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Trennung nach 32 Jahren - wie weiter mit Familie etc

Melanie53

Hallo und Danke an alle, die sich die Mühe machen meinen Beitrag zu lesen!
Mein Mann hat sich nach 32 Jahren Ehe Anfang Dezember 2011 wegen einer anderen Frau von mir getrennt. Die Affäre lief da schon ein Jahr und er konnte sich nicht entscheiden. Hat sogar auf Paartherapie bestanden, diese dann aber wieder abgebrochen. Hat Burn-Out, Mitlife Crisis etc. als Grund angegeben. Sich im Laufe des Jahres mehrere Mal angeblich von seiner Geliebten getrennt, dies aber nie eingehalten. Mich immer wieder belogen. Dann Anfang Oktober 2011 sein Auszug, angeblich nur räumliche Trennung für Auszeit. Hat dies aber sofort ausgenutzt, um sich nun endlich ungestört mit der Geliebten treffen zu können und ist jetzt auch mit dieser Frau zusammen.
Ich habe ihm gesagt, dass ich keinen Kontakt mehr möchte. Nötigstes per Mail. Halte es nur aus, wenn möglichst große Distanz zwischen uns besteht. Am liebsten wäre es mir, er würde ins Ausland gehen. Hatte dort mal ein Jobangebot.
Das Problem ist, dass wir drei - erwachsene - Kinder und seit einem Jahr auch ein Enkelkind haben. Dadurch zwangsweise immer wieder direkten oder indirekten Kontakt. Am letzten Wochenende ist das Enkelkind getauft worden. Da es den Kindern sehr wichtig war, habe ich es ausgehalten ihn dort zu treffen. Ich wollte es eigentlich nicht, weil mich jeder Kontakt belastet und "runterzieht". Kämpfe durch die Trennung sowieso - wieder - mit Depressionen. Habe den Tag irgendwie überstanden, aber seitdem geht es mir wieder sehr schlecht. Alles wieder auf Anfang sozusagen. Mir ist durch das Zusammentreffen endgültig klar geworden, dass er mich längst abgeschrieben hat. Dachte eigentlich, die Trennung schon etwas bewältigt zu haben. Ist aber doch nicht so. Irgendwo im Unterbewußtsein war wohl doch noch ein Fünkchen Hoffnung da.
Musste inzwischen auch ertragen, dass mein Noch-Ehemann meiner Tochter anläßlich ihres Geburtstages (!) seine Neue vorgestellt hat. Mein ältester Sohn (30) hat sich bisher geweigert und deshalb eine richtig schlimme Auseinandersetzung mit seinem Vater gehabt. Aber generell gehen auch die Söhne davon aus, dass ein Zusammentreffen demnächst stattfinden wird, da es dem Vater ja so wichtig ist.
Ich weiß nicht, wie ich das in Zukunft immer wieder aushalten soll, wie damit umgehen. Ist es legitim, von den Kindern Verständnis dafür zu erhoffen/zu erwarten?
Vielleicht ist ja jemand in einer ähnlichen Situation. Ich wäre für jede Hilfe dankbar (für beide Problempunkte)!

15.05.2012 23:24 • #1


Engel13


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Hallo Melanie,
ich bin auch ganz neu hier und habe gerade von dir gelesen. 32 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass so ein Zusammentreffen dich wieder total zurück wirft. Vielleicht solltest du das erst mal vermeiden. Deine Kinder haben mit Sicherheit Verständnis, sie sind ja auch schon erwachsen. Dein Mann sollte so viel Anstand haben und dir zugestehen, dass du auf Familienfeste gehst. Es ist ja auch vollkommen klar, dass du noch etwas Hoffnung hast, auch wenn der Verstand was anderes sagt. Das kenne ich von mir, umso mehr tut es weh zu merken, dass man nicht mehr so behandelt wird wie früher. Daran merkt man, dass der andere von einem weg ist. Es tut einfach alles weh, vor allem, wenn da eine Neue ist.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft die nächste Zeit durchzustehen.

