Ich bin wirklich mal gespannt, wie dann diese Leute mit den Erinnerungen/Reisen/Kulturen, die sie kennengelernt haben, später im Alter dazu nutzen um nicht unter der Brücke zu schlafen, nicht im Mindestmaß-Altenheim zu versauern, wenig bis keine Basis zu haben.
Das kann gerne jeder tun und lassen wie er/sie will. Jedoch bin ich dann wirklich eher der Bodenständige Typ, der lieber nachhaltiger lebt und nicht unbedingt wissen muss, wie Bulgur in der mongolischen Steppe per Feuerzeug zubereitet wird.
Allerdings war ich immer schon der Typ, der sich lieber eine HiFi-Anlage für 10.000 Euro für Jahre hinstellt, als einen 4-wöchigen Urlaub in Neuseeland zu machen.
Wie du schon sagst, Dude, dieser Zeitgeist ist nicht nur als "toll" anzusehen - er hat auch seine Schattenseiten. Zumeist geht es doch darum anderen zu zeigen, wie "gut" man ist und was man schon alles erlebt und gesehen hat - social media Treiben (im doppelten Sinne). Ich bin gespannt, ob diese Menschen dann später auch Bilder ihrer Behausung unter der Brücke posten. Aber das ist dann wohl auch eine Adventure-Journey dann. ^^
Ich mag es, wenn meine Freundin mich als "Fels in der Brandung" sieht, der sie auch mal erdet und ihr eine Basis bieten kann. Darum finde ich die Beschreibung von Plantas Partner (?) sogar sehr symphatisch und erstrebenswert.
Zitat von Arnika:wir werden sterben und man wird uns über kurz oder lang vergessen
Korrekt. Wichtiger ist aber die Frage nach dem "WIE". Mir macht es schon Angst alleine und vereinsamt zu sterben.