U-I-B
Gast
Zitat von Papayya:
aber auf einer hochzeit die streitereien beilegen die man die letzten jahre hatte? ich will ja auch niemandem den tag kaputt machen!
er hat keine probleme damit, er ist etwas abweisender dann zu mir weil er es wie gesagt nicht verstehen kann..
aber er sagt, geh hin wenn es dir danach ist und wenn du meinst das richtige zu tun..
Also ich sehe es so:
Diese besagte Frau hat dort ihren vermeintlich "schönsten Tag im Leben", wie es sich so schimpft - erwarte lieber nicht, dass die sich da irgendeinen Kopf drum macht, wie Dein Befinden sein wird. Augenscheinlich ist Deine Familie, zumindest Teile davon, von ihr auch nicht sehr angetan. Und Du selbst bist über diese Person auch nicht gerade erfreut.
Das Aufbretzeln, die Verwandschaft treffen - dafür gibt es genug andere Möglichkeiten. Ich denke eher, es ist entweder eine Art Anstandsvisite (man will ja nicht negativ auffallen, dass man nicht dabei ist) oder Du hast doch gute Gründe, dort aufzutauchen. Nun könnte ich ja auch sagen: Wieder wird dem lieben Familienfrieden zuliebe der Gang nach Canossa angetreten. Spätestens nach den Feierlichkeiten kann es aber u.U. wieder so weitergehen, oder?
Nun, ich würde sagen, ich würde vor der anstehenden Hochzeit mit ihr mal das Gespräch suchen und mit ihr Klartext reden, vielleicht sollten das auch andere Familienmitglieder in Erwägung ziehen, die auf Kriegsfuss mit ihr stehen. Apropos: Kommen die ausnahmslos zur Hochzeit, schlucken ihren "Groll" runter und gut ist?
Familienfrieden und Blut ist dicker als Wasser, schön und gut. Aber eben alles geschönt und letztlich mehr gespielt als Realität.
Es liegt an Dir, eine Entscheidung zu treffen. Ich finde, bei dieser Entscheidung geht es Deinem Freund nicht "nur" um Stolz, sondern auch um einen Grundsatz: Ist gespielter Familienfrieden sinnvoll? Nicht zu vergessen, er steht loyal zu Dir - so Deine Aussage. Nachdem, was Du über Deinem Vater, seiner Next und so schilderst, ist da ja doch mehr im Argen, als nur die zuvor von Dir beschriebenen Differenzen. Man muss auch Grenzen setzen - auch gegen die eigene Familie, wenn nötig. Ist nicht schön, aber manchmal unumgänglich.
Ich würde, nach jetzigem Kenntnisstand Deiner Geschichte, Deinem Parter beipflichten und nicht hingehen. Und die Argumente Aufbretzeln und Hochzeitsfeier - nun, da werde ja sicher noch genug Möglichkeiten in Deinem Leben sein, das sind keine Argumente für eine "Pro" - Hochzeit in meinen Augen.
That´s the way it goes! 