Liebe Grüße
Engel13

16.05.2012 13:56 • #2



Trennung nach 32 Jahren - wie weiter mit Familie etc

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doplo


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Hallo Melanie

Auch mir erging es ähnlich wie dir nach 32 Jahren. Hätte das nie zuvor
für möglich gehalten, vieleicht hast Du zufällig meinen Beitrag gelesen
( ende letzter Woche )bin durch zufall in diesem Forum gelandet was ich als sehr hilfreich empfunden habe.Als er mir im März sagte nach kleinen Meinungsverschiedenheiten viel ich aus allen Wolken es hieß erst mal er brauche Abstand und will überlegen ob es für uns noch eine gemeinsame
Zukunft geben kann .

Habe versucht mit ihm zu reden aber nichts war möglich ich hörte nur
immer wieder setz mich nicht unter Druck ich weiß nicht was im halben oder
einem Jahr ist vieleicht kann man dann über einen neu anfang reden.

OK dachte ich laß ihn erst mal ausziehen für mich beschlossen ihn erst
mal in Ruhe zu lassen(auch wenn es mir sehr schwer viel)habe sehr
viel geweint seit 16 kg abgenommen bin einfach nur fertig und weiß auch
noch nicht wie das weitergehen soll (mit mir) aber unsere Situation hat
sich dann schnell geändert er hat auf Tanz in den Mai dann eine 15 Jahre
jüngere kennengelernt und weiß jetzt plötzlich das er keine Gefühle mehr
für mich hat will die Scheidung .Da kann ich noch gar nicht mit umgehen!

Auch wir haben am 18 Mai und 1 Juni jeweils eine Einladung zur Hochzeit
(ausgerechnet) erst bei Freunden die zweite Fam.ich werde hingehen
obwohl ich weiß das das für mich nicht einfach wird aber ich werde ihm
keinesfals zeigen wie sehr ich darunter leide werde auch versuchen
fröhlich zu sein und lachen. Allerdings kommt er zu beiden Feiern allein.
Gott sei Dank weil das könnte ich noch nicht ertragen mit ihr.
Auch unser Sohn 30 kann sein verhalten nicht verstehen.Ich glaube er will
noch mal die Jugend nachholen glaubt was verpasst zu haben aber auch
das wird hoffentlich irgendwann langweilig bez.in dem alter zu
anstrengend im Moment wird jedes WE Party gemacht.
Alles was ihm letztes Jahr noch wichtig war ist heute in diesem moment egal.Wie er selbst im Netz schreibt hat ihn der WOW effekt erreicht und er will ihn nicht mehr loslassen.

Hoffe ich schaffe das mein ganzer Körper zittert wenn ich ihn sehe oder
höre und kann mir heute noch nicht vorstellen das der SCHMERZ
irgendwann aufhört.Eigentlich will ich ihn zurück aber mein Kopf sagt
das wird nichts mehr nur das Herz versteht das nicht.

Ich wünsche auch Dir genau wie mir selbst ganz viel Kraft
auch für uns wird irgendwann alles gut und wir finden noch mal
einen Partner (den alten oder einen neuen) der uns so liebt wie
wir es verdient haben. GLG Heidi

