Hast du das eigentlich gelesen?
Zitat von Perzet: Für wirklich Betroffene ist die inflationäre Benutzung bestimmter "Diagnosen" genauso schlimm - weil ihr Leiden als geringer eingestuft wird - wie für manche einfach nur Egoisten, die nen heftigen Stempel abkriegen.
Damit ist meiner Meinung nach alles auf den Punkt gebracht.
Zitat von WhiteScarlett: Niemand ist zu verurteilen, wenn er da erstmal reintappt und niemand soll sich sschämen. Generell machen wir doch alle mal Fehler und jeder hat Dinge an sich, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Sorry, aber ich persönlich lüge nicht und gehe dann zur Polizei, zeige jemanden wegen Vergiften an, um meine Rechnungen nicht begleichen zu müssen und eine Meldeauskunftssperre erwirken zu können, um dann weiter parasitär durchs Leben wandeln zu dürfen, weil Gläubiger nicht mehr so einfach an meine Daten kommen, ich klaue auch keine Wohnungsschlüssel und sage der andere hat den Schlüssel sicher verbummelt und betrete dann heimlich Wohnungen, die mir nicht gehören, sage nicht: "Oh toll, dein Vater ist gestorben, ist doch super, da bleibt jetzt mehr Liebe für mich!" oder zeige ein Familienmitglied wegen einer erfundenen Vergewaltigung an.
Irgendwie scheinst du noch nicht gänzlichst erfasst zu haben, dass eine Cluster B-Erkrankung für Menschen, die mit so jemanden in Beziehung stehen, standen oder familiär verbunden sind, durchaus (im Nachgang) schwer traumatisierend sein kann, bis hin zu final wortwörtlich lebensruinierend. Anstatt dich darauf zu beschränken, dass Begrifflichkeiten wie Narzissmus, aufgrund eines schrägen Zeitgeistes inflationär benutzt werden, was nämlich tatsächlich hier eher, wie ein persönlicher Trigger in deinem eigenen Entwicklungsprozess wirkt, würde ich die Seite des Leidens unter derartigen Erkrankungen von Angehörigen und Partnern weitaus weniger abbügeln, sondern in einer beratenden Tätigkeit ebenso integrieren, wie das Leid, der durch die Störung Betroffenen.
Wie Perzet sehr treffend angemerkt hat, sind da ein paar mehr Seiten.