Zitat von JASmi: Ich war sowieso immer der Meinung, wenn es in einer Beziehung passt, dann betrügt man nicht und hat keine Affäre.
Und wenn es nicht passt? Fängt man eine Affäre an? Zeugt das von einer großen Charakterstärke oder anderen tollen Eigenschaften? Es geht ja nicht darum, dass der Fremdgeher sich ändern kann, es geht darum wie er mit Problemen umgeht. Und das wird er in der nächsten Beziehung auch so machen. Und wenn einer meint Monogamie wäre für die anderen und nimmt sich heraus stillschweigend diese umzugehen, um seine Bedürfnisse zu erfüllen, denkst du wirklich der ändert seine Meinung?
Es gibt hier einige Userinnen und User, die eine Ehe 2.0 führen, ich bestreite nicht, dass das nicht möglich ist, dass es bei einer einmaligen Geschichte bleibt, aber grundsätzlich davon auszugehen, dass der Affärenpartner es in Zukunft anders macht, weil es mit seiner AF so gut passt, ist etwas naiv, denn wo passt es denn genau? Im Bett? Das tat es meist bei der Hauptpartnerin am Anfang auch. Man ist nicht automatisch etwas besonderes, weil man eine Affäre ist, der in den leidenschaftlichen Stunden das Blaue vom Himmel erzählt wird, sondern man ist, was man ist - eine schlichte Affäre. Nicht der Alltag, aus dem der andere fliehen möchte. Und sobald die Affäre zum Alltag werden möchte, entscheiden sich nur wenige dafür.