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Es gibt kein Leben im Konjunktiv

distress
@Löwenzeh
Danke!

x 1 #16


Löwenzeh
@distress
Danke dir für die Inspiration.
Schöner Text.

x 1 #17


A


Es gibt kein Leben im Konjunktiv

x 3


RoteTablette
Zitat von distress:
Ohne Hoffnung sind wir nichts.

Hoffnung ist ok, wenn sie mit Realismus gepaart ist. Sonst ist sie töricht. Trotzdem ist man dann nicht Nichts. Wir sind und bleiben Menschen.

x 2 #18


Worrior
Alles hoffen bringt nichts wenn man nur wartet und nicht die Dinge steuert die man beeinflussen kann.
Es gilt aber auch zu akzeptieren was man nicht steuern kann.
Es gibt Dinge die brauchen ihre Zeit und welche die erledigen sich mit der Zeit.
Die Gabe ist das Eine vom Anderen zu unterscheiden, es richtig einzuschätzen.
Hin und wieder irrt man sich einfach und lernt daraus.

x 8 #19


Sandy69
@Worrior genauso gehe ich das auch. Wir hoffen Zuviel und nehmen die Dinge zu wenig in die Hand. Es schwingt die Angst mit, den anderen zu verlieren, wenn man seinen „eigenen Weg geht“. Dabei ist das vermutlich der einzig richtige Weg und genau dieser macht interessant. Aber was wären wir ohne Fehler. Nur dadurch kommen wir uns selbst wieder näher und lernen im günstigsten Fall zu verstehen.

x 2 #20


distress
Nicht umsonst habe ich diese Erkenntnis genau hier eingestellt. Als letzte Worte, an mich, an die Welt, aber natürlich nicht an sie.
Und ganz ehrlich, die Trennung tut furchtbar weh.

Ich wollte niemanden belehren, und vor allem:
Das was Hoffnung für uns alle bedeutet, in keinster Weise abwerten.

Es ist mein Erleben der letzten Monate.
Monate voller Sehnsucht, Trauer, Selbstzweifel, und vor allem: Hoffnung.

Vieles habe ich gehofft:
Dass aus meiner Verwirrung Einsicht wird.

Ihr Ghosting, ihre Kälte, zu verstehen.
Sie zu verstehen.

Meine Fehler und deren Bedeutung für ihre Entscheidung zu erfahren.

Ich habe auf Erklärungen gehofft, warum all das, was noch kurz vorher versprochen wurde, keine Rolle mehr spielt.

Ich habe auf die Möglichkeit gehofft, darauf antworten zu dürfen.

All das gab es nicht.
Nicht, dass ich es nicht versucht hätte.

Genau das aber ließ anfangs so viel Spielraum, eben auch zu hoffen, dass die Trennung vielleicht nicht endgültig ist.
Weil mein Gehirn die Lücken der fehlenden Informationen einfach selbst füllt.
Das Warum zu erklären versucht.

Ich finde das sehr menschlich, vor allem, wenn man liebt.
Auch, wenn ich es als egoistisch beschrieb.
Denn habe ich ein Anrecht auf Erklärungen?
Nein. Habe ich nicht.

Also muss ich anfangen, zu akzeptieren.
Um weitermachen zu können.

Was es für mich bedeuten würde, es nicht zu tun, wenn Hoffnung zur Fessel wird, war alles, was ich schreiben, schreien, flüstern wollte.

x 3 #21


Worrior
@distress
Das ist fast das Traurigste wenn man noch nicht mal eine Erklärung wert ist.
Auf der anderen Seite sprechen ihre Taten für sich.
Die Stille schreit regelrecht wie sie sind.

x 2 #22