17.05.2012 08:35 • #3


Melanie53


Danke liebe Engel13, danke liebe Heidi, für eure guten Wünsche und eure Antworten! Die zu lesen haben mir so gut getan.
Ich wünsche mir so verzweifelt, keine Berührungspunkte mehr zwischen meinem (Noch-)Ehemann und mir zu haben/haben zu müssen. Weiß nicht, wie ich das anstellen soll. Wenn man Kinder hat, ein Haus u. a., ist das nicht zu vermeiden. Außerdem bin ich auf Unterhalt angewiesen, da ich letztes Jahr meinen Job verloren habe. Das ist so demütigend!
Meine Kinder haben leider kein Verständnis dafür, wenn ich meinem Mann auf Familienfesten nicht begegnen will. Das sei egoistisch und ich könne dann ja wegbleiben. Auch wenn Kinder erwachsen sind, kann man wohl nur begrenzt Verständnis erwarten. Auch nicht dafür, dass man die Trennung nicht innerhalb kürzester Zeit (fünf Monate) verarbeitet hat und wieder fröhlich durchs Leben hüpft. Ich sehe nach Meinung meiner Kinder alles viel zu negativ. Wenn ich dann gestärkt aus dieser Situation hervorgegangen sei, könne ich mit einem neuen Partner noch mal richtig glücklich werden. Ist in meinem Alter ja auch überhaupt kein Problem einen Partner zu finden. Wenn man denn überhaupt jemals wieder genug Vertrauen aufbringen kann, nach diesen Erfahrungen...
Bekomme jetzt auch von gemeinsamen Freunden negatives Feedback. Sie wollen auf meinen Mann nicht verzichten/nicht wählen müssen. Das macht mich manchmal so wütend! Habe ich diese Situation ausgelöst oder er?!
Fühle mich daher zur Zeit sehr allein gelassen.

Euch beiden ebenfalls GLG
Melanie

20.05.2012 22:00 • #4


Charlotte


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Hallo Melanie,
auch ich kann mitreden. Ich bin mittlerweile 53 Jahre alt und mein Mann hat mich wegen einer wesentlich jüngeren verlassen.
Meine Kinder sehen das allerdings ein wenig anders. Sie sind 30 und 27 Jahre alt, halten fest zu mir und wollen die "neue" gar nicht sehen. Das heißt, sie wird niemals mit eingeladen. Meine Kinder sind der Meinung, dass die "neue" eh bald wieder verschwindet. Auch vermeiden meine Kinder, uns beide einzuladen. Klar treffen sie auch Ihren Vater, aber der hat Verständnis für die Situation, dass sie seine Neue nicht kennen lernen wollen. Ist vielleicht aber auch nur eine Frage der Zeit.
Gut, sollten Taufen u.s.w. anstehen, dann müssen wir uns sehen. In so einem Moment sind die Kinder das wichtigste und nicht die eigenen Bedürfnisse.
Bei mir ist das jetzt alles ein Jahr her und traurig bin ich immer noch, dass ich einfach wertlos für ihn geworden bin.
Lg.
Charlotte

21.05.2012 16:16 • #5


Engel13


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Hallo Melanie,

ich denke schon, dass die Kinder dafür Verständnis haben müssen. Wie können deine Kinder sagen, du siehst alles negativ. Es ist ja momentan auch alles negativ. Haben deine Kinder noch nie Liebeskummer gehabt?
Bei den Freunden ist das anders, sie müssen sich ja daraus halten. Vielleicht solltest du dich abwechseln mit deinem Ex-Mann.
Wie gehst du mit deiner Eifersucht um? Ich schaffe das kaum.
Wie geht es dir heute?
Liebe Grüße
Engel13

