leilani
Gast
Zitat von NurBen:Ich respektiere natürlich deine Ansicht. Oftmals sind es aber eher reine Vorurteile.
Ich war damals beispielweise mit meiner Freundin auf einen B*ndage-Workshop mit anschließender Feier.
War alles sehr professionell, nette Paare, viel gelernt. Klar ist dort alles ein bisschen offener als beim Kaffeekränzchen bei Tante Hilde..
Aber es ist mit nichten so, dass es dort jeder mit jeden treibt und sich dabei gegenseitig mit Ketten an die Decke nagelt.
Das ist echt so anstrengend, wenn man permanent missverstanden wird...
Für mich ist 6ualität was total intimes. Für mich ist es bereits ein großer Schritt wenn ich überhaupt mit jemandem 6 habe, weil ich das ohnehin nur kann wenn ich verliebt bin und dem anderen vertraue.
Der Mensch sieht mich in jeder Hinsicht *beep* und verletzlich.
Wenn daraus ein Event gemacht wird, so als ob man zu einem Kochkurs geht mit wildfremden Menschen finde ich das einfach abstoßend. Genauso wenn es immer neue Anreize, Spielarten, Spielzeug, Praktiken, F. geben muss, um 6ualität als was schönes zu erleben.
Das meine ich - die Welt ist so over6ed, das "normale" 6ualität als langweilig und spießig empfunden wird.
Das ist die gleiche Nummer wie Filmchen schauen... macht man das regelmäßig wird es immer mehr, immer krasser und wird vollkommen entkoppelt von Emotionen.
Und dafür ist 6ualität einfach nicht gemacht, das macht die Leute krank oder sie stumpfen ohne Ende ab.
Wenn es dabei um reine Lust ginge, dann wäre unser Körper nicht so ausgelegt, dass dabei Oxytocin ausgeschüttet wird, dann hätte man nen kurzen Adrenalinkick und gut ist.
Schon seltsam, dass das einerseits immer krasser wird, die Menschen insgesamt immer einsamer und gestörter.
Na ja... aber mir ist sehr bewusst, dass der Zeitgeist einem anderes glauben machen möchte.