GarstigeGräte
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ich spiele nun schon eine Weile mit dem Gedanken, mit Hilfe einer der o.g. Methoden (oder andere, die ich noch nicht kenne) meine "Genesung" voran zu treiben.
Ganz oben auf meiner Favoritenliste steht EMDR; SE und Hypnose (z.B. nach dem Simpson Protokoll) klingen allerdings auch interessant.
Da ich hier und da schon von einigen hier im Forum gelesen habe, die sich der Methoden bedient haben, würde ich mich über eure Erfahrungen freuen.
Wie genau liefen die Sitzungen ab und (wie) hat es euch geholfen?
Von dem, was ich bisher gelesen habe, halte ich alle drei Methoden grundsätzlich für mich geeignet. Ich bin jedoch eher unsicher, ob ICH für die Methoden geeignet bin.
Zumindest bei der EMDR und SE geht es doch -grob umrissen- darum, belastende Gefühle auf Grund eines/mehrerer negativer Erlebnisse abzuschwächen bzw. im besten Fall gänzlich aufzulösen.
Nun bin ich jemand, der sehr gut darin ist, seine Gefühle abzuspalten und nur sehr schlecht in der Lage, sie aktiv oder bewusst zuzulassen. Das heißt, im Verdrängungsmechanismus kann ich problemlos an ein bestimmtes negatives Erlebnis denken, ohne dass es etwas in mir auslöst. Ein anderes Mal trifft mich der Gedanke an das selbe Ereignis wie ein Hammerschlag. Ich kann jedoch nicht aktiv steuern, wann welcher Fall eintritt.
Jetzt frage ich mich, speziell bei der EMDR, inwieweit und ob überhaupt die Methode mir helfen kann, wenn ich mich z.B. zu dem vereinbarten Sitzungstermin im Verdrängungsmodus befinde? Was soll oder kann da verarbeitet werden, wenn ich zu dem Zeitpunkt nichts Belastendes empfinde?
Ich habe gesehen, dass es eine EMDR-Brille für den "Hausgebrauch" gibt, also zum Selbstcoaching, wobei ich bei meinen Recherchen auf Fachkliniken gestossen bin, die die Brille einsetzen. Scheint also grundsätzlich kein Quatsch zu sein.
Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit dieser Brille?
Lieben Dank und viele Grüße,
Gräte