21.05.2012 20:04 • #6


Heidi


Hallo Ihr,
bin durch Zufall zu Euch geraten und merke es geht anderen genauso wie mir. Nach 32 Jahren Ehe, 3 Kinder 31,28 und 16 und zwei süße Enkelkinder betrügt mich mein Mann mit einer 28jährigen. Ich bin so verzweifelt, das ich manchmal gar nicht weis wie ich den Tag überstehen kann. Im Moment bin ich auf Wohnungssuche da ich unbedingt aus unserem gemeinsamen Haus raus muß. Es erdrückt mich hier einfach. Leider weis ich im Moment noch nicht ganz genau wie ich meine Flucht finanziell bewältigen kann. Ich weis nur eins ich muß hier raus.
Mein großer Sohn ist leider direkt betroffen, da wir uns vor 3 Jahren ein gemeinsames großes Haus gekauft haben und er unter diesen Umständen natürlich auch nicht bleiben kann. Er zieht bereits mit seiner kleinen Familie in ein paar Wochen aus. Mein Jüngster bleibt natürlich bei mir. Leider hat er das ganze aufgedeckt und hat nun auch Schuldgefühle, die ich versuche einigermaßen zu mindern. Meine Buben haben überhaupt kein Verständnis für ihren Vater. Meine Tochter ist neutral, da sie durch die häusliche Trennung nicht ganz so betroffen ist. Leider habe ich keine Kraft mein Leben in den Griff zu bekommen. Ich bin so unendlich enttäuscht, rat- und mutlos, zornig und traurig und immer auf der Suche nach Rache für den Schmerz den er mir und meinen Kindern angetan hat.

21.05.2012 23:34 • #7


Melanie53


Hallo Engel13,

ich sehe das auch so, dass die Kinder eigentlich Verständnis haben müssten, aber erzwingen kann ich das nicht. Liebeskummer haben sie natürlich auch schon gehabt, aber mit 25 nach einer mehr oder weniger kurzen Beziehung sieht das anders aus, als nach 32 Jahren Ehe, gemeinsamen Kindern etc. Und wenn man jung ist, fällt es auch leicht einen neuen Partner zu finden. Ich denke, da fehlt einfach die Erfahrung.

Das mit dem Abwechseln bei den Freunden scheint mir eine gute Idee zu sein. Ich hatte das auch schon angedacht.

Mit meiner "Eifersucht" kann ich leider gar nicht umgehen. Es tut immer noch höllisch weh. Vor allem die Vorstellung, dass mein Mann jetzt sein Leben mit der Neuen genießt. Seinen zweiten Frühling auslebt, während ich fast vor die Hunde gehe, macht mich manchmal so wütend! Habe mir ein Jahr lang anhören müssen, wie toll diese Frau doch sei und dass eben einfach "alles passe". Auch und besonders beim S.. Die Dame ist übrigens genauso alt wie ich und war in der gleichen Situation wie ich jetzt, als sie meinen Mann kennen gelernt hat. Die Affäre ist, wie sie selbst zugegeben hat, von ihr angefangen worden. Ganz ehrlich: Ich hasse diese Frau! Es hilft mir ein bißchen, wenn ich mir klar mache, dass ich es nicht nötig habe mir sofort einen Ersatzpartner zu suchen. Ich schaffe das auch alleine!

Mir geht es leider zur Zeit gar nicht gut, bin auch noch krank geworden (Grippe). Kann nicht schlafen, habe Weinkrämpfe. Deshalb sitze ich jetzt auch am Computer. Wie gut, dass es Euch gibt!

Bist Du in einer ähnlichen Situation? Wie schaffst Du das?

Liebe Grüße
Melanie

22.05.2012 01:32 • #8


Melanie53


Hallo Charlotte,

wir sind ja wohl in einer sehr ähnlichen Situation. Meine Kinder sind 27, 29 und 30 Jahre alt. Außerdem habe ich eine Enkeltochter, gerade ein Jahr alt geworden.

