Zitat von CanisaWuff: Woher bekommt er die Medikamente? Sind sie verschreibungspflichtig? Dann müsste der Arzt das doch auch mitbekommen.
Was glaubst Du, wird allein in Deutschland an Schmerzmitteln auf Opioid-Basis verschrieben?
Zig-Tausende von Dosen - und da sind Tramadol und Tilidin noch die harmloseren Varianten.
Der Rezeptblock sitzt da bei den Ärzten schon vergleichsweise locker und es wird oft nicht genug über das Abhängigkeitsrisiko aufklärt. Dann nimmt man eben schön lange die tollen Smarties, mit denen man sich endlich wieder vernünftig bewegen kann, merkt aber erst wenn es zu spät ist, dass man nicht mehr ohne Weiteres davon runter kommt. Die Lage ist zwar nicht so prekär wie in den USA, wo Oxycodon bei jedem kleinen Zahn- oder Rückenschmerz verschrieben wurde / wird, aber es reicht schon ...
Zitat von Maliena: Helfe bei allem ,Er ist aber distanziert.
Google mal den Begriff Coabhängigkeit. Solange dieses System besteht, hat er keinen Grund aufzuhören.
Zitat von Maliena: Er nimmt mich nicht als Freundin wahr.
Bin in seiner Priorität ganz unten gelandet.
Opioide dämpfen (negative) Emotionen und Libido.
Zitat von Maliena: Er meint
Das wird besser.
Und im gleichen Atemzug weiss ich es ändert sich nix.
Worte < Taten
Süchtige erzählen Dir das Blaue vom Himmel, damit Du sie in Ruhe lässt und sie weiter konsumieren können
Zitat von Maliena: Er meint er will unbedingt einen Neuanfang.
Die Sucht ist eine Geliebte, gegenüber der Du immer den Kürzeren ziehen wirst.
Opioid-Entzug ist vergleichsweise eklig, die Entwöhnung kann länger dauern und das lebenslange Rückfallrisiko sollte man auch nicht unterschätzen.