@GarstigeGräte
Zitat:Ich bin nicht sicher, ob Hypnose bei schweren Traumata helfen kann; aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie in weniger schweren Belastungssituationen wirksam sein kann.
Das kommt drauf an , auf den Patienten . Was bei dem einen hilft kann bei dem anderen eher das Gegenteil auslösen. Es kann die falsche Technik oder eben der falsche Zeitpunkt sein. Das das zu früh ist und in 2,3,6,9 Monate oder länger dann die richtige Technik ist.
Zitat:Ich wäre tatsächlich schon froh, wenn der Belastungsgrad sich nur halbieren würde.
Wie äußert sich die Belastung ? Anspannung ?
Zitat:Wenn du mit klassisch bzw. komplex eine (k)PTBS meinst, dann kann oder muss ich das bei mir verneinen.
Zitat:Das wurde nicht diagnostiziert -was nicht unbedingt etwas heisst; allerdings würde ich selber bei mir auch keine vermuten. Dazu passt zu vieles nicht.
Das Problem ist ja , nach Professor Franz Ruppert , das viele Menschen unter Traumafolgen leiden und es gar nicht dahin einordnen / wissen.
Zitat:Also, nein, kein Trauma im "eigentlichen" Sinne. Wobei meine Therapeutin in Gesprächen durchaus von "traumatischen Erlebnissen" spricht. Warum also kein Trauma?
Mit meiner persönlichen Erfahrung stelle ich mir die Frage KÖNNTE es nicht sein das dieses und jenes Ereignis EVENTUELL in mir oder einer anderen Person etwas ausgelöst haben KÖNNTE, was durch ein subjektiv empfundenes extremes Ereignis , etwas ausgelöst hat.
Wenn man dann noch die Tabelle der Traumafolgestörungen kennt , sieht man das diese Liste sehr sehr lang ist, was da für Symptome aufgelistet sind.
Zitat:Ist es nur ein Trauma, wenn es in einer (k)PTBS endet? Kann man nicht trotzdem ein Trauma haben, auch ohne diese Diagnose gestellt zu bekommen?
Das ist ja lt. Professor Ruppert , Verena König , Damir Charf, Fuhrmann, Dr. Udo Bär sehr sehr oft der Fall. Das Mediziner Traumata gar nicht erkennen oder übersehen.
Da wird der extreme Verlust durch eine Scheidung , mit dem Satz „ da müssen jeden Tag Millionen durch“ klein und nichtig geredet.
Viele Dinge die ein Trauma auslösen , werden als normale Situation deklariert.
Es gibt Begriffe wie das Diagnose Trauma, wo man z.b. mit dem kleinen Pickelchen zum Arzt geht und dann die Hammer Diagnose bekommt , wo es einem die Beine weg reißt.
Der Begriff medizinisches Trauma , wurde von Verena König sehr gut erklärt , das viele Schwangere wo die Wehen noch nicht richtig eingesetzt haben, allein in eine, Raum geparkt werden , was bei einer Frau starke Hilflosigkeit / starke Ohnmacht auslöst , wo sie nicht weiß ob da jemand kommt. Das kann ein medizinisches Trauma auslösen.
Institutionelles Trauma , wenn man vertrauensvoll sich an eine Institution/ Behörde usw. Wenden und da für die Person schreckliches erlebt.
Zitat:Bezüglich EMDR: Die Methode wird ja mittlerweile nicht nur bei einer PTBS eingesetzt, auch wenn sie ursprünglich dafür entwickelt wurde, sondern wohl auch recht erfolgreich bei anderen psychischen Beschwerden, z.B. Depressionen, Trennungen und anderen belastenden Situationen.
EMDR wurde wenn ich mich nicht irre Anfang der 90ziger entdeckt von einem amerikanischen Armee Psychologen ( ? ) der Soldaten damit behandelt hatte und diese danach Erleichterung fanden.
Zitat:Mein Gedanke ist daher, sollte sich da doch irgendwo ein unerkanntes Trauma verstecken, würde das bei der "Behandlung" gleich mit abgedeckt, also quasi ein positiver Nebeneffekt.
Da mal den Therapeuten fragen.