Meine Kinder haben wohl nicht vor, die Neue zu sich einzuladen. Sie akzeptieren aber die Tatsache, dass mein Mann eine neue Partnerin hat und waren bzw. sind bereit, diese auf neutralem Boden kennenzulernen. Mein Mann versucht aber, das zu forcieren und nötigt sie geradezu. Er will wohl unbedingt, dass die Neue Familienmitglied wird. Laut meiner Therapeutin verhält er sich wie ein Pubertierender, der seinen Eltern unbedingt demonstrieren will, wie selbständig er doch schon ist. Leider musste ich erfahren, dass mein jüngster Sohn am Wochenende nach einer Feier bei seinem Vater übernachtet und dort natürlich diese Dame angetroffen hat. Die beiden haben sich wohl ein schönes verlängertes Wochenende gemacht. Es fand dann ein gemütliches gemeinsames Frühstück statt. Bei dem Gedanken daran dreht sich mir der Magen um.
Ich versuche die Einstellung meiner Kinder zu akzeptieren, fühle mich aber doch irgendwie verraten. Ich hätte mir gewünscht, dass sie noch etwas damit gewartet hätten. Jedenfalls so lange, bis ich besser damit umgehen kann. Und auch, um erstmal zu sehen, ob diese Beziehung überhaupt von Dauer ist. Beneide Dich ein bißchen...

Ist es denn nach einem Jahr ansonsten schon etwas besser geworden? Ich versuche, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Liebe Grüße
Melanie

22.05.2012 01:53 • #9


Melanie53


Hallo Heidi,

mir geht es ähnlich wie Dir. Ich denke manchmal auch, ich halte es in unserem Haus nicht mehr aus. Überall Erinnerungen. Außerdem ist es für mich allein eigentlich viel zu groß. Meine Kinder sind ja - leider - alle schon ausgezogen. Aber ich habe auch Angst davor mein Zuhause zu verlieren. Wohne schon seit fast 27 Jahren dort. Außerdem fehlt mir auch das Geld für eine Wohnung. Im Moment weiß ich nicht vor und nicht zurück. Diese ungeklärte Situation belastet mich zusätzlich.

Diese ganzen Gefühle kenne und erlebe ich auch. Zu Anfang war ich sehr unruhig, musste mich immer bewegen. Habe viel unternommen. Jetzt bin ich völlig antriebslos, muss mich zwingen aufzustehen, mag nicht unter Leute gehen. Und manchmal habe ich eine solche Wut in mir. Leider kann ich sie nicht an der richtigen Stelle loswerden...

Ich wünsche Dir die Kraft, das alles durchzustehen. Angeblich wird es irgendwann besser!

Liebe Grüße
Melanie

22.05.2012 02:08 • #10


Charlotte


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Hallo Melanie,
ich bin ganz ehrlich zu Dir: es ist ruhiger geworden, aber nicht besser. Es wird stiller, der Schmerz, die Wut und Enttäuschung aber sind immer noch da.
Auch bei meinem Nochmann muss ich feststellen- und nicht nur ich allein- dass er sich wie ein 15-jähriger verhält. Auch hier ist es wohl so, dass er zeigen will, wie erwachsen er ist. (Was er ja eigentlich auch ist).
Nun das allerbeste: Er war innerhalb der letzten 10 Tage ZWEIMAL bei mir. Klar kam er auch ab und zu mal in dem Trennungsjahr vorbei. Aber vielleicht alle 3 Monate einmal.
Was er will, kann ich Dir nicht sagen. Er redet sehr wenig über sich.
Nur....man kennt sich ja. Irgendwas hat er. Und ich habe erkannt, dass es ihm nicht gut geht.
Nur: die Scheidung ist eingereicht und für mich auch entgültig. Was sich danach ergibt, steht in den Sternen. Ich will und werde mir nichts mehr vormachen.
Völlig richtig ist meiner Meinung nach die Erkenntnis von Dir, dass eine Trennung in unseren Jahren nicht so leicht zu verarbeiten ist. Man orientiert sich nicht so schnell um.
Weiterhin viel Kraft wünscht Dir
Charlotte

24.05.2012 07:48 • #11


Engel13


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Liebe Melanie,

wie geht es dir heute?

Ich kann gut verstehen, dass du diese Frau haßt, aber sie kann ja nicht dafür, es war dein Mann der dich so verletzt. Hat er dir ernsthaft erzählt wie schön mit ihr der S.. ist? Das fasse ich jetzt nicht. Wei gemein kann ein Mensch sein, denn man so lange geliebt hat? War dein Mann schon immer so unsensibel und hart zu dir? Es reicht doch schon, dass er eine andere hat, er muss dich doch nicht noch mehr quälen.

