findet, die ihn für sein immerwährendes Pech und seine schlimmen Beziehungen bedauert und meint, dass sie endlich die Richtige ist, die ihn heilt und mit der alles anders und vor allem besser wird. So dachte ich auch einmal. Heute knalle ich mir manchmal noch die Faust an die Stirn über meine Naivität und Gutgläubigkeit. Übrigens hat er sowohl immer noch Kontakt zur Gattin (die ach so Schlimme), zu fast allen anderen Affären und -ffärchen und um mich schlenzt er auch immer mal wieder herum. Ich habe den Blubberkopp aus meinem Leben mittels anwaltlicher Hilfe verbannt.