Ich wende jetzt mal eine Form an, die nicht wirklich so mein Ding ist. Aber vielleicht kommt dann mehr Verstänis dafür auf

Zitat von Lorable:Alles andere wäre ja totale Zeitverschwendung, wenn wir Ende Juli, nächstes Jahr oder in 10 Jahren nicht mehr zusammen sind -> ungefähr seine Worte!)
Er hat genauso Angst wie du. Ihm fehlt, was du selbst nicht hast und auch gerade nicht zeigen kannst. Vertrauen in die Zukunft.
Wenn du ein
wir schaffen das, weil wir uns lieben. Ihm vorsagen kannst, erreicht es sein ich im Inneren. Was er macht, ist eine selbst auferlegte Prophezeiung. Je mehr Raum er dafür hat, und sich dem nichts entgegenstellt, wird sie eintreffen. Stelle du dich entgegen, in dem Du vertraust. Ja,das st schwer. Aber ein Mantra, wenn man es sich selbt aufsagt, es dann auch mit Liebe erfüllt aus dir raus ihm entgegen plumst, etwas an dem er Halt findet.
Zitat von Lorable:Ich meine da zum Teil auch, wenn wir eh schon miteinander reden. Wenn er denkt es wäre genug geredet (auch wenn es um etwas ganz unverfängliches geht), antwortet er einfach nicht mehr. Er fragt mich was, ich antworte, er hört gar nicht mehr zu.
Das ist so ein typisches Männerding. Er ist noch bei anderen Gedanken. Mein Mann ist immer noch so, nach über 30 Jahren! Er kann wahrscheinlich nicht länger einen bestimmten Zeitraum dir wirklich zuhören. Sein Unterbewußtsein schon.

Immer wenn er so reagiert, schmeiße ein,
Wir schaffen das, weil wir uns lieben in die Runde. Baue dich und ihn damit auf.
Was du als Ignoranz siehst, ist, weil dein Ego nicht das bekommt, was es sich wünscht. Die dauerhafte ungeteielte Aufmerksamkeit. Du unterstellst es ihm

Vertraue da mal uns

Ist so, und wenn du genau in dir reinhörst, dann merkst du, dass du damit nicht einverstanden bist, wie er ist oder reagiert. Und das macht Wut, Traurigkeit und Verletztheit. Und hälst du ihm das so unter die Nase, steht er da wie.
Wo kommt sie jetzt her? 
Aber er darf sein, wie er ist. Deine Kritik in den Augenblicken ist total unangebracht.
Zitat von Lorable:Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob er wirklich wieder auf mich zukommt, weil er es möchte, weil er so fühlt, oder ob er es wieder nur macht weil er denkt, dass ich es so möchte / es erwarte. Sowas hatten wir schon öfter und hat er gestern auch wieder irgendwie angedeutet. Ich will ja schon, dass es ehrlich gemeint ist, wenn er wieder auf mich zu kommt.
Huch, wieder unterstellst du! Meinst du, er würde nur einen Schritt auf dich zukommen, wenn er es nicht so meint? Woher nimmst du die Gewissheit, dass er es tut, weil du es erwartest. Sagt er das zu Dir?! Nimm es an, denn es kommt, weil er es dir geben möchte.
Zitat von Lorable:Er hat gestern schon wieder von der Deadline gesprochen. Eigentlich fast jeden Tag seit er es das erste Mal angesprochen hat.

Im Moment befürchte ich einfach, dass er zu viel erwartet. Denn übermäßig positiv hat sich das gestern noch nicht angehört. Immer noch mehr so nach "gucken wir mal wie es Ende Juli ist".
Nein, er erwartet nicht. Er stellt wahrlich die Beziehung in Frage. Aber genau so wenig, weiß er eben wie es geht.

Du hast uns, wen hat er? Kannst du dagegen halten mit Deinem Vertrauen in Euch?
Zitat von Lorable:Was mir auch sehr schwer fällt ist der schmale Grat zwischen ihn nicht bedrängen und die kalte Schulter zeigen. Irgendwie gibt es bei mir nur die beiden Extreme. Hat er vor 2 oder 3 Tagen dann auch mal angesprochen, von mir würde ja "nichts mehr kommen". Dann mache ich wieder mehr, dann zieht er sich wieder zurück. War dann wohl wieder zu viel.

Nimm was er dir gibt.
Das Schwarz / Weiß - Denken ist aus dauernder Erwartungshaltung erwachsen. Er hat es wahrscheinlich auch

Nimm, was er dir gibt, auch wenn du gerade daran zweifelst, wie er es meinen könnte. Nehmen muss man auch wieder neu lernen! Das ist es wahrscheinlich, was er nicht einordnen kann, wenn du versuchst ihn sein zu lassen und dann gerade falsch liegst

Solange ihr euch lieb habt, wird noch alles möglich sein. Das man sich bisher damit nicht wirklich auseinander setzte, was Beziehung ist, liegt daran, dass man es uns versucht abzuerziehen.
Ich schreibe das mal so.
Wir wissen als Kind eigendlich genau was wir wollen. Doch dann kommt die Zeit der Schule. Und dann fängt es an, dass andere Erwartungen an uns setzten. Wir uns genötigt fühlen, diese zu erfüllen. Ich schrieb es gestern in meinem Philothread.
Was wir als Kind aber noch nicht einordnen können oder gar so selbst wollen. Für uns lernen wollen!
Man betet es uns vor. Du machst das für Dich für Deine Zukunft. Nur kommt das genau so an?