Es tut mir leid, dass deine Kinder da kein großes Verständis haben. Ich kann mir vorstellen, wie weh das alles tut.

Ich lebe zum Glück alleine und habe meine Kinder nicht von meinem Ex-Freund. Somit kann ich Abstand halten. Ich könnte es nicht ertragen ihm immer zu sehen. Ich habe riesige Angst, dass ich ihn mal mit der anderen irgendwo sehe im Restaurant oder in der Stadt. Ich galube dann möchte ich tod umfallen.

Ich überlege mir, ob ich mir nicht einrede, er ist tod, somit brauche ich keine Eifersucht zu spüren und fühle mich nicht so ausgetauscht. Ob das geht?

Wie schlimm kommt man sich so austauscht vor? Jahre der Zweisamkeit des Vertrauens alles weg, wegen den Hormonen.

Ganz liebe Grüße
Engel13

24.05.2012 19:40 • #12


ttt


nananananana Ganz so ist das aber nicht mit der anderen Frau. Hassen ist vielleicht etwas hart, aber nachvollziehbar. Und DIE kann sehr wohl was dafür- Männer und Frauen, die sich in festen Händen befinden sollen tabu sein. Und kommt jetzt nicht mit "naja vielleicht hat er ihr nicht gesagt, dass er in festen Händen ist" Da gehören mal schön zwei zu-ein Betrüger/-in und jemand der mitmacht! Ich bin froh, dass mein Sohn (und der ist nich suoer klein) genau gespürt hat, was da abging. Resultat: Er findet seinen Papa voll sch...
Ich verstehe deine Kinder allerdings nicht liebe Melanie. Es geht dir nicht gut und sie sehen doch wie sehr du unter dieser Situation gerade JETZT leidest. Es ist zu früh....in einem Jahr sieht es vielleicht ganz anders aus. Wer weiß, vielleicht tanzt du dann sogar wieder mit ihm auf Familienfesten. Kannst du mit deinen Kindern nicht reden und es ihnen in aller Ruhe erklären wie genau es in dir aussieht? Wenn es um Kinder ja sogar um Enkelkinder geht finde ich die ganze Sache noch verzwickter als sonst Ich bin froh, dass ich da raus bin und ein tolles Kind an meiner Seite habe Dass der Vater ein Dödel in der totalen Midlifcrises ist, ist ja nicht seine und meine Schuld.
Ich wünsche dir gaaaaaaaaanz doll, dass du das packst.

25.05.2012 00:13 • #13


Nina68


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Hallo zusammen,

ich wünschte ich könnte es auch so sehen wie Du TTT. Dass die Männer in der totalen Midlifcrises sind, wissen wir. Aber wenn ich mir meinen Mann so anhöre, dann ist es für ihn zwar schade, dass seine Tochter seit 3 Monaten jeglichen Kontakt zu ihm verweigert, aber seine Neue ist die große Liebe seines Lebens und dafür nimmt er in Kauf, dass er unser Leben nach 15 Jahren wegwirft und mit Mitte 40 nohmal Vater werden will.

Für ihn jetzt das Normalste und Schönste der Welt, sein neues Leben.
Für mich irgendwo immer noch unfaßbar !

LG Nina

25.05.2012 10:21 • #14


ttt


Ui Nina Was würdest du denn gerne so sehen wie ich? Und eins sei doch mal klar: Hunde, die bellen, beißen nicht! Er will nochmal ein Kind, obwohl er gerade das Leben seiner Tochter an den Baum gesetzt hat? Hä? Blödsinn. Midlifecrises hin oder her: irgendwann schaltet der Verstand wieder ein. Was dann ist, weiß man nie.

25.05.2012 10:40 • #15



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